Endlich wieder zuhause! Und warum ich glaube, dass mein Sohn, das Krankenhaus doch sehr vermisst!

max-nikolaus

Hurra Lisa!

Wir sind endlich wieder zuhause! Nach einer Woche Krankenhaus mit Maxime (der eine schwere Lungenentzündung hatte!) durften wir gestern ENDLICH die Berliner Charité verlassen!

Tja, was war passiert?

Max hatte mit seinem einen Jahr eine obstruktive Bronchitis wie sie bei Kleinkindern fast normal ist und innerhalb von einem Tag hat sich das ganze trotz Antibiotikum zu einer Lungenentzündung ausgeweitet.

Was bei kleinen Kindern leider auch normal sein kann – wie ich jetzt weiß!

Und dann hilft nur ein paar Tage stationäre Behandlung bis die Kleinen wieder auf die Beine kommen.

Aber jetzt Schluss mit dem Klinik-Talk!

Ab jetzt heißt es bis Weihnachten, Neujahr und sogar noch darüber hinaus: Schonen.

Keine Kita, nicht zu viele Besuche wegen der (Neu-)Ansteckungsgefahr und gaaanz viel Zeit für Mama und Max zum Kuscheln, Spielen und einfach mit Papa Familiesein.

Keine Frage, es war eine anstrengende Woche und auch ich brauche jetzt viel Zeit zum Relaxen und mal weniger arbeiten – wofür die Adventszeit ja geradezu ideal ist!

Ob das Max so schmeckt?

Ich habe nämlich ein bisschen das Gefühl, dass mein Sohn seinen Fünf-Sterne-Urlaub im Krankenhaus vermisst.

Ja, Du wirst lachen, Lisa, aber ich habe in den letzten Tagen dort die These entwickelt, dass Babys und Kleinkinder, wenn sie langsam genesen, Krankenhaus wie Club-Urlaub mit Mama empfinden.

Ja, ehrlich! Ich meine, Max war in den letzten Tagen fröhlich wie selten zuvor.

 

Zum Beispiel weil im Krankenhaus…

…morgens ein großer Frühstückstablett zum Essen und Rummatschen reinkommt. Essen auf Rädern ist wie Frühstück im Bett und das wissen auch Babys zu schätzen!

…Mama mit Max dann immer in die Kletterburg im unteren Stockwerk neben der Röntgenstation ging.

…den ganzen Tag viel Trubel herrscht, er irgendwann der Liebling der Schwestern war und sich plötzlich fühlte wie ein kleiner Star.

…er alles durfte, weil Mama immer da war und sehr in Sorge um ihr krankes Baby war.

…Oma und Papa jeden Tag mindestens mit einem kleinen neuen Spielzeug zur Tür reinkamen.

…die Milchfläschchen der Pfleger immer die perfekte Temperatur hatten!

…der Wickeltisch beheizt war.

…und zuletzt, weil man als kleine Frostbeule noch nicht einmal raus muss.

Was ich eigentlich damit, Lisa, ist: Wir machen uns als Mamas natürlich immer Sorgen, wenn unsere Kleinen das Krankenbett hüten müssen. Aber fanden wir es als Kind nicht selber immer super, mal ein paar Tage neben Mama krankfeiern zu dürfen?

Eben!

So! Ich werde dann mal auspacken und endlich wieder ein bisschen zu Hause ankommen. Schönen Tag Dir!

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2 Kommentare

  1. Wie schön…
    …dass Max seinen Krankenhausaufenthalt so „genossen“ hat! Ich habe mit euch mitgefiebert, aber bin leider bisher noch nicht zum Kommentieren gekommen :-(. Meine Große fand ihren Krankenhausaufenthalt damals nicht so toll wie Dein Max… ich war hochschwanger mit der 2. und die Große bekam die „Hand-Fuß-Mund-Krankheit“ auch „Maul-und-Klauen-Seuche“ genannt – zumindest bei Tieren ;-). Bei allen anderen Kindern war’s total harmlos und wir lagen 4 Tage im Krankenhaus! Die ersten 2 Nächte in einem Zimmer nicht größer als eine Besenkammer, in die man notdürftig ein Bett (ich war ja schwanger, da wollte man mir kein Klappbett zumuten, was ich ECHT nett fand!) rein gezwängt hat, neben ein sehr beklemmend wirkendes Gitterbettchen. Meine Tochter hatte zu den Schmerzen (sie hatte den gesamten Mundraum voller offener Entzündungen, sogenannter Aften und hat nichts mehr zu sich genommen – 5 Tage lang!) auch furchtbare Angst vor diesem Bett und davor ohne Mama zu sein, so dass wir uns mein Bett dann zu Zweit, bzw. Dritt geteilt haben… Sie wurde alle Viertelstunde schreiend wach und hat immer nur gerufen, dass sie nach Hause will (sie war gerade 2 Jahre alt). So wirklich erklären konnte ich ihr das alles nicht, ich habe nur immer wieder gebetsmühlenartig gepredigt, dass wir erst nach Hause können, wenn sie wieder alleine trinkt… Leider waren wir auch komplette 24 Stunden an unser Zimmer gefesselt, weil sie ja hoch ansteckend war. Ehrlich gesagt war es wirklich nicht schön und so tat es mir gerade gut zu lesen, dass Max die Zeit doch eher genießen konnte :-). Erholt euch alle gut, genießt die besinnliche Adventszeit und stress Dich nicht mit dem Blog, Caro ;-). Lisa hat Dich großartig vertreten und keiner versteht besser, wenn es mal nicht klappt mit dem Bloggen als eure Leser – die Mamas und Papas :-)!!! Alles Liebe und weiterhin gute Besserung für den kleinen Max!