Leserfrage: Was haltet ihr von Belohnungs- und Bestrafungssystemen in der Grundschule?

Unterricht

Foto: pixabay

Ihr Lieben, ich möchte mich heute mal mit einer Frage nach Belohnungs- und Bestrafungssystemen in der Schule an euch wenden. Ich bin etwas schockiert, wie krass unsere Grundschule damit arbeitet.

Ich habe jetzt mit diversen mir bekannten Lehrerinnen gesprochen und alle bestätigen mir, dass es total normal ist, dass in Schulklassen stark mit Belohnung und Bestrafung gearbeitet wird, um gewünschtes Verhalten der SchülerInnen zu erzielen. Allerdings waren das keine Grundschullehrerinnen, die mir von ihren Erfahrungen berichten konnten.

Vielleicht ist das mal ein Thema für eure Community, bzw. vielleicht findet ihr eine oder mehrere Grundschullehrerinnen, die mal über Sinn und Unsinn solcher Systeme berichten wollen…

Welche Erfahrungen habt ihr denn damit gemacht? Und welche Meinung habt ihr dazu?

P.S. Allen Interessierten empfehlen wir von Herzen diesen Text zu Belohnungssystemen von „Das Gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt uns in den Wahnsinn“.



20 comments

  1. Hallo,
    ich halte gar nichts von Belohnungssystemen, weil sie meiner Meinung nach die intrinsische Motivation zerstören. Und ja, das weiß ich auch als Nicht-Lehrerin aus eigener Anschauung – nämlich noch aus meiner eigenen Grundschulzeit, in der ich sehr gelitten habe. Mein Kind geht deshalb in eine Montessori-Schule, wo es weder Lob noch Bestrafung gibt. Wenn ich mir die Klasse so anschaue, arbeiten die Kinder mit Sicherheit motivierter als in vielen Regelschulen. Natürlich ist jedes Kind und jede Klasse anders, aber ich bin davon überzeugt, dass die intrinsische Motivation zu wertvoll ist um sie durch extrinsische Motivation zu gefährden.

  2. Bei uns in der Grundschule wurde sehr stark auf Belohnungssysteme gesetzt.
    In der 1. und 2. Klasse hatten wir grosse Probleme mit einem der Kinder, weil er damit nicht zurecht kam. Die Belohnungen wie Süssigkeiten oder Plastikspielzeug reizten ihn nicht und er sah keinen Anlass, sich dafür anzustrengen. Wir arbeiten zuhause gar nicht mit Belohnungssystemen. Erst ab der 3. Klasse wurde es besser, als er merkte, dass er für sich selbst lernt.
    Noch heute aber lehnt er jegliche Belohnung ab. Entweder er will oder er will nicht. Durch Belohnungen bekomme ich ihn nicht beeinflusst.

  3. @ Kristina
    In diesem Forum bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Meinungen, eventuell sogar Anregungen der Eltern zu diesem Thema ohne Gesichtsverlust einer Partei, anzuhören oder sogar zu diskutieren. Auf Augenhöhe. Haben Sie Lust inhaltlich etwas zu meinen Punkten zu sagen?

    (Ich bin gerade etwas erschrocken, über die Art und Weise, wie Sie mich aburteilen. Machen Sie das bei den Eltern Ihrer Schüler auch?)

  4. An die kommentierenden Pädagogen:

    Nein. Ich habe kein Lehramtsstudium absolviert. Wenn ich aber ein Belohnungs/ -Ampelsystem als so eher suboptimal erachte (ja klar: sehr praktisch, natürlich) dann macht mich das weder zur Hysterikerin noch zum Helikopter – und wenn ich mich nicht dafür „interessiere“ (meint: ich darf zumindest nachfragen ohne abgestraft zu werden) bin ich dann was? Ignorannte Karrieremama? Die lethargische Hartz IV Mama? Die alternde Helikoptermama? Welche Schubladen hätten’s denn gern?

    1. Das ist doch der Punkt, Christina. Ich find (und ich bin Pädagogin) so ein Ding auch suboptimal. Für mich und meine bisherigen Klassen passte es nicht. Aber das heißt doch nicht, dass es gleich furchtbar sein muss.
      Und ja, mich triggern Eltern ganz arg, die meinen, sie wüssten wie es im Unterricht/ in der Schule im Detail zugeht. Das kann ich einfach nicht verstehen. Ich würde auch nicht behaupten, Ahnung von Kindergartenarbeit zu haben-obwohl ich zwei Kindergartenkinder habe! Ich lass sie dahin gehen und lass die Erzieherinnen ihr Ding machen. Manches find ich gut, manches komisch oder blöd oder einfach nicht mein Ding…aber ich lass es sie einfach machen. Meine Kinder nehmen garantiert keinen Schaden, auch wenn es was ist, was ich (oder ein bekannter Pädagoge) vielleicht nicht so doll finden.
      Ich plädiere nur für mehr Gelassenheit!

      P.S. Und ich bin großer Fan von Schubladen! Bei Eltern liegt man da fast immer richtig:) Ich kann auch mich selbst da super einsortieren!

  5. Spätestens seit ich Unconditional Parenting (Alfie Cohn) gelesen habe, finde ich Belohnungssysteme kacke. Kinder werden mit Belohnungssystemen darauf geprägt, alles was sie tun, nur dann zu tun, wenn sie etwas dafür bekommen. Sie werden quasi süchtig. Wie Johanna sagt, wird die intrinsische Motivation untergraben. Man kann sie benutzen, wenn es gar nicht anders geht, weil sie ja funktionieren, aber gut finde ich sie nicht. An der Schule meiner Kinder wurden sie nicht verwendet (war aber eh eine Schule völlig ohne Bewertungssystem).

  6. Ich glaube auch, dass Kinder Konsequenzen lernen müssen und wir sind früher auch vor die Türe geschickt worden, wenn wir den Unterricht gestört haben. War uns ne Lehre. Aber leider ist es immer so, dass es auch Kandidaten gibt die einfach mega übertreiben. Wir hatten leider auch so ein Pech. Meine Tochter musste immer wieder die Pause in der Klasse bleiben, weil sie ihre Matheaufgaben in der Stunde nicht fertig bekommen hat und das mit einer anerkannten Diskalkulie. Das heißt die Lehrerin hat sie für ihre Schwäche bestraft und dadurch noch mehr bloßgestellt bei den Klassenkameraden. Nach 3 Wochen ohne Hofpause für mein Kind bin ich dann in der Schule aufgelaufen und habe Klipp und klar gesagt, dass ich sowas nicht mehr dulden werde uns zur Not auch weiter Schritte einleiten werde.

  7. Hallo,
    Ich finde es sagt viel aus, über die Pädagogen, die den Eltern jegliches Verständnis und Kompetenz zu dem Thema absprechen. Ich als Elternteil bin für die Erziehung meiner Kinder verantwortlich und beschäftige mich mit vielen Aspekten sehr ausführlich.

    Zum eigentlichen Thema:
    1. Die intrinsische Motivation wird untergraben/abgestellt, wenn Kind nur für die Belohnung arbeitet.
    2. Bestrafung wirkt nicht. Wenn negative Punkte verteilt werden, bzw./und Punkte abgezogen wird noch mehr Motivation genommen und es werden Glaubensätze geschaffen: „Ich bin ein Unruhestifter.“ oder „Ich kann das nicht.“
    3. Was gibt es als Belohnung? Kind bekommt von Klassenlehrerin Süßigkeiten. Geht gar nicht, finde ich.
    4. Öffentliche Bloßstellung durch öffentlich machen der Punkte/ Position an der Ampel zementiert Meinungen der Klasse über Charakteristika der Kinder, aber auch bei Ihnen selbst. Nur mal als Vergleich: Wer würde es mögen, wenn man vom Vorgesetzten jeden Tag bewertet wird und dies öffentlich für jeden sichtbar wäre.
    5. In der ersten Klasse meines Kindes wurden sogar Gruppen gebildet, die gegeneinander um Punkte wetteifern sollten. Hilft bestimmt einen guten Klassenzusammenhalt zu schaffen und Mobbing entgegen zu wirken. *Sarkasmus off. Bei solchen Auswüchsen sollte man solche Systeme generell eher nicht benutzen.

    1. Exakt das ist der Punkt! Du bist als Eltern für die Erziehung deiner Kinder verantwortlich. Du bist NICHT für das classroom-management der Lehrerin deines Kindes verantwortlich. Deine Einmischung ist nur gefragt, wenn dein Kind Schaden nimmt.
      Du hast keine Ahnung von der Art und Weise wie die Lehrerin das System verwendet. Da sind manchmal Sachen, die auf dem Papier schrecklich klingen (Die Kinder gegeneinander) für die ganze Klasse witzige Spiele – je nachdem wie das im Unterricht rübergebracht wird.
      Ansonsten ist das hierKlischeebeispiel einer Helikoptermutter, die ihr Kind auch im Klassenzimmer nicht loslassen kann und sich daher mit solchen Aspekten „ausführlich beschäftigt“?! Vermutlich mit vielen Erziehungsratgebern 🙂

      1. Ja ich bin für die Erziehung meiner Kinder verantwortlich und nehme diese Verantwortung auch an. Das muss also kein Lehrer tun, da sich meine Kinder in der Schule zu benehmen wissen. Daher hat sich die Lehrerin aus Erziehungsfragen auch rauszuhalten. Und Ampelsysteme die täglich! das Benehmen der Kinder bewerten sind Erzowhungsmittel. Wenn es Probleme gibt, müssen diese problemspezifisch und aktuell angegangen werden, nicht allumfassend und täglich.

        Sie kennen mich und meine Kinder überhaupt nicht, aber maßen sich an, mich in eine Schublade zu stecken. Das sagt mehr über Sie, als über mich aus. Ich habe Ihnen übrigens das Du nicht angeboten und finde den hier angeschlagenen Ton überhaupt nicht angebracht.

        Ich habe sehr wohl ein Bild davon, was das Bewertungssystem bei meinem Kind angerichtet hat. Es gab eine Sammeldose für Pluspunkte für die gesamte Klasse, einen für Minuspunkte und dann noch welche für die jeweiligen Gruppen. Nach Monaten des Unterrichts (erste Klasse) kam mein Kind nach Hause und meinte: „Wir haben heute den ersten positiven Punkt für die gesamte Klasse bekommen. Wir sind soooo schlecht, als Klasse, dass wir jetzt erst einen haben.“ Tolles Selbstbild, was da erzeugt wird, in einer Zeit, in der die Kinder erstmal in der Schule ankommen müssen und mit der Umstellung von KiTa auf Schule genug zu tun haben. Und ja mein Kind nimmt genau durch sowas Schaden, da sie sehr sensibel ist. Und das ist nur ein Beispiel.

        1. Hm, ich zitiere mal den ersten Paragraphen des „Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen“: „Die Schulen haben den in der Verfassung verankerten Bildungs- und Erziehungsauftrag zu verwirklichen“.

    2. Der Meinung bin ich auch, Probleme setzen sich damit fest! Mobbing steht damit an der Tagesordnung! Aber unsere Pädagogen sind sowieso mit allem überfordert! Wenn Ausgrenzung, Benachteiligung und Co. an Tagesordnung stehen, frage ich mich manchmal warum beim Beruf des Lehrer’s kein NC eingeführt wird!

  8. Guten Tag! Mir als Lehrerin ist es immer ein bisschen befremdlich, wenn Eltern, mit häufig mangelndem Hintergrundwissen (ich weiß auch nichts über Maschienenbau etc.), über sowas diskutieren. Wenn euch was komisch vorkommt, dann befragt einfach den Profi: Den/die KlassenlehrerIn eures Kindes! Diese Methoden sind erlaubt, teilweise sehr sinnvoll (nicht immer nötig) und in großen Studien erforscht. Wir Lehrer freuen uns immer über Interesse. Kommt doch einfach zum nächsten Elternabend / Klassenpflegschaftssitzung und fragt da nach(im Moment eher telefonisch)! Es gibt für Tokensysteme (reines Belohnungssystem) übrigens auch Gütekriterien. Ampelmethoden (Belohnung- und Bestrafungssystem) sind eher in niedrigen Klassen und sehr schwierigen Klassen nötig und sinnvoll. LehrerInnnen sind dafür ausgebildet, die Notwendigkeit einschätzen zu können. Es gibt gute und schlechte Lehrer, die Durchführung mag bei dem ein- oder anderen zweifelhaft sein. Die Methoden sind aber nicht grundsätzlich schädlich, und ihre Kind hätte in einer Klasse, die außer Kontrolle ist, evtl. mehr Probleme zu lernen.

    1. Danke, liebe Olala! Ich hatte überlegt, einen Kommentar zu schreiben, aber du hast mir die Arbeit abgenommen! Ich bin ebenfalls Grundschullehrerin, habe in meiner Klasse kein Ampel- oder sonst ein System (passt nicht zu mir) – aber ich finde Kollegen und Kolleginnen völlig in Ordnung und super, die ein solches System verwenden!
      Ansonsten hat Olala alles Relevante dazu gesagt.
      Nur noch das:
      Ich kenne mich auch nicht im Bankwesen aus, obwohl ich ein Konto habe! Und als Ärztin bin ich auch nicht kompetent, obwohl ich schon sehr oft beim Arzt war.

      1. Also da muss ich mich jetzt doch noch einmal zu Wort melden. Denn auch wenn ich Belohnungssysteme grundsätzlich positiv finde, stört mich doch die von den beiden Lehrerinnen hier vorgetragene Arroganz mit der sie Eltern die Kompetenz über ihre eigenen Kinder absprechen.

        Wenn ich mit meiner Bank unzufrieden bin, wechsele ich sie.
        Wenn ich mit meinem Arzt unzufrieden bin, wechsele ich ihn.

        Wenn mir ein Arzt oder Bankberater erzählen will, ich hätte von meinen eigenen Belangen doch eh keine Ahnung, dann verliert er mich nicht nur als Patient oder Kunde, sondern muss auch noch mit einer saftigen Beschwerde beim Vorgesetzten bzw. mit einer schlechten Bewertung auf allen Kanälen rechnen.
        Das kann man bei Lehrern halt leider nicht so einfach.

        Bei der hier demonstrierten Haltung der beiden Lehrerinnen wundert es mich nicht, wenn Eltern irgendwann zu schweren Geschützen greifen und den Lehrern ihre Anwälte auf den Hals schicken oder direkt beim Schuldirektor und übergeordneten Behörden den Aufstand proben.

        Glücklicherweise hat meine Tochter eine tolle Lehrerin, die den Eltern nicht mit Überheblichkeit und Arroganz entgegentritt.
        Sie nimmt elterliche Beschwerden und Anregungen an und tut sie nicht als „uninformiertes Gelaber fachfremder Personen“ ab.

        Den Lehrern, die hier mitlesen kann man nur raten: Auf Augenhöhe reden! Dann klappt´s auch mit den Eltern.

        1. Flo, das hätte ich kaum besser formulieren können. Wenn ich die beiden Beiträge der Lehrerinnen lese dreht sich mir der Magen um. Was die Einstellung zum Austausch Lehrer/Eltern bzw. den Umgang mit konstruktiver Kritik angeht, ist da wohl jemand in den 70ern hängen geblieben.
          Wir haben das Glück eine überaus emphatische, engagierte Lehrerin (2.Klasse) für unseren Ältesten zu haben, die zwar sehr genau weiß wofür sie steht aber für interessierte Nachfragen oder auch mal ein „Hinterfragen“ ihrer Arbeit stets ein offenes Ohr hat und nicht so schnippisch reagiert wie hier gelesen.
          Kann ich nur den Kopf schütteln.

  9. Ein Belohnungssystem gibt es in der Schule meiner Tochter.
    Es gibt so eine Art Leiter und für gute Leistungen, aber auch gutes Sozialverhalten, darf das jeweilige Kind eine Stufe aufrücken. Wer die Spitze der Leiter erreicht hat, bekommt eine kleine bunte Murmel geschenkt und fängt wieder von unten an. Meine Tochter ist jedes Mal wahnsinnig stolz, wenn sie sich eine Murmel erarbeitet hat.
    Ein Bestrafungssystem gibt es nicht und ein Kind kann auch keine Stufen auf der Leiter verlieren, wenn es sich mal danebenbenimmt. Natürlich muss eine Schule aber auch die Möglichkeit haben, Fehlverhalten im Rahmen der Schulordnung und der gesetzlichen Möglichkeiten zu sanktionieren.
    Ich persönlich finde es gut, dass an der Schule meiner Tochter erwünschtes Verhalten mittels positiver Verstärkung unterstützt wird.
    Manche Leute mögen ein ideologisches Problem mit solchen Leistungsanreizen haben, aber ich bin der Auffassung, dass die Schule dazu da ist, Kinder auf ein Leben in der realen Welt vorzubereiten und nicht auf ein Leben im rosaroten Utopia.

  10. Hallo zusammen,
    meine Tochter geht seit September in die erste Klasse. Und es gibt auch hier schon ein Belohnungssystem inform von verschiedensten Stempeln, die es auf die Hausaufgaben gibt. Smiley mit Krone ist die höchste Auszeichnung. Meist schreibt die Lehrerin noch einen Kommentar dazu.
    Dann gibt’s noch in der Klasse eine große pinnwand. Da sind die Namen der einzelnen Kinder auf einem Zettel. Wenn zum Beispiel meine Tochter gut mitarbeitet oder „brav“ ist kommt sie auf den Stern. Wenn die Kinder schwätzen oder anderweitig negativ auffallen kommt man auf die Ampel….erst auf grün, wenn man weiter auffällig ist auf gelb und dann auf rot… Die Kinder die 7 Tage in Folge auf dem Stern sind dürfen sich dann aus einer kleinen Truhe was aussuchen.
    Ich persönlich finde das Sterne/Ampelsystem nicht so ideal. Ich weiß nicht ob ein Erstklässler das überhaupt schon so realisiert. Die Stempel bei den Hausis sind okay. Aber in der Klasse meiner Tochter sind 23 Kinder und zwei Drittel davon Jungs… Da geht es teilweise ganz schön turbulent zu…
    Freu mich auf weitere Berichte wie es an anderen Schulen gehandhabt wird…
    Liebe Grüße Steffi

  11. Belohnungssysteme finde ich super! Bei meinen beiden Söhnen waren Hausaufgabengutscheine (die sie variabel einsetzen konnten und dann die jeweilige Hausaufgabe nicht machen mussten) der große Renner! Diese konnte man durch Extraaufgaben erreichen, was im Endeffekt eigentlich aufwendiger war, als die dann eingesparte Hausaufgabe doch zu machen:)

    Oder ein großes Glas (Zylinder), an dessen Seite kleine Markierungen mit zu erreichenden Belohnungen für die gesamte Klasse (Hausaufgabenfrei, Spielstunde, Film schauen, etc.) standen. Jede Lehrkraft hat nach ihrer Schulstunde mehr oder weniger Bohnen hineingeworfen, je nachdem, wie gut die Kinder mitgearbeitet hatten….Und dann wurde auf die Ziele hingefiebert. Bestrafung war es dann auch genug, wenn statt 10 Bohnen nur 5 hineingeworfen wurden…..

    Von anderen Bestrafungen halte ich nichts, teilweise erschafft es nur Denunziationen und eine „jeder gegen jeden“ Stimmung in der Klasse.

    Ziel sollte meines Erachtens immer ein gutes Klassenklima und eine Teambildung sein, was durch Bestrafungen fast unmöglich wird.

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