Ab wann sollten wir die Wahrheit über Nikolaus und Christkind erzählen?

Weihnachtsmann

Foto: pixabay

Ihr Lieben, ich hätte mal eine Frage…. Unsere Tochter wird Ende Dezember zehn Jahre alt und glaubt immer noch an Nikolaus, Christkind, Osterhase und Co.

Anscheinend hab ich immernoch die richtigen Kommentare und Notlügen in Petto… 

Was meint ihr, ab wann sollte man lieber ehrlich drüber reden und die Sache aufklären, bevor es irgendwann für die Kleine peinlich wird und sie womöglich gehänselt wird? 

LG Dani

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11 comments

  1. Ich finde, du solltest selber in dich reinhören und versuchen zu erfühlen, was deine Tochter braucht und wie und wann du ihr die Wahrheit erzählst. Wie man gut an all den bisherigen Kommentaren sehen kann, sind es oft die Eltern, die für ihre Kinder entscheiden, ob sie den Mythos für ihre und mit ihren Kindern durchspielen und wann sie die Wahrheit verraten. Ich selber habe drei Kinder, habe die Geschichten vom Christkind und Nikolaus meinen Kindern vermittelt und dann gut aufgepasst, wann der Zeitpunkt gekommen war, die Wahrheit zu sagen. Wenn ein Kind nachfragt, kann man als Eltern meistens gut spüren, welche Antwort es sich eigentlich wünscht. Und so habe ich es auch mit meinen Kindern gehalten. Alle drei haben relativ lange dran geglaubt & auch glauben wollen, waren dann aber auch okay damit, als die Wahrheit letztlich ans Licht kam. Sie waren alle drei zwischen 8 und 10 Jahre alt, für die kleineren haben die größeren, obwohl sie es schon wussten, die Geschichte weiter erzählt, damit die kleinen noch weiter dran glauben dürfen, das war ihnen von sich aus ein Bedürfnis! Daran habe ich auch gemerkt, wie glücklich meine Kinder waren, dass sie lange an diese Gestalten glauben durften.

  2. Hallo,
    Ich habe als Kind sicherlich bis zur 4. Klasse an das Christkind geglaubt bis ich meine Schwester beim Christkindklingeln erwischte. Die meisten Freunde haben nicht mehr daran geglaubt haben. Ich wollte daran glauben und meine Tochter darf solang wie sie möchte ans Christkind glauben oder eben nicht ☺️ aber werde ihr die Freude nicht verderben ☺️

  3. Ich habe meinen Kindern immer gesagt, dass sie selbst entscheiden sollen, ob sie noch daran glauben möchten. Sie müssen es auch niemanden verraten, wenn sie es tun. Und habe außerdem ergänzt, dass ich selbst immer noch daran glaube, nur dass ich überzeugt bin, dass der Weihnachtsmann nicht alles allein schafft und deswegen ihm andere verkleidete Weihnachtsmänner helfen. Und dass sie aber auch zusätzlich von mir und der Familie Geschenke bekommen. Eines Tages kam mein Sohn zu mir und schimpfte mit mir, warum ich ihn nicht erzähle, dass ich für den Weihnachtsmann arbeite. Ich arbeite schon über 18 Jahre bei Amazon. Dies muss er durch eine Werbung im Radio erfahren haben. Das war total süß!

  4. Ich glaube, ich würde es gar nicht sagen, es ist doch irgendwie nett, dass die Feste ihre Magie nicht verlieren. Sicherlich hat deine Tochter schon so eine Ahnung, sonst würde sie wohl keine Fragen stellen. Wenn sie bereit für die Wahrheit ist wird sie sie schon selbst herausfinden!

    1. Ich war mit 5 Jahren total geschockt und enttäuscht, als meine Mutter mir erzählte, dass es Christkind und Co eigentlich nicht gibt. Ich fühlte mich verraten und kann mich an meine negativen Gefühle an diesem Abend noch sehr gut erinnern. Deshalb mache ich es mit meinen Kindern 4 und 1 anders und kommuniziere von Anfang an, dass es schöne Geschichten sind und es Weihnachtsmann und Co nur in unserer Phantasie und unseren Träumen gibt… wir das quasi spielen.

      1. Hallo, Ich glaube, deine Tochter weiß es schon und möchte noch dran glauben.
        Bei uns spielt jeder bei der Weihnachts-Maggie noch mit, obwohl meine Kinder älter sind und sich ihren Teil denken. Denn nur wer an das Christkind glaubt, empfindet noch etwas von der Vorfreude.
        LG

  5. Meine Söhne (8&10) haben mich schon öfter gefragt, weil es Klassenkameraden gesagt haben. Ich hab gesagt, dass der Weihnachtsmann nur zu denen kommt die daran glauben. Ich bin als Kind auch von selbst irgendwann drauf gekommen, fand es aber nicht schlimm und feiere heute noch so, als würde es ihn geben.
    Meine Kinder haben in der Schule übrigens ganz cool reagiert. Die meinten „wenn es den Weihnachtsmann nicht gibt, dann gibt es auch keinen Gott. Man hat beide noch nicht gesehen. Wenn du an Gott glaubst, glaube ich an den Weihnachtsmann“ 🤩

  6. Wurde das nicht längst durch Mitschülerinnen aufgedeckt? Bei meiner Sechsjährigen, die auch noch daran glaubt, wurde das gerade in der ersten Klasse durch Mitschüler aufgedeckt. Ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass eine Zehnjährige wirklich noch daran glaubt. Vielleicht hat sie den Spieß umgedreht und erzählt euch nur, dass sie noch daran glaubt? Ich würde es aufdecken…

    1. Mein Sechsjähriger stellt auch grad öfter solche Fragen, es scheint in der Klasse Thema zu sein m ich lüge nicht, aber noch hat er nicht gefragt ob es Christkind und co denn wirklich gibt, sondern nur angedeutet dass es diese auch nicht geben könnte…

      Jedenfalls würde ich nicht einfach so erklären dass es die nicht gibt, sondern nur auf Nachfrage ehrlich sein. Ich würde aber auch nicht mehr auf Ausreden zurück greifen sondern beim nächsten Zweifel sagen, dass es eine Geschichte für kleine Kinder ist und sie jetzt groß genug ist um zu wissen dass das Christkind in Wahrheit ein Mensch ist, der sie liebt und ihr deshalb etwas schenken möchte 🙂

  7. Liebe Dani,
    wir haben uns frühzeitig dafür entschieden unsere Kinder (mittlerweile 7 & 5) nicht anzulügen wenn sie uns fragen, ob es den Weihnachtsmann oder Osterhasen wirklich gibt. Dann haben wir ehrlich geantwortet, dass es ihn nicht gibt aber dass es halt eine schöne Geschichte ist und die deshalb zu diesen Anlässen gerne erzählt wird. Wir haben es Ihnen aber nicht von uns aus erzählt, sondern erst, als sie konkret gefragt haben. Unsere Kinder wussten daher schon recht frühzeitig Bescheid, aber freuen sich trotzdem immer noch darauf, dass der Weihnachtsmann bald kommt 😉
    Da deine Tochter schon 10 ist, würde ich persönlich es ihr lieber selbst erzählen, bevor sie in der Schule dumme Kommentare abbekommt.
    Liebe Grüße

  8. Wahrscheinlich weiß das Kind die Wahrheit ohnehin schon oder ahnt sie zumindest und hält sich damit nur bedeckt, um die Eltern nicht zu enttäuschen. Falls das wirklich nicht der Fall sein sollte und die Tochter da ernsthaft dran glaubt, kann man sie mit zehn Jahren auf jeden Fall mal aufklären- finde ich zumindest.

    Wir haben das bei unseren Kindern so gehalten, dass wir von vornherein offen damit waren, dass es um Sympbolfiguren und letztlich um ein Spiel geht, das Eltern für ihre Kinder spielen, damit die Kinder sich freuen.

    Die Kinder haben auch von klein auf verstanden, dass es zwar keinen Weihnachtsmann gibt, aber es einfach Spaß macht gemeinsam zu spielen, dass es ihn gäbe.

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