Unser Adventskalender der anonymen Freundlichkeiten

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Guten Morgen, Ihr Lieben, der beste Tweet, den ich heute zum 1. Dezember und dem Start des Adventskalenders las, weil DasNuf ihn teilte, der ging so:

„Türchen aufgemacht. Arschkalt. Türchen wieder zugemacht.“ 🙂

Ihr werdet in anderen Blogs ab heute auf viele Produkte gestoßen werden, die Ihr gewinnen könnt. Katharina und ich haben uns für Stadt Land Mama in diesem Jahr (wie auch in den letzten Jahren) gegen einen kommerziellen Adventskalender entschieden.

Na klar: Die Leser freuen sich über Geschenke, die Firmen freuen sich über die Werbung und es würde uns viele viele Klicks bringen. Aber unser Blog würde 24 Tage lang ein fast reiner Produktblog werden und nee, wir haben viel mehr Lust, Euch weiter Geschichten aufzuschreiben, Dinge, die uns beschäftigen und die die Adventszeit zu dem machen, was sie eigentlich sein soll:

Eine Zeit mit warmen Bommel-Mützen, mit Sternschnuppen-Lichtern an den Straßenlaternen und vielen lustigen Fragen der Kinder, die aufgeregt dem Heiligen Abend entgegen fiebern. Vielleicht wird es ab uns zu mal etwas zu gewinnen geben, aber nicht öfter als sonst. Trotzdem soll es auch bei uns eine Art Adventskalender geben.

Und zwar einen ADVENTSKALENDER DER ANONYMEN FREUNDLICHKEITEN. 

Und wir machen zwar den Anfang, aber nun seid auch Ihr gefragt. Es geht um Folgendes:

Jeden Tag (wenn möglich) möchten wir über eine Freundlichkeit berichten, die ihr – ganz heimlich – „begangen“ habt, um sie hier mit allen Lesern zu lesen. Wie das gehen soll? So:  

Wenn Ihr Euch gleich am Büdchen, im Café oder in der Bäckerei einen Kaffee kauft, bezahlt ihr zwei und sagt der Bedienung, sie soll den nächsten Kunden mit dem von Euch bezahlten Gratis-Kaffee überraschen.

Ihr sucht Euch im Telefonbuch eine Adresse raus und schickt eine Postkarte, mit der Ihr einen schönen Advent wünscht – einfach so.

Ihr hängt einen Zettel an den Briefkasten des Nachbarn, dass er weiter so nett lächeln soll.

Beim Drive In zahlt Ihr eine Packung Chicken Nuggets für den nächsten Kunden mit (wenn schon fast food, dann bitte mit guter Geste :-).

Im Zeitschriften-Laden sagt Ihr, das nächste Kind, das einen Trotz- oder Heulanfall hat, soll eine Packung Stifte bekommen, die Ihr vorher bezahlt habt.

Im Drogeriemarkt zahlt Ihr einen Regenschirm mit und sagt, dass der beim nächsten Regen an einen Menschen rausgegeben werden soll, der keinen dabei hat.

Das ist unsere Idee von der Adventszeit in diesem Jahr. Und weil wir vermutlich nicht jeden Tag selbst aktiv sein werden können, sind wir auf Eure Geschichten angewiesen. Tut Gutes und erzählt uns davon!

Wir veröffentlichen die Geschichten auf jeden Fall und freuen uns dadurch auf weitere Anregungen, wie wir Leute selbstlos für einen kurzen Augenblick glücklich machen können. Das wird schön! Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche! 

 

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9 comments

  1. Heimliche Adventszeit
    Gute Ideen
    Ich stelle immer im Advent unseren Nachbarn Plätzchen oder Tee Ect vor ihre Türen.

  2. Ich backe für die Nachbarn
    Ich backe für die Nachbarn und fülle die Kekse zusammen mit Pralinen und Schoki in hübsch bedruckte Tüten und hänge sie an ihre Türen.

  3. Supermarktkasse
    noch bevor ich diesen tollen Adventskalender gesehen habe, habe ich heute Nachmittag an der Supermarktkasse der Dame vor mir 20ct spendiert – nicht viel, aber die war soooo happy! 🙂

  4. Adventskalender
    Ich backe zum 1. Advent immer Kekse. In meinem Wohnhaus wohnt unter anderem ein nettes altes Paar, beide fast 90 Jahre alt. Ich mache Ihnen immer eine Tüte Kekse fertig und hänge sie Ihnen an die Tür, da ich weiß, dass sie wie meine Großeltern nicht mehr selbst backen.

    Am Nikolaus bekommt jeder Nachbar einen kleinen Schokonikolaus in den Briefkasten. Immer soviel, dass jeder einen hat.

    LG Und eine schöne Adventszeit

  5. Auch wenn es nicht weihnachtet
    Eine tolle Idee,die doch auch von Kleinigkeiten lebt.
    Was wir unabhängig machen,ob Advent oder Ostern:Ich gehe mit dem Nachbarhund raus bei Glatteis und versorge meine Nachbarin jede Woche Montags mit Mittagessen…
    Auch ohne Gegenleistung ist es schön das Strahlen der Augen zu sehen.
    Unser größtes Geschenk ist dafür unsere Nachbaroma,die einen schlechten Ruf hatte,der Es aber egal ist und die für unsere Tochter die tollste Ersatzoma der Welt wurde

  6. YES!!!
    Endlich ein SINN-VOLLER Adventskalender…DAAAAANKE!

    (Und wieso hat das bisher keiner weiter kommentiert?)

  7. Eine tolle Idee …
    … und ich hoffe, mir fällt etwas Gutes ein. Dann mache ich gerne mit.

    LG, Christian

  8. Das ist eine richtig nette
    Das ist eine richtig nette Idee.
    Wir kratzen im Winter immer das Auto des Nachbarn mit frei 🙂
    glg sara