Ich hatte noch nie so viel Zeit – und das genieße ich. Manuelas Alltag in der Corona-Krise

Ich heiße Manuela und ich möchte heute meine Gedanken mit Euch teilen. Ich finde die aktuelle Situation sehr beängstigend und weiß, wie viel Arbeit (unter erschwerten Bedingungen) die meisten aktuell leisten müssen und wieviel Leid (in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens) dieser Virus bringt. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich aktuell „nur“ in der Lage bin, die Zeit zu Hause mit sozialer Isolation einigermaßen unbeschadet zu überstehen:

Ich bin mittlerweile 8 Wochen zu Hause und ich betone es gerne nochmals: Nur zu Hause!

Ja, ich gebe zu: Am Anfang dachte ich noch die Krise würde mich in meine persönliche tiefe Krise katapultieren. Doch irgendwie kam ziemlich zügig alles anders. Ich bemerkte schnell wie gut uns diese Situation tut. Uns als Familie, aber eben auch jedem Einzelnen.

Denn wir haben auf einmal etwas, was im täglichen Wahnsinn verloren geht. Wir haben Zeit. Zeit miteinander und Zeit füreinander. Und zusätzlich hat jeder noch Zeit für sich. Auch nicht zu verachten.

In meiner Familie gibt es seit Wochen kein Gehetze mehr. Alles läuft ruhig und gelassen, das Tempo ist egal. Früher waren für uns Spaziergänge eine Geduldsprobe, weil wir nur mit 1 km/h vorwärts kamen. Immer mussten wir anhalten, weil gerade etwas erforscht werden musste oder ein Kind hatte keine Lust mehr zu laufen.

Das ist mir nun egal. Ich habe ja Zeit.  Sollen die Kinder doch zum hundertsten Mal wegen eines Gänseblümchens stehen bleiben, ich schau mir derweil die Wolken an und genieße die Ruhe. Ich habe ja auch keinen Stress. Ich muss nicht zum nächsten Termin, zum Sport, oder sonst wo hin und zu mir kommt auch keiner.

Es ist mir völlig egal, wann die Kinder ins Bett gehen und wann es Abendessen gibt, weil am Morgen schließlich keiner super gestresst die Kinder (meist gegen ihren Willen) fertig machen muss. Es ist egal, wer wann mittags schläft. Es wird gegessen, wenn wir hungrig sind und es wird geschlafen, wenn wir müde sind. Fertig. Kein Gehetze. Ist das nicht wahnsinnig positiv?!

Und wenn wir uns für Frühstück entschieden haben, das kleine Mädchen aber vorher so gerne noch mit allen zusammen einen Stuhlkreis machen will…, ja dann wird eben ein Stuhlkreis gemacht. Warum auch nicht?

Am Anfang hatte ich große Sorge, dass ich die Kinder nicht beschäftigen könne. Was soll ich sagen? Sie beschäftigen sich selbst. Oder wir machen halt einfach tolle Dinge zusammen.

Und weil der Mann sich zu Beginn der Krise als Ausgleich einen Bagger lieh, um unseren Garten mit viel Spaß und zerstörerischer Wut vollends in sämtliche Einzelteile zu zerlegen, sind wir nun zu viert damit beschäftigt uns ein Paradies zu schaffen. Unser Paradies. (Noch ein Vorteil von Corona: Es kommt einfach keiner in unseren Garten … ohhh! Das kann auch Entlastung sein…. Muss man sich schließlich nicht für 1 Meter tiefe Baggerspuren schämen, sieht ja keiner.)

Habe ich eigentlich erwähnt, dass ich auch so wahnsinnig viel Zeit habe, weil ich mein Haus nur noch dann putze, wenn ich selbst Lust dazu habe!? Allein dafür möchte ich der Krise einfach mal danken. Es kann einfach keiner unangemeldet kommen und entlarven, wie es bei mir aussieht, wenn ich eben nicht gerade geputzt habe.

Ich weiß ganz genau, dass die meisten Frauen auch nur putzen, weil sie Angst haben, es könnte jemand unangemeldet kommen. Was das allein für einen Stress auslöst ist unbeschreiblich. Zack. Corona. Stress weg… Kommt keiner. Das Putzen kann mich mal. Es sei denn …ich habe Lust dazu.

Und heute Morgen erst: Ich war im Bad und wollte gerade ein bisschen putzen… Da hörte ich den Rest der Familie singen: „Es regnet, es regnet, die Erde wird nass!“  Kurz schien mir mein Putzen noch interessanter, aber dann kam die kleine Dame in Gummistiefeln mit ausgeklapptem Regenschirm bei mir angelaufen: „Mama? Wir feiern eine Regenparty. Kommst du auch?“  Aus dem Hintergrund rief der Mann: „Sag Mama, dass sie einen Regenschirm mitbringen muss.“ Ich fand das so süß, dass ich mein Putzen sein ließ und mich auf den Weg ins Wohnzimmer machte und siehe da?! Da stand sie, meine Familie mit ausgeklappten Regenschirmen und Gummistiefeln. Und so machten wir unsere Regenparty… mitten am Morgen, im Haus, ohne Regen und unsere kleine Tochter gab stets den Ton an, welche Lieder wir zu trällern hatten und wie die Regenschirm-Choreografie dazu auszusehen hatte. 

So ist also MEIN Corona-Alltag. Ein Alltag, in dem die Zeit mehr im Vordergrund steht als das Geld, ein Alltag in dem das Miteinander als Familie so groß geschrieben wird wie vermutlich nie wieder. Ich muss sagen: so lange ich gezwungen bin, tauche ich sehr gerne ab in diese sonderbare Corona-Welt. Und schließlich versuche ich wie jeder auch aus dieser Krisen-Situation nur das Beste zu machen

Mehr von Manuela ( unter anderem auch diesen Artikel in längerer Version) könnt Ihr unter https://troesteschlalo.blogspot.com lesen.

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22 Kommentare

  1. Schön dass es der Autorin in ihrer Corona-Romantik so gut geht, es sei ihr von Herzen gegönnt und es ist nun einmal so, dass die Situation unterschiedlich trifft.

    Was mir leider sehr aufstößt, ist die Selbstgefälligkeit ihrer Schilderung und die Ecke, in die andere Eltern bzw. Mütter in weniger privilegierter Situation gestellt werden. Es ist keinerlei Verdienst der Autorin, dass sie es gerade – tatsächlich – entspannt hat. Sie bewundert sich allerdings doch sehr in ihrer vermeintlichen Fähigkeit, „das Beste daraus zu machen“ (Woraus eigentlich genau? Aus unbezahltem Urlaub, seit acht Wochen?). Und urteilt jedenfalls zwischen den Zeilen über andere Mütter und Eltern, die anscheinend nicht in der Lage sind, auch mal das Positive zu sehen und sich selbst unnötig Stress mit Putzorgien machen.

    Kleiner Tip: Viele sind leider wenig entschleunigt und entspannt, gerade. Ich leider auch. Liegt nicht daran, dass ich ständig meine Wohnung in Erwartung nicht angekündigten Besuchs putze, sondern daran, dass ich alleinerziehend, systemrelevant, mit unzureichender Notbetreuung und Homeoffice-Katastrophe für ein nicht eingewöhntes Kita-Kind an meinen Grenzen und darüber bin.

    Finde den Beitrag empathielos, sorry. Wenn ihr es gerade schön romantisch und entspannt habt – toll. Bleibt in Eurem Garten.

  2. Ich find den Artikel cool! Bemerkenswert, dass Manuela es so genießen kann. Ich bin manchmal schon genervt mit meinen beiden kleinen wilden Jungs 😉 Mein Mann arbeitet aber auch Vollzeit und ein bisschen mehr…. vielleicht könnte ich sonst gelassener sein….

  3. So ein Beitrag ist recht kontrovers in diesen Zeiten, die doch große Ungerechtigkeiten aufzeigen und dadurch auch Neid und Missgunst schüren. Viele Arbeitnehmer können nicht im Homeoffice arbeiten, sind systemrelevant, oder einfach am Arbeitsplatz gebraucht. Die Kinder müssen in Notbetreuung etc – das bedeutet viel Stress innerhalb der Familie.
    Andere wiederum sind in Kurzarbeit mit sicherem Job – bedeutet Urlaub bei fast voller Bezahlung…
    Ich muss ehrlich sagen, ich beneide diese Familien auch. Ich kann nicht im Homeoffice arbeiten und muss ins Büro, mein Mann ist Arzt. Irgendwie müssen wir unsere Jobs und Kinder unter einen Hut bekommen. Weniger Zeit zusammen hatten wir selten. Aber ich freue mich, wenn es anderen anders geht.

  4. Ist doch schön, wenn Leute das auch so empfinden können wie die Autorin, ich gönne es ihr. Mir geht es teilweise so, andererseits bin ich aber auch manchmal gefrustet, weil es mir auch viel bedeutet, Freunde zu sehen und Sachen zu unternehmen, das fehlt mir schon sehr. Und ich muss auch „nebenher“ noch arbeiten. Tatsächlich ist mir aber dieselbe Stelle im Text wie Anny unangenehm aufgefallen. Bitte, Leute, sprecht für euch selbst und nicht für „alle Frauen“, das nervt!! Ich persönlich will nicht zu „alle Frauen“ gehören. Leider räume ich auch mehr auf als mein Mann (der kann es einfach klischeemäßig nicht besonders gut), aber nicht, weil unangekündigten Besuch kommen könnte, sondern weil ich selbst das brauche, nicht im Chaos zu versinken.

  5. Wir haben auch viel weniger Stress, weniger Zeitdruck und viel mehr Schlaf. Warum darf man das nicht sagen und wird gleich so angegangen? Alle Termine und Besuche fallen weg. Kein frühes Aufstehen und Hetzen mit drei Schulkindern in der Früh und kein pünktliches ins Bett gehen. Sondern aufstehen wenn wir ausgeschlafen haben und ins Bett gehen wenn wir noch ein Spiel zusammen gespielt haben. Ja ich bin NUR Mutter und Hausfrau momentan und darüber bin ich sehr froh, vielleicht würde ich diesen Text sonst nicht so schreiben können. Mein Mann ist Rettungssanitäter in 12 Stunden Tag- und Nachtschichten. Und jeder kann sich vorstellen was das zur Zeit von Corona heisst. Auch das Schule zu Hause machen mit drei Schulkindern ist anstrengend und eine Herausforderung für die Kinder und für mich. Aber trotzdem haben wir viel mehr Zeit miteinander und füreinander und viel weniger Zeit-Stress. Und das wiederum wirkt sich sehr positiv auf unsere Gemüter und das Zusammenleben momentan aus.
    Die Angst zu erkranken ist leider da, weil unsere drei Kinder Asthma haben und Lungenvorgeschädigt sind und mein Mann täglich mit Coronapatienten Kontakt hat. Aber trotzdem versuchen wir das Beste daraus zu machen und da hilft es uns sehr, dass wir mehr Zeit und viel weniger Stress haben.

    1. @Manuela
      Mich nervt die zunehmende Diffamierung von Kommentatoren sehr! Ich finde, viel mehr als Autorinnen werden Kommentatorinnen „angegangen“. Jemand schreibt was, wer anders sagt was dazu, und wenn es nichts total Bestätigendes ist, sondern vielleicht etwas kritisch-kontroverses, istgleich von shitstorm oder „angehen“ usw. die Rede. Mir vergeht da die Lust zu kommentieren. Und dann auch die Lust, Blogs überhaupt zu lesen….

  6. Ich kann zu dem Text auch nur sagen: Herzlichen Glückwunsch, dass bei der Autorin offensichtlich niemand in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, der leider nicht im Homeoffice zu bewältigen ist, offensichtlich kein Kind zu Hause für die Schule lernen braucht und niemand im Homeoffice die sytemrelevante Arbeit der Verteilung der Wirtschaftshilfen, die dieses Virus notwendig ausüben braucht bis zu 12 Stunden am Tag. Und nein, Notbetreuung haben wir leider auch nicht bekommen, da diese in unserer Branche wahnsinnig restriktiv vergeben wurde und Homeoffice ja als Kinderbetreuung anerkannt ist (hier bitte ein hysterisches Lachen einsetzen). Aber abgesehen davon haben wir uns auch am Wochenende und im Urlaub (ich hatte zum Glück die Osterferien frei, meinem Mann wurde der Urlaub gestrichen) treiben lassen…wenn es die ganze Zeit so gewesen wäre, dann hätte ich vielleicht in den Lobgesang eingestimmt!

  7. Dieses sich treiben lassen, auf Strukturen pfeifen, das Chaos schätzen können….nur wenige wollen oder können das. So kommt es mir vor.

  8. Ich finde es schön, dass mal jemand etwas positives schreibt.
    Albern, dass das direkt wieder negativ kommentiert wird.
    Warum kann man nicht mal gönnen, wenn es jemandem gut geht!

    1. Das hat mit gönnen nichts zu tun. Ich hab das hier schonmal geschrieben: Prima, wenn es jemandem aktuell gut geht, aber GANZ VIELEN geht es nicht gut! Und nicht, weil sie die Dinge nicht positiv sehen können. Und muss man doch ein BISSCHEN taktvoll sein können?! Der Vater meiner Freundin liegt im Koma am Beatmungsgerät-ich hoffe, sie liest diesen Text nicht!

    2. Außerdem kann man sich ja auch fragen, was für ein Leben jemand lebt, der eine Pandemie braucht, um Zeit für seine Familie zu haben?!
      Das versteh ich bei all diesen Texten mit dem Unterton „Corona-ist-super“ nicht! Wenn das viele ohne-Freunde-und-ohne -Sport-und-ohne-Hobbies-sein soo toll ist-warum macht ihr das dann nicht in eurem „normalen“ Leben?

  9. Ich ahne, dass dieser Text viele aufregen wird. Wie kann sie es wagen, aus dieser Situation das Beste zu machen!
    Ich finde es schön, auch mal Positives zu lesen. Denn tatsächlich geht es vielen so, wie hier beschrieben. Aufgrund von fehlenden Stresssituationen wie die Fahrt zur Arbeit, Kita und/oder Schule usw., kommen Tausende dazu, auch mal wieder durchzuatmen. Manuela sieht gewiss, dass viele Existenzen bedroht sind oder Familien wie auch Einzelne unter den Anstrengungen den neuen täglichen Wahnsinns erleben, kann aber für sich und ihre Familie jedoch Schönes in dieser Zeit entdecken. Und das zu kritisieren zeigt deutlich, wie groß das Schwarzweißdenken noch immer ist und ein großer Teil denkt, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und alle anderen liegen falsch.

    1. Was hat denn das mit Schwarz-Weiß-Denken zu tun???
      Was ich meine, ist, dass sie natürlich das Beste draus machen darf! Ist sogar sinnvoll! Aber muss sie das in der Öffentlichkeit breittreten, wie toll sie die aktuelle Zeit findet, wenn sie weiß, dass so viele am Limit ( und das meine ich wörtlich) sind??? DAS ist doch taktlos!

      1. Taktlos ist eben nicht. Dann dürften positive Nachrichten und Berichte auch nicht mehr veröffentlicht werden. Hier und da und überall wird negativ berichtet, warum nicht auch mal Nettes lesen? Man traut sich gar nicht mehr zu sagen, dass es einem und der Familie gut geht, weil es bei anderen gerade purer Stress ist. Und genau das ist starrköpfig.

        1. Dann bin ich gerne starrköpfig. Ist mir lieber als einen Ego-Blick auf mein schönes Leben zu haben während andere aus den gleichen Gründen (und das ist der Punkt) ein sehr, sehr schwieriges Leben haben.

  10. „Ich weiß ganz genau, dass die meisten Frauen auch nur putzen, weil sie Angst haben, es könnte jemand unangemeldet kommen.“
    Wirklich, echt, jetzt?! Das macht mich gerade fassungslos. Wenn das so ist, ist noch sehr viel Arbeit an Selbstbewusstsein, Selbstbild und 50-Jahre-Traumabewältigungin Deutschland nötig. Aber Hauptsache, Papa baggert und ist zufrieden.

    1. Danke, Anni!
      Zu diesem Text kann man nur böse Kommentare schreiben?!
      Daher bin ich vermutlich besser ruhig und freu mich für die Autorin, die so glücklich in Zeiten einer Pandemie ist?!

      1. Toll, dass es euch so gut geht!
        Darf ich fragen wie es kommt das ihr nehr Zeit habt? Habt ihr einfach beide Kurzarbeit oder irgendein Geheimrezept? An letzterem wäre ich ggf. interessiert, denn hier ist die Zeit viel knapper wenn alle Kinder IMMER zu Hause sind. Und das obwohl ich meine Arbeit/Studium zwangsläufig fast stillgelegt habe. Mal eben einkaufen wird schon zu einem Organisationsakt wenn man nicht alle Kinder mitnehmen will. Im Haushalt ist mehr zu tun, allein Mittags kochen und das ganze drum herum…
        Ich bin wirklich neugierig, denn uns und den Familien die ich kenne geht es ganz anders.

    2. Liebe Kristina! Taktlos ist, wie Du hier in den Kommentaren rumpolterst. Aber nicht wenn man seine Sichtweise erzählt. Warum darf man nicht seine Meinung in dieser Situation erzählen? Und NEIN, keiner hat hier geschrieben dass man die Pandemie braucht und TOLL findet, nur weil man gerade mehr Zeit und weniger Stress hat!
      Ich wäre sehr froh, diese Pandemie wäre erst überhaupt nicht entstanden! Ich habe große Sorgen um meine Eltern / Schwiegereltern und um meine drei Kinder, weil sie alle Risikopatienten sind und mein Mann im Rettungsdienst hauptberuflich arbeitet. Und trotzdem darf ich doch sagen, dass wir durch / wegen der Pandemie weniger Zeitdruck, somit weniger Stress haben und viel mehr Zeit miteinander verbringen momentan. Und das heisst somit auch nicht, dass ich es toll finde ohne Hobbies und ohne Freunde/Familie. Aber man erlebt es jetzt so und dann kann man auch seine persönliche Sichtweise dazu erzählen.

      1. Und da sind wir einfach anderer Meinung, Manuela. Beim „Rumpoltern“ hast du vielleicht recht…ich bin aber sehr empfindlich, wenn jemand so gar keine Rücksicht auf die Gefühle anderer Menschen nimmt. Natürlich „darf“ man das alles sagen…wie gut es einem geht etc.
        Aber ist das solidarisch? Ist das empathisch? Freundlich? Rauszutröten, was man aktuell für ein entspanntes und fröhliches Leben hat, wenn es anderen aus exakt dem gleichen Grund extrem bescheiden geht? Mir persönlich geht’s super-aber ich versuche einfach ein bisschen empathisch zu sein und das nicht überall einfach kundzutun.

        Nicht gegenüber meinen Nachbarn mit ihrem Restaurant und nicht gegenüber meiner Freundin mit Papa im Koma…
        Verstehst du ein bisschen, was ich meine?

  11. Uns geht es ähnlich – meine zwei kleinen hier (2 und 4) waren noch nie so entspannt, auch wenn die Große natürlich ihre Kita und Freunde vermisst.
    Zu Beginn der Isolation habe ich noch Unterhaltungsprogramm gemacht und gedacht, ich müsse die Kinder irgendwie bespaßen… Habe ich in Woche drei aufgegeben. Seither läuft es viel besser!

    Nur die Arbeit im Home Office, die beide Eltern nebenbei hinkriegen müssen, macht es schwieriger. Außerhalb dieser Zeit lassen wir uns einfach treiben… Das tut uns unwahrscheinlich gut.

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