Mutmacher für Pflegeeltern: So viele Kinder brauchen ein gutes Zuhause

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Ihr Lieben, man stellt sich das immer so easy vor: Wenn man Kinder haben will, verhütet man eben nicht mehr – und schwups – ist man schwanger. Dass es natürlich nicht so ist, müssen viele von uns schmerzhaft feststellen. So viele Frauen erleiden Fehlgeburten, bei vielen dauert es Jahre, bis sie einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten – und einige müssen sich damit abfinden, nie leibliche Kinder zu bekommen. Dann denken viele Paare über Adoption nach oder ob sie einem Pflegekind ein liebevolles Zuhause schenken können. Wir haben mit Maja gesprochen, sie möchte allen möglichen Pflegeeltern Mut machen.

„Ich liebe Kinder und wollte immer Kinder haben“, sagst du. War das schon immer so?

Ich selber hatte eine sehr glückliche Kindheit in meiner Familie mit meinen Geschwistern. Schon als kleines Mädchen habe ich mich gerne um noch kleinere Kinder gekümmert. Im Grunde war mir schon immer klar, dass ich mir eine Familie wünsche – eigentlich sah ich mich in der Zukunft mit vielen Kindern. Mit 19 Jahren war ich dann als Aupairmädchen im Ausland, danach habe ich Pädagogik studiert und arbeite seitdem mit Kindern und Jugendlichen.

Wann seid ihr bewusst in die Familienplanung eingestiegen?

Mein Mann und ich kennen uns schon seit dem Studium. Nach gescheiterten Beziehungen haben wir uns wiedergetroffen und sind sehr schnell zusammengekommen. Es war so ein bisschen das Gefühl, wie endlich anzukommen. Da wir beide schon Mitte 30 waren, sind wir sofort in die Familienplanung eingestiegen, da waren wir uns einig.

Ab wann dachtet ihr: Moment mal, wieso klappt das denn bei allen, nur bei uns nicht?

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es bei allen schneller ging, die meisten unserer Freunde hatten allerdings auch schon Kinder. Nach einem Jahr hatte ich dann eine Fehlgeburt. Die Fehlgeburt und das kurze, vorherige Gefühl schwanger zu sein, verbinde ich noch immer mit goldenen Herbsttagen. Es ist so schwer zu verstehen, warum Hoffnung und tiefe Traurigkeit so nah beieinander liegen. Einerseits die Hoffnung, dass man bald ein Kind hat und eine Familie wird, andererseits den Schmerz das Kind zu verlieren. Damals hatte ich in der Stadt meines Mannes einen neuen Job begonnen, der mich dermaßen gefordert hat, dass ich mir für mich und die Auseinandersetzung mit dieser Fehlgeburt keinen Raum und keine Zeit gegeben habe. Es ging alles sofort weiter.

Ihr habt es auch mit Kinderwunschbehandlungen versucht. Welche Erinnerungen hast du rein emotional daran?

Meine Frauenärztin riet uns damals eine Behandlung in einem Kinderwunschzentrum durchzuführen. Anfangs war die neue Ärztin dort sehr nett, aber da wir quasi bei jedem Besuch einen Arztwechsel hatten, baute sich kein Vertrauensverhältnis auf.

Wir ließen einige Inseminationen machen. Dafür musste ich Hormone spritzen. Es war sehr schwer, das alles zwischen zwei Vollzeitjobs und langen Wegen hinzubekommen. Die Termingebung war eher unflexibel und man hatte das Gefühl, dass man als Patientin mit diesen Behandlungen (noch) nicht wichtig sei, obwohl auch diese schon sehr kostenintensiv waren, da wir damals noch nicht verheiratet waren.

Im Grunde steuerte alles auf eine künstliche Befruchtung zu, obwohl man keine Gründe fand, warum ich nicht schwanger wurde. Es gab sehr viele unschöne Momente in dieser Praxis, und so haben wir irgendwann entscheiden, die Behandlungen dort nicht weiterzuführen.

Danach haben wir noch drei ähnliche Behandlungen in Dänemark durchgeführt, die insgesamt vom Ablauf und Umgang her sehr positiv verlaufen sind. Die Ärztinnen dort waren sehr offen, freundlich und respektvoll. Trotzdem sind wir nicht Eltern geworden. Ich wusste eigentlich gar nicht mehr weiter und war sehr verzweifelt. Mein Mann versuchte mich aufzubauen, aber die Leichtigkeit unserer Beziehung hat sehr darunter gelitten.

Ihr habt euch dann entschieden, ein Pflegekind aufzunehmen. Erzähl uns mal von dem Moment, in dem ihr das erste Mal von dem Baby erfahren habt.

Wir waren inzwischen über vier Jahre zusammen, als an einem Freitagmittag unsere Pflegeelternbetreuerin anrief. Das vorbereitende Seminar und mehrere Gespräche und Untersuchungen hatten wir schon hinter uns gebracht. Sie berichtete mir, dass vor ein paar Tagen ein kleines Mädchen geboren wurde. Die Mutter sei seit knapp 20 Jahren stark drogenabhängig und schon wieder untergetaucht. Es sei bereits ihr drittes Kind, deswegen kam es sofort in eine Pflegefamilie. Das Baby war drogenabhängig, mangel- und unterernährt geboren mit Verdacht auf HIV und Hepatitis. Am Montag darauf saßen wir schon beim ASD und am Mittwochabend haben wir unser kleines Mädchen kennengelernt.

Wie war das erste Kennenlernen? Liebe auf den ersten Blick oder erstmal Skepsis?

Als wir das Krankenhaus betraten, hörten wir ein hohes, helles, lautes Schreien und irgendwie wussten wir beide, dass sie das ist. Es war Liebe auf den ersten Blick, ich habe ihr gleich das Fläschchen geben dürfen. Als ich das Krankenhaus an dem Abend verließ, quoll mein Herz vor Liebe über.

Die Kleine war auf einem Drogenentzug, war klein und mangelernährt, du hast sie acht Wochen in der Klinik betreut. Wie war das für dich?

Wir hatten mit einer anderen Mutter mit Baby ein ganz kleines Zimmer, in dem ich nur einen Stuhl mit Fußschemel zur Verfügung hatte. Ich war ca. 9 Stunden am Tag da, habe ihr das Fläschchen gegeben, sie gewickelt, gebadet etc. Sie hat eigentlich fast die ganze Zeit auf meinem Arm geschlafen, da sie auch sedierende Medikamente für den Entzug bekommen hat.

Wenn sie wach war, war sie sehr unruhig, hatte Fieber, hat geschwitzt und gezittert und hat sehr viel geschrien. Nur auf dem Arm wurde sie ruhig. Als wir endlich nach Hause durften, war ich sehr glücklich und entspannt und auch unsere Tochter wurde von dem Moment an viel ruhiger.

Wie hat dein Umfeld darauf reagiert? Freudig oder auch manche skeptisch?

Es haben sich alle für uns gefreut. Unsere Familien, unsere Freunde und besonders meine Geschwister sind mit mir aufgeblüht. Unser kleines Mädchen hat alle mit ihren großen, neugierigen Augen in den Bann gezogen und alle waren sofort verliebt in sie. Sicherlich haben sich unsere Eltern auch mal Sorgen gemacht, aber die haben sie meistens für sich behalten. Unsere Tochter wurde herzlich willkommen geheißen, auch ihre Cousins und Cousinen haben sie vom ersten Tag an ins Herz geschlossen.

Hattet ihr Sorgen, die leibliche Familie könnte sie zurückhaben wollen?

Ja natürlich beschäftigt mich das auch. Ihre leibliche Mutter ist nach der Geburt sofort wieder untergetaucht. Ich glaube, sie hatte noch einmal einen Kontakt zum Jugendamt und hat sich seitdem nie wieder gemeldet. Der Vater ist unbekannt. Ich hoffe sehr, dass die Mutter weiß, dass es ihrer Tochter gut geht. Sie kann so stolz auf sie sein. Unsere Tochter weiß natürlich, dass sie eine andere leibliche Mutter hat, damit versucht man von Anfang an transparent umzugehen. Noch will sie davon nichts wissen. Ich denke, das wird spätestens in der Pubertät ein Thema werden.

Wisst ihr, ob sie die Folgen ihr Leben lang mit sich herumtragen wird?

Sie hat auf jeden Fall weder HIV noch Hepatitis. Sie hatte extreme Schlafstörungen und konnte die ersten zwei Jahre nur auf meinem Arm schlafen und zur Ruhe kommen. Sie wacht nachts noch immer oft auf und braucht dann körperlichen Kontakt, um wieder einzuschlafen. Sie möchte gerne umarmt und gehalten werden mit dem Köpfchen an meinem Herzen. Insgesamt braucht sie wenig Schlaf und hat sehr viel Energie.

Studien sagen, dass es nicht sicher ist, ob diese Unruhe von dem Drogenkonsum der Mutter in der Schwangerschaft kommt, oder ob diese Disposition nicht auch vererbt ist und ihre Mutter aufgrund dieser Unruhe zu den Drogen quasi als Selbstmedikation gegriffen hat. In diesen Bereichen gibt es sehr wenige Untersuchungen. Kognitiv ist unsere Tochter sehr fit, sie ist in der Schule ganz vorne mit dabei und ist von klein auf sehr sportlich, also die Fein- und Grobmotorik haben ebenfalls nicht gelitten.

Erzähl mal von den ersten drei Jahren mit ihr.

Sie war ein sehr liebes und gut gelauntes Baby. Sie hatte sehr viel Energie und Temperament. Sie war von klein auf neugierig und liebt es, wenn was los ist. Sie geht offen auf Menschen zu und ist sehr sozial. Sie liebt es zu kuscheln. Sie ist ein starkes, wundervolles Mädchen, das für ihre Ziele kämpft. Schon als Baby im Krankenhaus hat sie durch lautes Schreien dafür gesorgt, immer auf dem Arm gehalten zu werden. Bevor ich kam, lag sie glücklicherweise schon im Tragetuch der Krankenschwestern. Die ersten drei Jahre waren für mich das größte Geschenk. Es war so toll ihre Entwicklung von Baby an mitzuerleben, dass sie fast von der Geburt an die Bindung zu uns aufbauen konnte, hilft natürlich, ihre vorherigen Traumata (wie Mangel- und Unterernährung in der Schwangerschaft, Drogenkonsum, eine heftige Geburt, Trennung von der Mutter und Drogenentzug) ein bisschen zu heilen. Sie braucht viel Liebe und Geborgenheit, wie eigentlich jedes Kind.

Und wie geht es ihr heute?

Es geht ihr sehr gut. Sie ist ein starkes, selbstbewusstes Mädchen. Sie geht gerne in die Schule und ist eine gute Schülerin. In ihrer Freizeit macht sie sehr viel Sport, sie hat immer noch unendliche Energiereserven. Sie hat viele Freundinnen und liebt es, wenn viel los ist und sie im Mittelpunkt steht. Sie liebt das Leben und fast alle Facetten ihres kleinen Lebens.

Und wie geht es euch als Familie heute?

Uns geht es sehr gut. Wir haben alle eine starke und innige Bindung zueinander. Unsere Tochter ist von Anfang an ein geliebtes, selbstverständliches Familienmitglied in unserer Kernfamilie und bei unseren Eltern und Geschwistern. Ansonsten erleben wir einfach den Alltag und die Freuden und Sorgen einer Familie.

Mein Mann genießt es, dass unsere Tochter inzwischen etwas älter ist und die Beiden mehr zusammen unternehmen können. Ich bin so froh, dass wir den Mut hatten, ein Kind aufzunehmen, Ich liebe mein Leben als kleine Familie. Mir war aber auch schon vorher bewusst, dass ich so viel Liebe für ein Kind in mir habe, egal ob ich es geboren habe oder nicht.

Und was möchtest du anderen Eltern Mutmachendes mit auf den Weg geben, wenn es um Pflegefamilien und Pflegekinder geht?

So viele Eltern haben Angst ein Pflegekind aufzunehmen, weil man nicht weiß, was alles kommt – aber das weiß man ja häufig bei den eigenen Kindern auch nicht. Von unserer Pflegeelternberaterin weiß ich, dass es sehr viele Pflegekinder gibt, die auf eine Familie warten. Geht in Euch und versucht herauszufinden, was Ihr Euch zutraut. Für mich ist das Leben, das wir jetzt führen, nicht selbstverständlich. Wir mussten für Vieles kämpfen und oft harte Umwege gehen, aber unser Leben ist dadurch so viel schöner und reicher geworden.

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5 comments

  1. Man kann übrigens auch als freiberuflich tätige Single-Frau oder Single-Mann ein Pflegekind aufnehmen.
    Ich bin seit fast 4 Jahren Pflegemama eines bald 6jährigen und trotz des sehr schwierigen Starts, bei dem ich mir zum Glück psychologische Unterstützung geholt habe, war es die beste Entscheidung meines Lebens 🙂
    Wenn man sich für Langzeitpflege entscheidet, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Kinder in die Herkunftsfamilie rückgeführt werden, weil ja während der Krisenunterbringung schon alle Möglichkeiten ausgelotet werden. In unserem Fall gab es trotzdem eine Gerichtsverhandlung wegen plötzlich aufgetauchter Oma. Die Richterin hat dann aber entschieden, dass noch ein Wechsel dem Kind nicht zuzumuten wäre. Jetzt wohnt der Bruder bei der Oma und wir sehen uns regelmäßig.
    Und ich denke mittlerweile über ein zweites Kind nach…

  2. Wir haben bereits seit 20 Jahren Pflegekinder. Unsere Tochter lebt seit 14 Jahren in unserer Familie, sie kam im Alter von 15 Monaten zu uns. Es war damals Liebe auf den ersten Blick….Vor über sechs Jahren haben wir uns entschieden, einen Jungen aus Afghanistan als Pflegekind bei uns aufzunehmen, damit er in Sicherheit und Frieden aufwachsen kann. Bei ihm war es eine Punktlandung mitten ins Herz. Nach einem langen Kampf konnten wir ihn vor zweieinhalb Jahren endlich rechtskräftig adoptieren. Nun sind wir auch vor dem Gesetz eine richtige Familie….. Für immer…. Diese beiden werden für uns niemals selbstverständlich sein, sondern immer ein Wunder…

  3. Ein wunderschöner Bericht und ich gratuliere der Familie zu ihrem Glück von ganzem Herzen. Auch unsere Familie durfte diesen, leider sehr seltenen Glücksfall erleben, vor nunmehr fast 23 Jahren.

    Aber, dieser Idealfall ist leider eher selten und beschreibt nicht das wahre Bild vom Leben als Pflegefamilie. Es gehört mehr dazu, als die Liebe zu einem „fremden“ Kind.

    Ich bin seit 17 Jahren Bereitschaftspflege und weiss, dass es viel mehr braucht. Für ein Pflegekind muss man bereit sein, mit Ämtern und leiblichen Eltern aüuf Augenhöhe zu arbeiten. Man muss akzeptieren können, dass es eben nicht das eigene Kind ist, dass oft die leiblichen Eltern das Sorgerecht behalten und Mitsprache- oder sogar Bestimmungsrecht haben, dass sie regelmäßige Kontakte zu ihrem Kind haben möchten und dürfen, dass man regelmäßig Rechenschaft ablegen muss und sich für größere Entscheidungen Erlaubnis einholen muss.

    Nicht zu vergessen die Tatsache, dass es viele schwer traumatisierte Kinder gibt, denn nicht alle Pflegekinder kommen gleich nach der Geburt in neue Familien. Einige haben Schlimmes erlebt, angefangen von Verwahrlosung, körperlicher und seelischer Gewalt oder Vernachlässigung, mussten Hunger leiden oder in äußerst unschönen Zuständen leben. Ich habe Dinge erlebt, die hätte ich mir im Leben nicht vorstellen können.
    Ich habe hier Babys gehabt, nach Drogen- oder/Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft die sich ganz und gar nicht so geradlinig entwickelt haben, die Familien an den Rand der Verzweiflung getrieben haben, diese Familien irgendwann aufgeben mussten oder daran zerbrochen sind.

    Auch ich möchte möglichst viele Familien ermutigen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und freue mich, wenn sich Menschen dieser Aufgabe stellen möchten, denn all diese Kinder haben ein Leben in einer tollen Familie verdient. Aber es nützt keinem Kind etwas, wenn es aus so einer Familie wieder heraus gerissen wird, weil eben nicht Alles so easy ist.

    1. Ich kann hier nur beipflichten.
      Der Artikel ist natürlich eine Erfolgsgeschichte, die ich Pflegefamilie und – Tochter gönne, aber repräsentativ ist sie wahrscheinlich nicht.
      Ich habe einige Dauer- und Bereitschaftspflegefamilien im Freundeskreis. Wir selbst (3 eigene Kinder) sind gerade im Bewerbungsverfahren.
      Alle, inklusive der Jugendamtsmitarbeiter sagen uns, dass die Kinder immer später aus den Familien genommen werden, weil das Recht der Elternschaft so ein großes Gut ist und die Beziehung so wichtig.
      In der Folge ist der „Rucksack“ negativer Erfahrungen der Kinder entsprechend größer und die aufnehmenden Familien deutlich geforderter.

  4. die tante meines mannes hat auch ein pflegekind. und uns gebeten uns zu überlegen ob wir nicht auch mal eines aufnehmen. nur ist unsere wohnsituation schwierig: wir haben „nur“ ein kinderzimmer als mit tür schliessbaren raum. und haben „schon“ zwei kinder. und das bad natürlich. wir könnten einem kind also kein eigenes zimmer bieten. von daher wäre nur ein baby vorstellbar, das ist eh immer dabei. da wir uns aber kein drittes kind vorstellen können, kann ich mir ein pflegekind also auch nicht vorstellen. und ob wir diese herausforderung nochmal schaffen würden, als paar und als familie. unser erstes kind war ein schreibaby, er kam etwas zu früh und musste noch auf die intensiv station. er hat die ersten 1 1/2 jahre nur an mir oder auf mir geschlafen, viel geschrieen, war sehr unruhig, phasenweise nachts regelmäßig 2-3 stunden wach. sowas geht also auch bei kindern ohne drogenkonsum und solchen umständen wie es das arme baby wie oben erzählt wurde, durch machen musste.
    ich weiß nicht ob ich so was nochmal durch stehen könnte.

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