„Und Ihr so?“ Heute bei: Theresa und Rob

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Ihr Lieben, manchmal ist es echt schade, dass wir unsere Blogbeiträge nicht vertonen können – denn wenn das so wäre, würden einige von Euch die Stimme von diesem Zwillingspapa bestimmt erkennen. Rob Szymoniak ist nämlich Moderator beim beliebten Radiosender Energy – gerade zuständig für die Nachmittagsshow. Außerdem ist er Medienberater und Karrierecoach. Die Zwillingsmädels sind Freundinnen von meiner Tochter und ich freue mich riesig, dass die ganze Family heute bei unserer Interview-Reihe mitmacht. Los gehts: 

Stellt Euch bitte mal vor!

Zu unserer Familie gehören: Mama Theresa, 37, und Papa Rob, 37, die vierjährigen Zwillinge Anna und Mathilda und der Labrador Maggie, 7. Wir sind die, die als Familie, aufgrund unserer temperamentvollen Lautstärke, oft auffallen – und nie langweilig sind.

Was heißt für Euch Heimat?

Heimat ist für uns nicht unbedingt ein Ort, es ist vor allem ein Gefühl. Wenn wir als Familie zusammen sind, ist das für uns einer der wichtigsten Faktoren, sich heimisch zu fühlen. Dennoch heißt Heimat für uns Berlin, und zwar von beiden Seiten: Theresa kommt aus dem ehemaligen Ostberlin in Friedrichshain, Rob ist im Westteil der Stadt, in Schöneberg, aufgewachsen.

Wie wohnt Ihr?

Wir wohnen in Berlin-Dahlem. Das liegt südwestlich und ca. 15 Minuten vom Ku’damm entfernt, in einer Mietwohnung mit Terrasse, damit sind wir sehr glücklich. Ein großer Vorteil ist das Grüne und Dörfliche nahe der City: die Ruhe, nicht so viele Menschen, viel mehr Bäume und der Grunewald, für ein kurzes Auftanken und nicht zuletzt für unseren Hund. Ein kleiner Nachteil ist, dass, wenn wir mal Ausgehen wollen nach Mitte, wir so zusagen „in die Stadt“ fahren müssen.

Wie hat sich Eure Wohnsituation verändert, seit Ihr Kinder habt?

Kaum, da wir immer noch in derselben 3-Zimmer-Wohnung wohnen, die wir schon vor den Kids hatten. Einzige Unterschiede: das Arbeitszimmer steht jetzt nicht mehr leer 🙂 und der Hund muss manchmal damit rechnen, von einem unserer Töchter überfallen und als Kuscheltier genutzt zu werden 🙂

Was tut Ihr vormittags?

Wenn Theresa arbeiten geht, bringt Rob die Mädchen in den Kindergarten, danach geht’s mit dem Hund durch den Grunewald in eine Gassirunde. Danach geht’s für Rob zur Arbeit. In Theresas freien Wochen bringt sie die Kinder in die Kita und geht mit dem Hund weiter.

Und nachmittags?

Die Kinder gehen jeden Montag zum Tanzen in die Musikschule und spielen bei Wind und Wetter gern draußen, mit Nachbarskindern und den Kids der Mama-Freundinnen. Für den Herbst ist ein zweiter Schwimmkurs geplant.

Stichwort Vereinbarkeit: Wie glücklich seid Ihr mit der Situation?

Wir sind recht glücklich darüber, wie wir unseren teilweise eng gestrickten Alltag gewuppt bekommen. Dennoch hätten wir natürlich gerne mehr Entscheidungsfreiheiten in Sachen Job – Mama möchte gerne wieder mehr arbeiten, Papa sich noch ein zweites Standbein aufbauen (ohne die Familie zu vernachlässigen!) und die Kids wollen für sich auch zum Beispiel die richtigen, passenden Hobbys finden. Im Grunde der ganz normale Wahnsinn –  aber welche Familie hat solche Herausforderungen nicht zu meistern?

Was bedeutet Gleichberechtigung für Euch?

Die selben Rechte und Pflichten für alle, für Mama, Papa und die Kinder. Die alten Rollen von früher mit all ihren Klischees haben längst ausgedient – gut so! Und, machen wir uns doch nichts vor: Männer von heute müssen auch wie eine Mutter sein, wenn sie gute Väter sein wollen!

Was ist etwas, mit dem Du nie gerechnet hast bevor Du Mutter/Vater wurdest?

Dass Schlafmangel eine echte Folter ist 🙂 und dass es verdammt wichtig ist, als Paar zusammenzuhalten und jeder für sich mal zusammenzureißen, sodass ein Streit nicht eskaliert – vor allem vor den Kindern.

Inwiefern würdet Ihr Euer Leben optimieren, wenn Ihr könntet?

Für Eltern von Zwillingen ist es immer „doppelt so viel“, von daher hätten wir -jeder für sich- gerne mehr Zeit mit einem Kind alleine. Das bekommen wir viel zu selten hin, aber wenn es sich einrichten und umsetzen lässt, gefällt es auch unseren Töchtern.

Was ist Euch als Familie wirklich wichtig?

Zeit für uns und mit uns zusammen! Das allerwichtigste für uns als Familie: dass wir uns gegenseitig vollkommen vertrauen können und mit diesem Vertrauen unseren Zusammenhalt stärken.

Was waren die schönsten Momente in der letzten Zeit?

Die vielen tollen Momente in unserem Sommerurlaub auf Mallorca, die ersten richtigen gemeinsamen Sommerferien – zum Beispiel die erste errungene Goldmedaille für Mathilda oder Annas Erfolgserlebnisse beim Tauchen im Pool. Diese und weitere privaten Momente aus diesem Sommer werden wir so schnell nicht vergessen. Auch, wenn die Erholung schon wieder flöten ist… 😉rob2

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