Elternfragen

28/02/2018 - 19:00

Stadt-Mama Katharina

Leserfrage: Wie helfe ich meinem Kind bei der Trauerarbeit?

Mein Name ist Marietta, meine Kinder sind sechs und vier Jahre alt. Wir wohnen in einem Mehrgenerationenhaus, also in der Wohnung im Erdgeschoss leben meine Eltern. Meine Mutter ist an Krebs erkrankt und wird bald sterben. Meine Kinder sehen natürlich, wie Oma abbaut und ich versuche, sie langsam auf den Abschied vorzubereiten. 

Besonders mein Großer hängt sehr an der Oma, er ist zudem sehr sensibel. Schon jetzt wacht er häufig nachts auf und weint, er sagt dann, dass er nicht will, dass Oma stirbt. 

Hat jemand von Euch Ähnliches erlebt und kann mir gute Tipps geben, wie ich meine Kinder im Fall des Falles auffange?

Tags: Oma, Verlust, Trauer, Tod, Kinder, Weinen

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Kommentare

Nanett — Mi, 02/28/2018 - 19:29

Ich kann sehr mit dir fühlen, denn vor fast vier Jahren ist mein Vater und letztes Jahr meine Schwiegermutter verstorben. Unsere Kinder waren sechs und fast vier als mein Vater erkrankte. Damals haben wir uns auch gefragt, wie viel verstehen unsere Kinder und wie viel können wir Ihnen zumuten. Wir haben uns entschieden, nichts schön zu reden und einfach alle Fragen zu beantworten. Wir waren von Anfang an ehrlich, dass Opa an der Krankheit sterben wird. Ich habe vor meinen Kindern auch meine Gefühle nicht verheimlicht. Sie sollten sehen, dass auch ich traurig bin und weine und das es ok ist. Wir haben sehr viel geredet und gelacht. Ja, gelacht. Mit meinem Vater, über ihn und mit ganz viel Galgenhumor über seine Krankheit. Wir haben viel über den Tod und das Sterben gesprochen. Einige Jahre war seine Krankheit unserer „stiller Begleiter“, doch die Schübe wurden schlimmer und sein Zustand wurde schlechter. Er bekam irgendwann Sauerstoff und hat unseren Kids das Gerät gezeigt und erklärt. Er war toll und unsere Kinder hatten weniger Angst. Mein Vater wurde in einem Friedwald beigesetzt. Wir haben seine Musik gehört und sind bunt gekleidet durch den Wald spaziert. Unsere Kinder waren zu dem Zeitpunkt fast 10 und 7. Meine Schwiegermutter war sehr alt und ist letztendlich an einer Wunde, die nicht mehr heilen konnte, gestorben. Ihr Leiden ging über viele Jahre und bei der Trauer, darüber dass wir sie vermissen werden, waren wir erleichtert, dass sie gehen dürfte. Unsere Kinder waren nur sehr selten mit im Krankenhaus und am Ende gar nicht mehr. Sie wollten Oma „nicht so sehen“. Sie wurde klassisch auf einem Friedhof beigesetzt. Warum schreibe ich so ausführlich? Ich möchte damit zeigen, dass es uns wichtig war, den Kids den Raum zu geben den sie brauchten, Ihnen das Tempo zu überlassen, ihre Fragen, Sorgen und Ängste ernst zu nehmen, mit Ihnen zu lachen, Dinge zu kochen die Oma und Opa gerne gekocht haben, Musik, die Opa mochte ganz laut aufzudrehen und zu tanzen oder Oma und Opa laut zu erzählen, was wir erlebt haben. Manchmal kommt meine Tochter zu mir und sagt: Mama, ich soll dich von Opa grüßen!“ und ich sage: „Danke. Grüß ihn bitte zurück!“ - Denn er ist immer noch da. Wir können ihn nur nicht sehr ! Ich wünsche euch alles Gute. Ganz viel Kraft und Mut auf eurem Weg.

Katharina — Fr, 03/02/2018 - 08:26

...da kullern bei mir die Tränen. So schön wie ihr immernoch mehr das Leben der Verstorbenen zelebriert und sie an eurem Leben teilhaben lasst. Ich bin 31 und rede immernoch mit meinem Opa, der starb als ich 5 war :-)! Alles Liebe

Sylvi — Mi, 02/28/2018 - 21:46

Hallo. Das ist echt eine schwere Zeit für Kinder. Ich habe letztes Jahr im September mein Papa verloren. Den einzigen Opa für meine Kinder. Er lag vier Wochen im Krankenhaus und ich musste meine Kinder (zu der Zeit 13 und 5) auch schon früh drauf vorbereiten. Wir dachten: Die Große ist schon groß und kommt einfacher drüber weg, weil sie schon reifer ist! Und der Kleine bekommt es eh noch nicht richtig mit....... Äähh falsch gedacht. Ich hatte es so schwer mit dem kleinen. Der hat sich so verändert. Er wollte ihn nochmal sehen. "Nein, er ist zu jung. Er soll ihn so in Erinnerung behalten, wie er ihn kannte!" Falsch. Wenn die Kinder es wollen, dann müssen sie auch. So verarbeiten sie es. Wir haben versucht alles von ihm fern halten wollen...falsch... Er muss alles mit bekommen. Wenn wir weinen, wenn wir über Opa sprechen. Über die Krankheit.... Wichtig ist, dass man mit den Kindern spricht. Ihr Träume, Wünsche, Ängste. Uns wollten sie schon zum Psychologen schicken, weil er richtig frech und wild wurde. Aber dann habe ich eine Seite gefunden, wo alle meine Ängste und Fragen beantwortet wurden und seit dem verstehe ich ihn und wir arbeitet dran. Wir haben ein Buch (Sei nicht traurig kleiner Bär) das lesen wir immer, wenn er an Opa denkt. Und danach erzählen wir uns Geschichten über Opa und dann geht's ihm besser. Ich wünsche euch ganz viel Kraft für kommende Zeit.

Ute Fuchs — Do, 03/01/2018 - 09:34

Uns hat das Buch: „Nie mehr Oma Lina-Tag“ sehr geholfen. Wir haben viel mit unseren kleinen Füchsinnen gesprochen, Ihnen gezeigt, dass wir traurig sind und uns gegenseitig getröstet und an die schönen Erlebnisse erinnert!

Claudia — Do, 03/01/2018 - 13:32

Hallo, bitte bleibt weiterhin erlich zu den Kindern und bereitet sie auf den Tod vor. Vielleicht könnt ihr die Oma bitten den Kindern eine kleine Aufgabe zu geben (z. B. Kerze anzünden wenn sie gestorben ist) Macht noch ganz viele Videos in schönen Momenten - die bleiben für immer. Es wird keine leichte Zeit werden, aber wenn man so dicht zusammenwohnt bekommen die Kinder es mit. Es wird für Sie leichter werden wenn die Oma gestorben ist. Gerne kannst du in Kontakt mit mir treten, wir haben gerade meine Mutter an ALS verloren und meine Kids (7 und 3) mussten viel durchmachen. Alles Gute und viel Kraft!!!

Allison Howarts — Mo, 03/05/2018 - 12:42

Hallo, ich bin hier, um diese gute Nachricht in der ganzen Welt zu verbreiten, wie ich meinen Mann zurückbekommen habe. Ich wurde verrückt, als mein Mann mich letzten Monat für eine andere Frau verließ, aber wenn ich einen Freund treffe, der mich dem Propheten Okona vorstellt Als großer Bote des Orakels, dem er dient, erzählte ich dem Prophet Okona mein Problem darüber, wie mein Mann mich verlassen hat. Er sagte nur zu mir, dass ich an den richtigen Ort gekommen bin, wo ich mein Herz Verlangen ohne Nebenwirkung bekommen wird. Er sagte mir, was ich tun muss, nachdem es getan wurde, In den nächsten 2 Tagen rief mein Mann ich am Telefon und sagte mir leid, dass ich schon einmal dort war. Ich bin so glücklich und überwältigt, dass ich dies der ganzen Welt erzählen muss, wie der Prophet Okona mir hilft, mein Herz zu begehren. Wenn Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an Prophet Okona unter der folgenden E-Mail-Adresse: prophetokona@gmail.com oder WhatsApp unter +2348069032895. Er hat auch so viele Zaubersprüche ausgesprochen. (1) Wenn du deinen Ex zurück willst. (2) Sie brauchen in Ihrer Ehe keine Scheidung. (3) Sie möchten in Ihrem Büro befördert werden. (4) Sie wollen Heilung für tödliche Krankheiten (5) Wenn Sie ein Kind wollen. (6) Du willst reich sein. (7) Du willst deinen Ehemann und deine Ehefrau für immer binden. (8) Wenn Sie finanzielle Unterstützung benötigen. (9) du willst eine Ehefrau / Ehemann

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