Kleiner Nachtrag zu meiner Stellenanzeige. Aus Versehen!

hirsch
Mensch Caro, Du zeigst mir nach meinen drei Wochen Urlaub aber ganz sch├Ân die kalte Schulter ­čśë Na, Du hast Dir ein bisschen Blogpause auch verdient… Also wundert Euch nicht, dass ich hier jetzt gerade ein bisschen ├Âfter schreibe!
Ich fand den gestrigen Tag toll. Die Stellenanzeige gestern war ja eher eine spontane Idee und ├╝berhaupt nicht lang durchdacht und trotzdem fand sie so viel Anklang, dass ich den ganzen Tag fr├Âhlich war. Jawoll, die Reaktionen der Leser sind n├Ąmlich „dem Blogger sein bester Freund“ oder wie das auf Neudeutsch auch immer lauten mag.

Eine lustige Beobachtung war, dass auf unserer Facebookseite ausschlie├člich positive Ich-stell-Dich-ein-Botschaften verfasst wurden (auch von der tollen spuum┬┤s, die sich riesig ├╝ber neue Fans bei Facebook freuen w├╝rde!) und hier in den Blog-Kommentaren eher kritische. Den kritischen mag gesagt sein: Das war ja keines Wegs ernst gemeint und auch viel zu allgemein f├╝r einen wahren Job und ehrlich gesagt, bin ich jobtechnisch auch so ausgelastet (und das zum Gl├╝ck ganz OHNE Personaler, sondern von zu Hause aus), dass das tats├Ąchlich eher ein von-der-Seele-schreiben war.

Sehr bezeichnend fand ich den Kommentar, in dem stand, dass mir meine Flexibilt├Ąt auch negativ ausgelegt werden k├Ânnte, weil es ein Zeichen daf├╝r sein kann, dass ich mich nicht festlegen will. Und genauso ist es. Wenn DAS auch meiner Anzeige hervorkam, dann hat sie mich wohl tats├Ąchlich ziemlich gut beschrieben! Ich kann mich nicht gut festlegen im Moment. Und das liegt sicherlich zum einen an meinem Naturell, zum anderen aber auch daran, dass ich mich selbst in letzter Zeit so ein bisschen aus den Augen verloren habe.

Nat├╝rlich ist es schwierig, sich festzulegen, wenn man gar nicht wei├č, was man sich w├╝nscht. Andererseits zeigt mir das auch, dass es mir ziemlich gut gehen muss, wenn mir gar nicht einf├Ąllt, was ich mir w├╝nschen w├╝rde ­čÖé Scheinbar hab ich schon alles, was ich brauche. Das ist doch auch eine Wahnsinns-Erkenntnis, oder?

Und wisst Ihr was: Aus der Stellenanzeige hat sich TATS├äCHLICH etwas ergeben. Eine Einladung vom Verband kinderreicher Familien, dort Mitglied zu werden ­čÖé Familien mit drei oder mehr Kindern organisieren sich dort zusammen und dass ich selbst als kinderreich gelte, das ist irgendwie f├╝r mich noch sch├Âner, als jedes Stellenangebot dieser Welt. Also melde ich mich da jetzt an. Euch allen einen sch├Ânen Tag!

P.S. Jetzt hab ich mich verplaudert. Eigentlich wollte ich Euch heute drei B├╝cher empfehlen, die ich im Urlaub gelesen habe. Das folgt dann wann anders!


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5 comments

  1. Kinderreich
    Muss mal eine kleine Anekdote zweks kinderreich loswerden: Da war ich doch in Berlin-Neukoeln auf einen Spielplatz. Zig kleine Kinder umringten mich mit meinen zwei Maedels. Nachdem sie am liebsten meinen maedels vom trockenen broetchen bis hin zu den Schuhen alles abgenommen haetten meinten sie, „was du hast nur 2 kinder“. Die hatten echt alle 5 Geschwister und mehr. Unglaulich! Ich dachte eigentlich, ich haette schon gut vorgelegt. ­čÖé

    Lg. Christian

  2. Nicht festlegen k├Ânnen
    Hallo! Sch├Ân, dass es diesen Nachtrag gibt!
    Deine Bewerbung war rein menschlich gesehen f├╝r mich sehr sympathisch, da auch selbstkritisch bzw -ironisch ­čÖé Und nat├╝rlich war mir klar, dass das mehr ein „von der Seele schreiben“, als eine Bewerbung war.
    Man liest jedoch tats├Ąchlich deutlich, dass Du derzeit eigentlich ganz zurfieden bist und nicht auf der Suche nach einer Stelle. Sollte sich das ├Ąndern, bin ich ├╝berzeugt, kannst Du Dich auch besser festlegen und Deine Bewerbung sieht anders aus ­čÖé
    LG

  3. Ich liebe den Satz „die
    Ich liebe den Satz „die Reaktionen der Leser sind n├Ąmlich „dem Blogger sein bester Freund“ ­čÖé Und gerade gestern haben wir diskutiert, ab wann man wohl als kinderreich gilt – das hat sich hiermit dann auch gekl├Ąrt.