Nur ohne Kinder erwünscht – Die platte Wahrheit

Sofa

Hey Lisa, 

nachdem ich mich gestern bei Facebook laut darüber beschwert habe, dass ich in einem Spa (so als Geschenk an mich nach der Geburt) um die Ecke bei mir, keinen Termin bekommen habe, weil ich meine zwei Wochen alte Tochter dorthin nicht mitnehmen darf, die ich aber voll stille, habe ich einige Mails bekommen von Lesern, die ähnliche Situationen mit ihren Kindern erlebt haben. Nicht in Cafés durften, nicht zum Friseur, nicht in dieses oder jenes Restaurant. Heute kam dann sogar noch eine meiner besten Freundinnen vorbei, die gerade schwanger ist und erzählte mir, dass ihr ein Job abgesagt wurde, angeblich aus terminlichen Gründen, sie dann aber später rausbekommen hat, dass die ganze Sachen eben doch an diesem Termin stieg und die Agentur, die den Job vermittelt hat, nur nach einer einfachen Ausrede, ihr abzusagen, gesucht hatte. Sie hat dann noch eine nette Mail bekommen, nach dem Motto, sie solle doch ihre Schwangerschaft genießen…Tss…

Und da liegt für mich auch der Hund begraben. In diesen faulen Ausreden. Von außen ist immer alles cool und tolerant und aaaalles möglich. Die Politik mag Frauen, Babys und bitte möglichst viele davon. Nur kommt man dann in die Praxis, reißen dann plötzlich Abgründe auf. 

Da ist zum Beispiel die Mail letzte Woche einer großen deutschen Stiftung, in der ich gebeten wurde, meine Bewerbung für eine viermonatige Hospitanz in China doch bitte nochmal einzureichen. Ich habe denen dann geschrieben, dass ich natürlich große Lust hätte, aber meine zwei kleinen Kinder mitnehmen müsste. Eine Antwort habe ich daraufhin dann nicht mehr bekommen. Komisch, oder :-)! 

Ich würde ja auch gerne mal in ein richtig hübsches Restaurant gehen, auch mal mittags so nach ein, zwei Jahren, ohne dass sich Leute wegsetzen, die ausdrücklich ohne Kindergeschrei essen wollen. Ich würde auch gerne mal wieder ohne einen Babysitter zu buchen ein Kino besuchen oder eine Ausstellung, ohne aufzufallen in einer tollen Boutique einkaufen gehen oder wenn ich im Ausland bin vor zehn Uhr in eine (rauchfreie) Bar. Geht aber alles halt nicht so einfach, wenn man zwei Kinder unter drei Jahren hat. Sicher macht man es dann ab und zu doch, mal mit gemischten Gefühlen, mal kommt man sich dann auch vor wie der komplette Anarcho, weil das Kind im schniecken Café plötzlich sein Spielzeugauto unterm Tisch sucht…

Okay, vergessen wir mal den Freizeitteil und kommen wir zum arbeiten. Ich würde ja wieder arbeiten gehen, zu normalen festangestellten Konditionen, aber…naja…ein Thema für sich… Meine Freundin ist zumindest zu dem Punkt gekommen, dass sie ihre Schwangerschaft ab jetzt vor potenziellen Auftraggebern verschweigt. Aber ein bisschen mehr als bedauerlich finde ich das schon…

Was mich angeht, so bin und bleibe ich dann die nächsten Wochen also auf der Couch liegen und kümmere mich um den Großen. Und für alles andere braucht man dann eben Großeltern, Geschwister oder Babysitter…

Schönes Wochenende Euch allen,

Eure Caro xxx

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15 comments

  1. Löwenmama
    Liebe Caro, ich finde es teilweise auch sehr traurig, wie die Mitmenschen in Deutschland auf Kinder reagieren. Sogar im Restaurant des Berliner Zoos am einem Samstag nachmittag erdreistete sich eine wildfremde ältere Dame, meinen dreijährigen Sohn zwecks „Erziehung“ am Arm zu packen und ihm eine Standpauke zu halten. Er war ein wenig aufgedreht mit triefendem Schokoeis und seiner besten Freundin herumgerannt. Besonders erstaunt war ich allerdings über meine Reaktion. Ansonsten bin ich echt sehr friedlich, entschuldige mich immer, wenn mich jemand anrempelt, lasse beim Autofahren alle vor und vorbei, ebenso an der Supermarktkasse, wie ein Lamm. Aber in solchen Fällen werde ich zur Furie! Da kommt die Löwenmama durch! Ich bin ehrlich der Meinung, dass sich alle Menschen über Kinder freuen sollten, egal an welchem Ort!

  2. Ach ja, noch was…
    …wenn ich mal ohne meine Kinder unterwegs bin, gehe ich gezielt auch in Restaurants, die ich mit meinen Kindern NIEMALS besuchen würde – man will ja auch mal ein bisschen Abwechslung haben, und ich kann einigermaßen sicher sein, mal einen Abend ohne Kinder (eigene oder fremde) verbringen zu können.

  3. Kinderfreundliche Orte
    Hallo Caro,

    in Sachen Berufstätigkeit und Arbeiten stimme ich dir größtenteils zu, da muss sich wirklich was ändern in Deutschland. Allerdings ist einiges an diesen Problemen auch hausgemacht, ich kenne z.B. keinen Vater, der seine Festanstellung im Wirtschaftsumfeld aufgegeben hat und eine Heilpraktikerausbildung macht, weil er jetzt Familie hat (bei Frauen kenne ich einige solcher Exemplare) – eher im Gegenteil: die Männer suchen sich eher nach einer früheren Selbständigkeit eine krisenfeste Festanstellung, wenn sie Familie gründen. Warum nicht mal anders? Wenn Mama die sichere Festanstellung hat, sollte sie sie einfach auch nach der Geburt der Kinder verfolgen und nicht beim kleinsten Widerstand von AG oder Kollegen das Handtuch werfen und sich mit kreativen Dingen wie Yogakursen/Heilpraktikerausbildung/T-Shirt-Design „verändern“.

    Ach ja, Thema Cafes/Restaurants: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich mein Sohn umso wilder aufführt, je „nobler“ ein Restaurant ist. Zwanghaftes Bravsein ist auch schwierig für einen 3jährigen. In der Pizzeria um die Ecke oder dem kinderfreundlichen Cafe ist er durchaus vorzeigbar – da gibt’s dann aber auch spannende Dinge wie einen Pizzaofen, nette Kellner mit Malbuch und Stiften etc. So haben wir alle Spaß am Restaurantbesuch. Ich tue weder mir noch meinem Kind und am allerwenigsten den anderen Gästen und dem Servicepersonal einen Gefallen, wenn ich meine Kinder in gehobenere Lokalitäten mitschleppe.

  4. Mamis, entspannt euch…. 😉
    Sorry, ich muß das jetzt mal loswerden: Es regt mich immer – f ü r c h t e r l i c h – auf, wenn Mamas rumjammern, dass sie jetzt wegen der Kinder diese und jene Nachteile haben. Natürlich ärgert es mich auch, wenn ich böse Blicke ernte, wenn meine Kinder sich in der Öffentlichkeit nicht ganz opti- propti benehmen, ich frage mich dann, ob die Leute denn schon erwachsen auf die Welt gekommen sind.
    Aber es ist doch so, dass sich heute viele Frauen ganz bewußt für ein Kind entscheiden, sie setzen also ein Wunschkind in die Welt und denken aber scheinbar gleichzeitig, die ganze Welt müsste sie jetzt dafür feiern und sie 3 mal hochleben lassen. Und der Welt ist das im allgemeinen dann doch ziemlich schnurz, dass mein Leben sich jetzt so phantastisch bereichert hat. Im Gegenteil, für viele unserer Mitmenschen sind Babys einfach ein Ärgernis. Sie schreien, sie spucken, sie krabbeln herum, die Mütter wollen zB im Cafe Milchfläschchen warmgemacht haben oder Gläschen, wollen einen Ort zum Stillen, wollen einen Ort zum Wickeln, haben vielerlei Ansprüche und Wünsche. Also,die Frau entscheidet sich jetzt, Mutter zu werden, und die ganze Welt soll sich jetzt bitteschön danach ausrichten und Rücksicht nehmen auf sie.

    Zweitens weiß ich als werdende Mutter das im Allgemeinen doch schon vorher, dass in Deutschland nicht jeder Hurra schreit, bloß weil ihn ein Baby anlächelt. Das Glück darüber, dass ich meine Kinder haben darf, ist für mich ein sehr persönlich empfundenes. Ich kann also vergessen, dass sich jetzt die halbe Menschheit für mich mitfreut… äh, ich glaube, ich wiederhole mich…. 🙂 Also, Kind genießen, drüber freuen, aber nicht erwarten, dass mir alle Welt applaudiert und das ebenso als Gewinn sieht wie ich. Liebe Mamis, laßt das alles nicht so an euch ran! Entspannt euch! 😉 LG Frechdax

  5. Geteilt
    Hallo Caro,
    Ich kann Dich einerseits gut verstehen, aber ich sehe auch die andere Seite, ich finde es gut, wenn man Kinder fast überall mit hinnehmen kann, habe mich aber auch schon über Eltern geärgert, deren Kinder durch Cafés oder Restaurants toben. Meiner Meinung nach muß man Kinder daran gewöhnen, aber dann sollten sie diese Zeit auch „verhältnismäßig ruhig“ durchhalten und dann geht man eben nach zwanzig Minuten aus dem Café und nicht erst nach anderthalb Stunden. So hat es meine Mutter gemacht u ich mit meinen Babysitterkindern. Ich finde es wichtig, dass Kinder auch solche Situationen lernen, in denen man sich „benehmen“muß und alles andere auch wahnsinnig anstrengend für die Eltern. Der kleine von meinem Freund hat das leider bisher nicht gelernt u daher weigere ich mich, mit ihm essen zu gehen.
    Ich hoffe, das klingt alles nicht zu „kinderfeindlich“, aber so bin ich erzogen worden und ich finde, meine Eltern haben da alles richtig gemacht. Und über solche Kinder „freuen“ sich dann meist auch die anderen Gäste.
    LG Stephi

  6. Aber es geht auch anderes.
    Aber es geht auch anderes. Ich gehe regelmäßig mit 3 anderen Müttern und 3 anderen Zweijährigen, die ne Menge Rabautz machen, zum Kaffee trinken. Es ist ein sehr kleines, eher omahaftes Cafè und wir sind immer (!) willkommen. Es hat sich noch NIE jemand beschwert. Im Gegenteil, Omas und Opas freuen sich über die Kinder und lesen auch schon mal ein Buch mit ihnen. Die Besitzerin hat immer ein freundliches Lächeln für uns übrig und stellt unsere Lieblingskuchen zur Seite, der Besitzer kam neulich mit einem Teddybär für jedes Kind und es hat sich auch noch keiner beschwert, wenn wir mir 3 Kinderwägen in dieses Minicafé einfallen.
    Sicherlich ist es nicht überall so, aber ich habe es auch sonst nicht so negativ erlebt. Mich haben am meisten die engen Gänge in Geschäften gestört, wo man mit dem Kinderwaren nicht mehr durchkam, aber ich wurde noch nie abgewiesen, oder mir wurde noch nie nahegelgt, etwas nicht zu tun, nur weil meine Tochter dabei war. Schade, dass du so ein negatives Erlebnis hattest.

    LG Sabrina

  7. Es geht auch mit Baby…
    Zunächst Herzlichen Glückwunsch zur zauberhaften Prinzessin!
    Ich habe das mit Baby nicht so negativ erlebt. In Pankow gibt es eine Salzgrotte, die bietet extra Stunden mit Baby bzw. Kleinkind an und im Babylon gibts auch extra Kinderwagenkino. Wir hatten bisher nie Probleme im Restaurant. Kommt vielleicht auch einfach auf die Wahl an. Die Südländer sind beispielsweise sehr kinderfreundlich. Negativ sind unsere Erfahrungen eher mit den Nachbarn, die keine Lust auf Kinderlärm im Hausflur haben. Ich denke der Prenzlauer Berg hat sich in 2 Lager gespalten. Mit Kind oder genervt von eben diesen.

  8. 🙂
    Ich stimme zu und auch nicht. Bin der Meinung, dass man Kinder fast überall mit hinbringen sollte.
    Es gibt aber auch Orte, wo man sich, den Kindern und anderen Leuten wirklich keinen Gefallen tut, wenn man drauf besteht sein Baby mitzunehmen (Kino z.B.)
    Eine gute Antwort in allen anderen Fällen ist, wenn sich jemand beschwert:
    Dieses Kind bezahlt in Zukunft auch Ihre Rente!
    🙂

  9. Hmmhmm
    Hallo,
    also ich kann mich auch teils anschließen und teils auch wieder nicht. Wenn ich ins Kino gehe (ok, das hab ich seit über einem halben Jahr auch nicht mehr geschafft, wie mir gerade auffällt ^^), mache ich das zu Zeiten, zu denen meine Tochter, 2,5 Jahre alt, betreut ist. Ich gebe auch zu, dass ich echt schockiert war, als ich miterlebt habe, dass es bei Amerikanern wohl üblich ist kleine Babys mit ins Kino zu nehmen… da habe ich ja Eintritt bezahlt, darum möchte ich auch was vom Film mitbekommen und mich nicht über das schreiende Baby ärgern.. Sorry. Und wenn ich Wellness machen möchte, tue ich auch das ohne meine Tochter. Das ist ja auch viel effektiver 🙂
    Ansonsten bin ich mit meiner Tochter eher knallhart, ich nehme sie so ziemlich überall mit. Wir sind aber auch schon oft beschimpft worden, im Bus z. B., weil meine Kleine halt unruhig war (Bus steckte im Winter im Schnee-Stau fest etc), von alten wie von jungen Frauen. So viel zur Kinderfreundlichkeit und so… ich schwitze dann immer total, aber ich kann es inzwischen auch ganz gut ignorieren.
    In Restaurants gehe ich mit der Kleinen aber nicht, sondern eher in kinderfreundliche, entspannte Lokale, die vielleicht sogar Wickeltisch und Spielecke haben. Selbst in dem Laden (Kleidung, Schuhe und Lebensmittel), in dem ich arbeite, haben wir 2 Spielecken und kleine Knirpse sind immer gern gesehen.
    Was arbeiten allgemein anbelangt, habe ich echt schon überlegt, mein Kind im Lebenslauf einfach mal wegzulassen und zu schauen, ob ich dann eher eine Stelle bekomme, da ich allein mit meiner Kleinen bin und gern in meinem gelernten Beruf arbeiten würde. So ist es aber fast immer das Gleiche – „Oh Sie können nicht auch noch nachts am Wochenende arbeiten? Tut uns leid, das ist Grundvoraussetzung.“ Oder auf gut Deutsch gesagt „iiiih Sie sind Mutter“ (wie es eine Mutter aus unserer Krippe mal so schön ausgedrückt hat).

  10. 🙂
    Liebe Caro, erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter. Klar, Deutschland könnte familienfreundlicher sein. Da gebe ich dir recht. Aber vielleicht kann man auch einfach selbstbewusster als Mutter sein. Das Kind im spa nicht ankündigen. Vor Ort trauen die sich häufig nicht einen wegzuschicken. Und wenn doch: Sich vor Ort aufregen und schnell hat man ein paar Leute, die das mitbekommen und einen unterstützen. Andererseits finde ich auch, dass es für alles eine Zeit gibt und das Leben mit Kindern ist nun mal anders als ohne. Und auch den Kindern zuliebe ist das Freizeitprogramm nun mal anders.

    Genieß das kleine Glück auf deinem Arm, spar dir deine Nerven und lass dir nicht die Stimmung verderben.

    Ach so: Kennst du diese Babykopfhörer? Prima für Kino usw

  11. Hallo Caro,
    Hallo Caro,
    Ich beziehe mich zunächst nur auf den Freizeitaspekt. Ich habe selbst zwei Kinder (1 u 4) und finde nicht, dass man deshalb zu Hause versauern muss. Vor allem nicht in großen Städten. Dass die Aktivitäten andere sind als ohne Kinder versteht sich für mich von selbst. Wir essen mit Kindern schon auch auswärts; dann aber z.B. lieber in der Pizzeria und halt nicht beim Sternekoch. Meine beiden sind gut erzogen, aber Spa fänden sie öde; Wasserrutsche und Spritztiere sind lustiger.
    Babykino gibt es hier übrigens auch; mir erschließt sich der Sinn aber nicht wirklich. Und wenn Kino oder Wellness o.a. auf dem Plan steht, dann lass ich die Kinder bei Babysitter/Papa/Oma/Opa etc. Ich bin wirklich viel und vielseitig unterwegs mit den beiden; aber ich habe weder das Bedürfnis noch den Anspruch alles mit ihnen machen zu müssen.
    Und jobtechnisch ist das natürlich eine Riesensauerei. Ich fürchte das wird sich aber nicht ändern, solange immer überwiegend die Frauen (lange) Elternzeit nehmen, Teilzeit arbeiten, Kindkranktage übernehmen etc. Wenn Männer sich ebenso einbringen würden/müssten, könnten Arbeitgeber nicht mehr selektieren. Höchstens in dem sie gleich alle unter 45 Jahren aussortieren.
    LG von Anni.

  12. Wer suchet, der findet
    In Dresden gibt es Kino, da dürfen die Babies mit, Licht leicht gedimmt und nicht so laut. Darf dann nur nicht schreien, sonst hat Mama auch nichts vom Film.

    Und es gibt sogar Theatertermine, vormittags, da kann man die Kinder abgeben und sie werden in der Zeit betreut.

    Kann mir nicht vorstellen, dass es das gerade in Berlin nicht geben soll? 😉

  13. Liebe Caro,
    Liebe Caro,

    Dein Beitrag ist mal wieder ein toller Denkanstoß! Klar, dass die Ansichten hier sehr kontrovers sein werden…Wir wollten unseren Sohn mit 1 in die Kita geben und haben es dann nicht gekonnt. Ich verurteile niemanden, der es tut. Die Meisten…müssen einfach arbeiten. Andere wollen…Das verstehe ich: Mir fehlt das geistige Arbeiten mittlerweile sehr, aber es fühlt sich so noch richtiger an. Alles hat seine Zeit wie oben so schön gesagt wurde. Was mich nervt…Man ist als Mutter mit Kleinkind über 1 schon fast eine Belästigung für die Gesellschaft, wenn man vor 16 h unterwegs ist. Da „gehört“ ein Kind nämlich in die Kita! Sorry, das finde ich null tolerant und sehr traurig. „Toleranz“ scheint es nur sehr einseitig zu geben. Wenn man andere Wege geht…muss man damit leben, diese nicht zu erfahren. Schade.

  14. Danke an Ich!
    Ich selbst zweifache Mutter von Kindern unter 5 Jahren finde eher diese Eltern anstrengend die ALLES wollen.. ich finde schnieke Cafés,Restaurants und Kino haben ihre Zeit und wenn ich mich für Kinder entscheide sollten die ihre Zeit haben.
    Ja ich arbeite, meine Kinder gehen in die Kita seit sie ein Jahr alt sind und wir gehen mit den beiden essen.. aber überlegen uns vorher gut ob wir als Familie da rein passen..
    Ich finde Kinder wichtig und sie verdienen allen Respekt und Raum aber eben NICHT die ganze Welt.. wie sollen Kinder zu toleranten, offenen und aufmerksamen Menschen heran wachsen wenn sie die ganze Welt nur nach Ihnen richten soll??
    Ich schreibe hier nur über die „ausserberufliche“ Kritik an der Welt..

  15. Ok
    Kino mit Baby? Und hat nicht jeder das Recht, eben NICHT bei Kleinkindern sitzen zu wollen?

    Klar, das mit dem Spa ist Mist, aber der Rest….

    Wo sich auf jeden Fall was tun muss ist auf der beruflichen Ebene. Das geht einfach gar nicht. Und diese Anwesenheitspflicht, auch wenn alles erledigt ist – das ist so Familienfeindlich und auch für den Arbeitgeber einfach nicht effizient.

    Vor allem müssen aber die Mütter sich zusammentun und sich nicht „bashen“ wenn das Kind eben nicht 4 Jahre an Mamas oder Papas Rockzipfel hängt!