Jugendreisen: Kann ich mein Kind guten Gewissens anmelden?

Jugendreisen

Ihr Lieben, ihr wisst ja, dass unsere Große bereits ein halbes Jahr im Schüleraustausch in Spanien war und seither ist sie nicht nur sehr selbständig in ihrem Alltag unterwegs, sondern ist einfach auch unheimlich gern mit Gleichaltrigen unterwegs.

Bei einem Trip mit Freunden und Freundinnen nach Berlin neulich, hat sie gemerkt, wie viel Spaß sie dran hat, auch mal länger mit Leuten unterwegs zu sein und zu reisen. Nun wollte sie gern im Sommer, wenn sie 17 ist, mal mit zwei Freundinnen an einer Jugendreise teilnehmen und tadaaaa, die Drei haben nun eine gebucht: Bei GO Jugendreisen.

Von meinen eigenen unvergesslichen Jugendreisen

Eine Woche Spanien ohne Eltern, nur mit Leuten ab 16 Jahren – ich kann mir schon vorstellen, was das für eine Gaudi werden wird. Schließlich war ich selbst mit 15 oder 16 mal mit dem Landessportbund für zwei Wochen an der Atlantikküste in Frankreich und hab mit einigen aus der Truppe noch heute (!) Kontakt. So prägend war das damals, wirklich: Es war einfach unvergesslich. (Mit Macarena tanzen!)

Klar, dass wir unserer Tochter so eine Erfahrung auch gern ermöglichen wollen. Trotzdem haben viele Eltern natürlich auch Bedenken. Wie steht es um Alkohol auf solchen Reisen, wie um Partys und Nachtruhe. Und wisst ihr was? Wir haben einfach bei GO Jugendreisen selbst nachgefragt, damit ihr euch mal selbst einen Eindruck verschaffen könnt. Danke an Lena Eggers, Leitung Kundenbetreuung und Vertrieb von GO Jugendreisen für die ausführlichen Antworten!

Liebe Frau Eggers, wenn es um Jugendreisen geht, haben viele Eltern erstmal Bedenken, immerhin gibt man seine Kinder in die Betreuung von Menschen, die man gar nicht kennt, können Sie diese Bedenken nachvollziehen?

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Lena Eggers: Die Bedenken können wir absolut nachvollziehen – die Eltern vertrauen uns das Wertvollste an, was sie haben: Ihr Kind. Wir sind uns der damit einhergehenden Verantwortung bewusst. Sicherlich sind wir uns alle darüber einig, dass Kinder und Jugendliche lernen müssen, auf eigenen Beinen zu stehen und Verantwortung zu übernehmen.

Kinder und Jugendliche lernen vor allem dadurch Eigenständigkeit und Selbstvertrauen, dass sie den Austausch mit Gleichgesinnten haben, untereinander Dinge abgeschaut und gemeinsame Erfahrungen gesammelt werden. Genau das sind die Punkte, die auch auf unseren Jugendreisen Platz finden.

Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit, Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen, sich auf neue Menschen einzustellen und sich in eine neu gebildete Gemeinschaft einzufügen. Das ist eine tolle Chance für die persönliche Entwicklung – neben all den unvergesslichen Erlebnissen, die so eine betreute Jugendreise mit sich bringt.

Was unterscheidet GO Jugendreisen von anderen Anbietern?

Seit 1986 sind wir einer der erfahrensten und größten Anbieter für Jugendreisen, bei denen Sicherheit und Qualität im Vordergrund stehen. Als Veranstalter von betreuten Kinder- und Jugendreisen übernehmen wir eine große Verantwortung. Im Vordergrund unserer Reisen steht immer das Gruppenerlebnis. Erste Freundschaften entstehen meist schon auf der Hinfahrt im Bus.

Den Kindern und Jugendlichen fällt es durch ein gemeinsames Freizeit- und Aktivprogramm auf
unseren Reisen leichter, Kontakte zu knüpfen und den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken. Im
Rahmen der sport- und erlebnispädagogischen Angebote entwickeln die Kinder und Jugendlichen
ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit weiter.

Die Grundlage für unsere Jugendreisen bilden ein unverwechselbares Sport- und Aktivangebot in Kombination mit einer hochwertigen Verpflegung, gemütlichen Unterkünften und gut ausgebildeten Mitarbeitenden. Wir kennen die Wünsche und Erwartungen unserer jungen Reisegäste. So können wir ihnen, unter Berücksichtigung pädagogischer Gesichtspunkte und rechtlicher Jugendschutz-Bestimmungen, einen tollen Urlaub mit unvergesslichen Momenten und Erlebnissen ermöglichen.

Um GO Jugendreisen kennenzulernen, veranstalten wir vor dem Sommer Info-Tour Termine, bei
denen wir uns sowohl persönlich in einigen Städten als auch online vorstellen und einen Einblick in
den Ablauf unserer Reisen geben. So haben die Eltern die Möglichkeit, ein Gesicht hinter dem
Veranstalter zu sehen. Außerdem garantieren wir während unserer Reisen eine 24/7-Erreichbarkeit
für Notfälle über ein Notfalltelefon, das von uns persönlich betreut wird.

Wie viele BetreuerInnen begleiten die Reisen, wie alt sind sie im Schnitt und wie werden sie vorab ausgebildet?

Der Betreuungsschlüssel ist abhängig vom Alter der Kinder und Jugendlichen:
Betreuungsschlüssel (Teamer : Teilnehmende)
7-10 Jahre: ca. 1 : 8
11-12 Jahre: ca. 1 : 10
12-15 Jahre: ca. 1 : 12
16-17 Jahre: ca. 1 : 16

Ab 18 Jahren kann man sich bei uns als Kinderteamer bewerben, ab 19 Jahren als Teamer für Jugendreisen. Viele unserer Teamer sind bereits seit mehreren Jahren dabei und kennen sich daher
sowohl mit GO Jugendreisen als auch in den Zielgebieten gut aus. Darüber hinaus werden jedes Jahr
neue Anwärter:innen in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gesichtet.

Die mehrtägigen Seminare, die von pädagogischen Fachkräften konzipiert wurden, bereiten die Bewerber:innen auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor. Themen sind hierbei zum Beispiel die Grundlagen der Pädagogik, das Jugendschutzgesetz, Freizeitgestaltung, jugendgerechte Ansprache, Campregeln, Wissenswertes über Gruppendynamiken und vieles mehr.

Die Betreuer:innen legen vor ihrem Einsatz ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor und haben eine Ersthelfer-Ausbildung. Viele haben außerdem einen Rettungsschwimmerschein. Gemeinsam mit Küchenmitarbeitenden, Sportguides, Nachtwächter:innen, Campleiter:innen u.v.m. sorgen die Betreuer:innen für die Einhaltung unserer hohen Qualitäts- & Sicherheitsstandards. Die meisten unserer Mitarbeitenden sind zwischen Anfang und Mitte 20.

Wie sieht es mit der Kontrolle von Alkohol-/Drogenkonsum bei den Reisen für ab 14jährige und ab 16Jährige aus?

Jugendreisen

An klaren Regeln in unseren Camps und Hotels kommen wir nicht vorbei, damit jede:r einen tollen Urlaub mit uns verbringen kann. Bei uns gelten die Regeln des deutschen Jugendschutzgesetzes, d.h. Bier, Wein und Sekt dürfen ab 16 Jahren in Maßen konsumiert werden. Diese Regelungen sind für uns auch im Ausland bindend. Jedoch kann es Ausnahmefälle geben, in denen die örtlichen Gegebenheiten eine abweichende bzw. strengere und für uns bindende Vorschrift vorsehen. Tabu sind für uns hochprozentiger Alkohol oder ein übermäßiger Konsum der erlaubten Getränke.

Die Kinder und Jugendlichen bekommen während der Reise Stoffarmbändchen von uns in verschiedenen Farben je nach Alter. Die Bedeutung der verschiedenen Farben ist auch den Supermarktmitarbeitenden, Barbetreibern etc. vor Ort bekannt. So kann auf einen Blick erkannt werden, ob jemand zum Beispiel ein Bier erwerben darf. Auch die Ausgehzeiten sind abhängig vom Alter, wenn die Kinder und Jugendlichen ohne Teamer unterwegs sind. Alle Abendveranstaltungen werden grundsätzlich von unseren Teamern begleitet, die die Jugendlichen nach einem schönen Abend wieder sicher zurück ins Camp oder Hotel bringen.

Wir zeigen keinerlei Toleranz bei Drogenkonsum/-besitz, Alkoholmissbrauch, Gewalt, Diskriminierung, sexuellen Übergriffen, Radikalismus und Fremdenfeindlichkeit. Kinder und Jugendliche, aber auch Mitarbeitende, die in dieser Weise auffällig werden, müssen die Reise vorzeitig auf eigene Kosten abbrechen. Wir möchten hier einfach nicht, dass ein einzelner die Reise von allen anderen kaputt macht.

Meine dann 17jährige Tochter wird im Sommer mit zwei Freundinnen an einer ihrer Reisen für ab 16jährige teilnehmen, was erwartet die Drei da?

Nach der Ankunft im Reiseziel (die bei einer Anreise mit unseren Bussen in der Regel im Laufe des Vormittags ist), gibt es bei unserer GO All-Inclusive-Verpflegung zuerst ein Welcome Frühstück zur Stärkung nach der Busreise. Danach gibt es einen Info Walk, bei dem den Kindern und Jugendlichen der Campingplatz und die Umgebung gezeigt werden (Sanitärgebäude, Supermarkt, Eisdiele, …). Am Nachmittag können die Kinder und Jugendlichen ihre Unterkunft beziehen. Hier lernen sie dann auch die Teilnehmenden kennen, mit denen sie sich eine Unterkunft teilen.

Am ersten Tag werden außerdem die sogenannten „Meetings“ eingeteilt – das sind Kleingruppen von Teilnehmenden der gleichen Reise, die einen festen Teamer als Ansprechpartner:in zur Verfügung gestellt bekommen. Jedes Meeting hat im Laufe der Reise jeden Tag ein verpflichtendes Treffen, bei dem geschaut wird, ob es allen gut geht, ob es Besonderheiten gibt oder bei dem organisatorische Dinge wie Informationen und Treffpunkte zu Ausflügen besprochen werden.

Außerdem findet am ersten Tag das Welcome Meeting statt, in dem die Mitarbeitenden vorgestellt, die Regeln kommuniziert und allgemeine Informationen wie Essenszeiten weitergegeben werden. Auf unseren Reisen ist immer ein Freizeit- und Aktivprogramm inklusive, das aus verschiedenen kreativen und sportlichen Workshops besteht. Diese Workshops werden von den Mitarbeitenden angeleitet und organisiert. Hier werden zum Beispiel Traumfänger gebastelt, Kino-Nights veranstaltet, Beachvolleyballturniere organisiert, Yoga Sessions oder Wellness Days angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig, bietet sich aber vor allem an, um neue Kontakte zu knüpfen und die anderen Reisenden kennenzulernen.

Die Kinder und Jugendlichen dürfen sich tagsüber mit Zustimmung der Eltern in Kleingruppen bewegen und zum Beispiel in den Ort oder an den überwachten Strand gehen. Zudem kann jede:r unsere kostenpflichtigen Sport- und Ausflugsangebote buchen, an denen er:sie interessiert ist. Diese Angebote werden auch von den Teamern begleitet. Zur Auswahl stehen je nach Reiseziel Citytrips in die nächstgelegenen Städte, Besuche von Freizeit- oder Aquaparks, Partyausflüge, Mountainbike- oder Kajak Touren, Windsurfen, SUP Touren oder Bootsausflüge.

Am letzten Tag ziehen die Kinder und Jugendlichen am Vormittag aus ihren Unterkünften aus und
hinterlassen diese besenrein. Der Tag kann noch genutzt werden, bevor abends die Rückreise mit dem Bus startet.

 Jugendreisen

Hier noch vier Fragen unserer Leserinnen: 1. Welche Reise ist die meistgebuchte bei Ihnen?

Immer wieder in der TOP 5 unserer Kundenumfrage sind sicherlich Medulin, Malgrat de Mar, Nautic Almata und Grömitz. Auch unsere Aktiv Reisen in die spanischen Pyrenäen oder die französische Tarnschlucht sind Highlights, auch wenn es hier durch kleinere Gruppen generell weniger Plätze gibt.

2. Fahren im Schnitt mehr Mädchen als Jungs mit?

Das ist je nach Reiseziel und Termin unterschiedlich, erfahrungsgemäß ist es aber tatsächlich so, dass ca. 60% unserer Reisegäste Mädchen sind.

3. Wie viel Taschengeld wird für so eine Reise empfohlen?

Eine allgemeingültige Empfehlung ist hier auf jeden Fall schwer zu tätigen, da die Höhe vom Alter und dem individuellen Bedarf abhängen. Erfahrungsgemäß sind 5 bis 10 Euro am Tag ein guter Orientierungswert zu diesem Thema. Für die Verpflegung ist in aller Regel gesorgt (je nach gebuchter Reise), daher geht es beim Taschengeld vor allem um Souvenirs, Eis, Shopping oder den Eintritt in die Disco für die ab 16-jährigen. Orientierungspreise für kostenpflichtige, zubuchbare Ausflüge und
Sportaktivitäten sind jederzeit transparent auf unserer Webseite bzw. später in den Reiseinformationen einsehbar.

4. Was passiert, wenn jemand krank wird?

Auch in Krankheitsfällen sind wir da! Unsere Mitarbeitenden sind für den Notfall geschult und wissen, was zu tun ist. Sie haben Notrufnummern von Ärzten und können auch einen Krankenwagen oder Ähnliches rufen. Die Ärzte vor Ort werden in der Regel bar bezahlt. Die Kosten für notwendige Behandlungen vor Ort können vorab selbstverständlich nur schwer in das Taschengeld einkalkuliert werden. Daher treten wir im Notfall in Vorleistung.

Bei einem Arzt- oder Krankenhausbesuch werden die Eltern durch unsere Mitarbeitenden vor Ort informiert. Die Teamer organisieren gemeinsam mit den Teilnehmenden auch einen Apothekenbesuch, falls Medikamente notwendig sind. Grundsätzlich empfehlen wir immer die Mitnahme einer Reise-Apotheke mit bekannten Medikamenten von zuhause.

Und eine letzte Frage noch: Neben Freizeitreisen für Jugendliche bieten Sie auch Sprachcamps an. Wie hat man sich das vorzustellen, wenn man zum Beispiel ins Englischcamp fährt: Ist das dann wie Schule – nur woanders? 

Der Sprachunterricht auf einer Sprachreise ist anders, als wir es aus Deutschland kennen. Die Kinder und Jugendlichen werden in Klassen entsprechend ihres Leistungsniveaus eingeteilt, so dass jede:r den Lektionen bestmöglich folgen kann. So wird Unterricht gegeben, der die Jugendlichen optimal fördert. Die Klassen sind aber auch deutlich kleiner als in Deutschland und die Teilnehmenden werden von Lehrer:innen auf muttersprachlichem Niveau unterrichtet, die speziell darin ausgebildet sind, die eigene Sprache als Fremdsprache zu unterrichten.

Neben Vokabeln und Grammatik liegt der Fokus auf kommunikativen Lernelementen. Nach dem Unterricht ist hier aber noch lange nicht Schluss – es warten Programmpunkte wie Bowling, Cream Tea, Kino oder auch Ganz- oder Halbtagesausflüge in die nähere Umgebung, zum Beispiel nach London oder Brighton. Eine Sprachreise ist also ein Rundum-Paket aus Sprache, Land und Leuten kennen lernen!

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Wow, danke! Und wo kann ich jetzt Peergroup-Reisen für Mütter buchen, die sich auch einfach mal in einen Bus setzen und mal eine Woche Urlaub brauchen und so lang nix mehr selbst organisieren wollen ;-)?! Hach, das wäre schön… Was haben es unsere Kinder gut, dass sie so etwas erleben dürfen! Wir werden euch nach der Sommerreise der Größten auf jeden Fall berichten, wie es war!


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5 comments

  1. Ihr Lieben was ist den hier los??
    Wart ihr alle selbst nie auf so einer Reise und habt alle so wenig Vetrauen in Eure Kinder und solche Reiseveranstalter??

    Es ist so eine großartige Erfahrung für Jugendliche auf so einer Reise dabei zu sein, eine Lebenserfahrung die keiner der mal dabei war missen möchte, ein großer Spaß.

    Ich selbst habe meinen damals 13- Jährigen Sohn letzten Sommer auf seine erste eigene Reise geschickt. Das war zum ausprobieren erstmal für eine Woche innerhalb Deutschlands, gar nicht so weit weg von zuhause, sie haben tolle Sachen gemacht wie Alpaka-Wanderung, Aquapark, Minigolf…und sich sogar selbst verpflegt in einer netten Jugendherberge. Und da war von Alkohol keine Spur da es 13-15 jährige waren .

    Bei älteren Jugendlichen finde ich es aber auch i.O. Wenn sich die Veranstalter nach den gesetzlichen Bestimmungen richten. Ich glaube einfach auch aus eigener Erfahrung , es ist immer so eine Aufsicht gewährleistet, dass es nicht eskaliert. Ich glaube, die Gruppe kontrolliert sich in gewissen Masse da auch selber, keiner will ja die ganze Zeit mit total verkaterten oder ausfallend werdenden Mitreisenden unterwegs sein. Dadurch das ja immer auch Ausflüge, Wanderungen, Sport etc gemacht wird müssen die Jugendlichen ja auch fit sein und da fällt das ganz schnell auf wenn jemand immer besoffen/ auf Drogen wäre. Der wird dann halt auch wie im Artikel erwähnt auf eigene Kosten heimgeschickt und kriegt evtl. auch eine Sperre für weitere Fahrten mit diesem Veranstalter. Und wer will schon von einer der besten Erlebnisse heimgeschickt werden??

    Ausserdem: wer auf so einer Fahrt übermäßig Alkohol oder gar Drogen konsumiert, tut das wahrscheinlich nicht erst auf dieser Fahrt sondern schon daheim!

    Deswegen würde ich sagen, raubt euren Kindern nicht die Möglichkeit auf so eine Reise zu gehen sofern das Kind selbst es möchte und soweit ist wird es das gut meistern können!

  2. Das jugendliche Gehirn ist leider viel empfänglicher für Drogen. Das sieht man insbesondere daran, dass kaum jemand älteres mit dem Rauchen anfängt. Entsprechend ist das gesetzliche Alter von 16 bzw. 18 Jahren viel zu niedrig. Insbesondere wenn jetzt auf der Gruppenreise der Alkoholkonsum schon ab 16 thematisiert wird. Und ab 18 fallen alle Hemmungen? Ein klares Statement gegen jeglichen Alkohol/Tabakkonsum fände ich deutlich angebrachter.

    Gern auch den Ansatz von Neuseeland. Wer nach 2009 geboren wurde, darf hier in seinem gesamten Leben nicht mehr legal rauchen.

  3. Znd mit 24 fällt man magisch nicht mehr in die Sucht? Auf welches Wissen stütz sich denn diese Idee? Natürlich kann man nicht von Begleitpersonen verlangen, dass sie ein einzelnes Kind von gesetzlich erlaubten Substanzen fernhält Da liegt es wohl am Elternteil, das Kind vom scheinbar begründeten Verzicht zu überzeugen.

  4. Bier, Sekt und Wein ab 16? Das mag zwar die gesetzliche Regelung sein, aber ich als Elternteil sage frühestens ab 24, vorher ist das Risiko eine lebenlange Sucht zu entwickeln viel zu hoch. Wie wird sichergestellt, dass mein Kind nicht an Alkohol/Zigaretten/Cannabis kommt, obwohl es über 16 ist? Insbesondere in einer Gruppe wenn alle gleichaltrigen konsumieren.

    1. Dennis, Sucht entwickelt sich in JEDEM Alter gleich schnell und mit der gleichem Abhängigkeit. Da nützt es nichts 30, 40… zu sein. Kinder stark machen, selbständig und Vertrauen haben helfen mehr als Einsperren. Zumal man immer einen Weg findet das zu bekommen was man will, auch schon unter 14. Und nein es sind nicht die “ Anderen“ schuld, sowas nimmt Jede/r selbst zu sich ganz allein und freiwillig.

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