Wir haben nur dieses eine Leben! Lasst es uns nutzen

Sonnenaufgang

Ihr Lieben, es gibt Schicksale, die übersteigen einfach das Vorstellbare. Und wir möchten euch heute mal danken. Wir haben gestern noch einmal von Stefanie und ihrer Familie erzählt. Und wir haben alle zusammen an sie gedacht. An sie und ihre Liebsten. An ihre Operation und an die unsagbare Tatsache, dass nun auch sie noch um ihr Leben kämpfen muss. Stefanie, die Löwenmama.

Unsere Gedanken an sie sind wichtig. Und zwar nicht nur für sie, sondern für uns alle. Wir rücken unsere eigenen Prioritäten zurecht. Wir werden dankbar und demütig, wenn wir einfach nur morgens gesund neben unsere Liebsten aufwachen dürfen.

Stopp: Ich streiche das „einfach nur“ aus dem letzten Satz. Es ist das Größte. Das Wichtigste was wir haben: unsere Gesundheit.

Lasst uns zusammenhalten in diesem Leben, das nun einmal begrenzt ist. Lasst uns Liebe wirklich leben. Lasst uns den Moment genießen. Unsere Zeit nutzen. Lasst uns Gutes tun. Lasst uns niemals Minderheiten ausgrenzen. Niemals!

Wir brauchen Zusammenhalt. Wir brauchen Gemeinschaft. Wir brauchen Menschen, die wir mögen und die uns mögen. Wir brauchen Muße und Innehalten in all dem Alltags-Wahnsinn, der vielleicht gar nicht so wichtig ist, wie er uns gerade erscheint?! Lasst uns unsere Kinder drücken, unsere Partner, unsere Familienmitglieder. Lasst uns nicht zu viel aufschieben.

Das Leben nutzen: Lasst uns die schönen Dinge nicht vergessen!

Wir können nicht jeden Tag leben, als wäre es der letzte. Dann würde niemand mehr seine Steuererklärung abgeben. Oder sich in einen Arbeitsmarathon schwingen, weil dann die Familie vielleicht mal zu kurz kommt, obwohl es vielleicht unserer Erfüllung dient.

Natürlich gehört auch das alles dazu. Aber lasst uns darüber die schönen Seiten des Lebens nicht vergessen. Die wirklich wichtigen Dinge.

Das Leben ist ein Schwebebalken, auf dem wir balancieren. Zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der anderen. Zwischen den schönen und den weniger schönen Momenten. Zwischen Neu-Anfängen und Abschieden.

Manchmal fällt es vielleicht schwer, nicht den Kopf hängen zu lassen. Da sind Anschläge wie die von Hanau, da sind Wahlergebnisse wie die von Thüringen, da sind Geschichten wie die von Stefanie. Aber wir haben immer auch die Möglichkeit, etwas zu verändern.

Wir können versuchen, Vorurteile abzubauen, wir können selbst anders wählen, um nicht den Falschen Macht zu verschaffen, wir können an Steffi denken – oder wie viele von euch – spenden.

Gutes tun: Lasst uns den Unterschied machen!

Wir können im Großen wie im Kleinen den Unterschied machen. Der älteren Dame mit der Einkaufstüte helfen, dem traurigen Mann im Bus ein Lächeln schenken, der Schwangeren den Sitzplatz anbieten, die Mama beim Kinderwagen schleppen an der Treppe unterstützen.

Wir können Familien, die keinen Karneval feiern konnten, weil die Kinder krank wurden ein paar Kamelle abgeben. So wie unsere Kinder gerade 30 kleine Päckchen packen, um anderen von ihren Süßigkeiten abzugeben.

Wir brauchen keine riesengroßen Mittel, um den Unterschied zu machen. Lasst uns unsere wunderschöne Chance auf das Leben nutzen. Fangen wir mit kleinen unspektakulären Glanzlichtern im Alltag einfach an.

Wir danken euch, dass ihr diese Gedanken mit uns teilt. Dass ihr so empathisch mitfühlt mit Stefanie und ihrer Familie. Lasst uns nutzen, was wir hier haben. Gemeinsam!

e371d3fa73184d63a16faa20c35e9daa - Wir haben nur dieses eine Leben! Lasst es uns nutzen - In Zeiten von Hanau, Thüringen-Wahlen un schweren persönlichen Schicksalen sollten wir nicht den Kopf in den Sand stecken. Im Gegenteil!

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