Inobhutnahme! Achtjährige: „Wie ich als Pflegekind in eine neue Familie kam“

Pflegeeltern

Ihr Lieben, vor drei Jahren haben Kathrin und ihre Frau zwei Pflegekinder aufgenommen. Sie leben im eher ländlichen Raum, wodurch dieses Familienmodell natürlich noch einmal besonderer wirkt. Gerade, weil die Kinder auch immer von „Mama und Papa“ sprechen und dann doch zwei Frauen zum Abholen kommen 😊 Diese zwei Frauen haben ihr Herz geöffnet für zwei bis dahin völlig fremde Kinder und schenken ihnen ein warmes Zuhause. Nun hat ihre Achtjährige einen Beitrag geschrieben. Einen Text, der da heißt:

Wie ich eine neue Familie bekam – Mein Weg zum Pflegekind

Und ja, dieser Text ist länger als die meisten anderen Texte bei uns, aber lehnt euch zurück, denn jedes Wort dieses Mädchens lohnt sich. Kim – so nennen wir sie hier – erzählt darin von ihren Erlebnissen, von ihrem Bruder Tom und… ach, überzeugt euch selbst. Die Erwachsenen haben lediglich ein bisschen beim Chronologisieren und Wörter glätten geholfen.

Sollte hier gerade eine Lektorin, eine Verlegerin, eine Verlagsmitarbeiterinnen mitlesen… wäre das nicht mal eine Wahnsinnsgeschichte für ein ganzes Buch?

„Hallo ich heiße Kim. Ich möchte euch meine Geschichte erzählen. Ich bin heute 8 Jahre alt und gehe in die 3. Klasse. Ich denke, dass ich eine gute Schülerin bin. Besonders Deutsch bereitet mir sehr viel Freude. Nach der Schule gehe ich gern tanzen, treffe meine Freunde oder spiele mit der Switch und Lego Friends. Außerdem lese und male ich gerne. Wenn ich groß bin, will ich Kinderbuchautorin werden.

Auf die Idee zu diesem Text bin ich gekommen, weil es keine Bücher von Pflegekindern für Pflegekinder gibt. Meine Eltern und ich haben lange gesucht, um Bücher zu finden, welche von Pflegekindern geschrieben sind. Wir haben einige gefunden, jedoch sind diese nichts für Kinder wie mich. Die sind eher etwas für ältere Kinder oder Erwachsene.

Andere Bücher wurden über Pflegekinder geschrieben, welche ich jedoch nicht verstanden habe. Mama sagt, das ist Fachsprache. In solchen Büchern schreiben Menschen darüber, was mit unseren Gedanken und Gefühlen passiert, wenn wir aus unseren Familien herausgenommen werden. Da habe ich mich gefragt: „Woher wollen die das genau wissen? Die haben das ja gar nicht erlebt?!“

Ich möchte euch meine Geschichte erzählen. Die ist vielleicht nicht wie eure, aber vielleicht habt ihr die gleichen Gefühle oder Gedanken wie ich gehabt. Wenn nicht, dann will ich euch zumindest erzählen, dass ihr nicht allein seid, sondern wir ganz viele Pflegekinder sind, die vielleicht ähnliche Geschichten erlebt haben.

Bevor ich anfange, möchte ich euch meine wichtigsten Menschen und Tiere vorstellen, meine (Pflege-) Familie.

Meine wichtigsten Menschen und Tiere …  

Das da links ist mein kleiner Bruder Tom. Er ist heute 5 Jahre alt. Den kenne ich schon mein ganzes Leben lang.

Ich habe immer gut auf Tom aufgepasst und ihn vor Gefahren oder Dingen beschützt, die uns Angst machten. Als Tom noch ein Baby war, hatte ich Spaß dabei, ihm die Windeln zu wechseln und ihm sein Essen zuzubereiten. 

Und das sind unsere Haustiere. Wir haben zwei Hunde, Kato und Lucie, und drei Katzen. Sie heißen Amy, Lisa und Sessels.

Das sind unsere (Pflege-) Eltern. Tom und ich kennen sie seit fast 4 Jahren. Sie heißen Melanie und Silke. Um sie besser unterscheiden zu können, habe ich die Namen direkt an sie rangeschrieben. Mein Bruder und ich sagen zu ihnen Mama und Papa. Melanie ist unsere Mama und Silke unser Papa. Wie mein Papa zu einem Papa wurde, erzähle ich euch später.

Wie ich zu meinen Eltern gekommen bin, möchte ich euch jetzt erzählen. Meine Geschichte beginnt an dem Tag, wo die Polizei und das Jugendamt an der Tür meiner Mama aus Fischhausen klingelten.  

Zur Erklärung: Mama aus Fischhausen ist eigentlich meine richtige Mama, also die, die mich zur Welt gebracht hat. Um es besser zu unterscheiden, nenne ich sie Mama aus Fischhausen. Meine Pflegemama nenne ich Mama.

Doch was war vorher passiert….

Ich bin, bis ich – glaube ich – drei Jahre alt gewesen bin, bei meiner Oma und meinem Opa aufgewachsen. Dort war es ganz schön verrückt und laut. Meine Mama aus Fischhausen und meine Großeltern haben sich viel gestritten. Oma hat oft gesagt, dass meine Mama eine schlechte Mama ist und mich nicht verdient habe. Keine Ahnung, was sie damit sagen wollte. Als ich 3 Jahre alt war, bin ich zu meiner Mama aus Fischhausen gezogen und mein kleiner Bruder Tom wurde geboren. Das war noch verrückter. Meine Mama hatte ganz schön viele Männer, einige von denen habe ich Papa genannt. Zu meinem richtigen Papa hatte ich nur manchmal Kontakt. Ich hatte Angst vor ihm.

Irgendwann hat sich meine Mama aus Fischhausen in eine Frau verliebt. Ihr Name war Kango. Ein ziemlich lustiger Name. Aber ich glaube, das war nicht ihr richtiger Name. Sie war voll cool und hat viel auf mich aufgepasst. Ab und an sind ein paar Leute gekommen: meine Mama aus Fischhausen sagte immer, das sind Familienhelfer. Sie sollten meiner Mama helfen. Manchmal habe ich gelauscht und gehört, wie sie sagten, dass meine Mama besser mit mir umgehen soll. Oder, dass sie die Wohnung besser aufräumen und gucken sollte, dass der Kühlschrank nicht mehr leer ist.

Manchmal ist auch Frau Quatschkowski gekommen. Sie arbeitet beim Jugendamt. Ich fand das immer witzig, wenn sie mit meiner Mama aus Fischhausen durch die Wohnung gegangen ist und gesagt hat, was alles grenzwertig ist. Irgendwann habe ich mal gehört, dass sich die Erwachsenen darüber unterhalten haben, dass ich und mein Bruder in ein Heim sollen. Weil ich mich nicht gut benehmen kann. Ich habe immer in die Hose gemacht und die anderen Kinder im Kindergarten haben immer gesagt, dass ich stinke. Das hat mich ganz schön traurig gemacht. Außerdem würde meine Mama aus Fischhausen nicht gut auf uns aufpassen, uns nicht immer was zu essen machen, und die Wohnung würde auch nicht sauber sein.

Eines Tages haben meine Mama aus Fischhausen und Kango sich so doll gestritten, dass ich Angst bekommen habe. Ich habe gesehen, wie beide mit einem Messer aufeinander losgegangen sind. Da bin ich mit Tom ganz schnell ins Zimmer gerannt. Am anderen Tag standen die Polizei und Frau Quatschkowski vom Jugendamt vor der Tür.

Die Polizei und Frau Quatschkowski klingeln an der Tür ….

Ich spielte gerade mit meinen Barbies, mein Bruder schlief und Kango war am Abend vorher nach Bachhausen gefahren. Als es an der Tür klingelte. 

Meine Mama aus Fischhausen machte die Tür auf. Vor der Tür stand die Polizei mit Frau Quatschkowski. „Guten Tag, lassen Sie uns bitte rein, wir müssen reden.“ Meine Mama aus Fischhausen wurde ganz leise und ließ alle in die Wohnung.

Sie guckten sich in der Wohnung um. Die war vom Tag vorher noch völlig verwüstet. Als sie in mein Zimmer gekommen sind, waren alle ganz schön sauer. Die Polizei sagte: „Es stinkt hier ganz schön!“ Unsere Katze hatte nämlich aus Versehen in mein Bett gemacht und das hat richtig schlimm gerochen.

Frau Quatschkowski und die Polizisten sprachen mit meiner Mama aus Fischhausen und ich spielte solange weiter. Aber ich fragte mich die ganze Zeit, was die Erwachsenen wohl von meiner Mama aus Fischhausen wollten? Ging es um den Streit?

Nach einer Weile kam Frau Quatschkowski zu mir und sagte: „Du und dein Bruder Tom kommen jetzt mit uns mit, packt euch ein Kuscheltier und Sachen ein und dann gehen wir. Hier könnt ihr nicht bleiben.“

Da habe ich ganz schön Angst bekommen, was sollte das heißen: „Du und Tom kommen jetzt mit mir mit?“

„Was ist denn mit meiner Mama aus Fischhausen?“

„Ist etwas Schlimmes passiert?“

Ich suchte nach meiner Mama aus Fischhausen, um ihr die Fragen, die in meinen Kopf waren, zu stellen, aber ich habe sie nicht gesehen. Ich glaube, sie hat gerade meinen Bruder aufgeweckt.

Also gingen Frau Quatschkowski und ich durch mein Zimmer und suchten ein paar Sachen zusammen.

Ich wusste noch immer nicht, was „Du und Tom kommen jetzt mit“ heißen sollte.

Als wir durch den Hausflur nach unten gegangen sind, habe ich immer noch gehofft, dass meine Mama aus Fischhausen mir sagt, dass alles gut wird. Aber das hat sie nicht. Ich habe so richtig gar keine Erinnerung mehr, was meine Mama aus Fischhausen in dem Moment gemacht hat oder wo sie war.  

Unten auf der Straße standen ganz viele Leute. Sie guckten Tom und mich an und ich habe noch mehr Angst bekommen.

„Habe ich etwas falsch gemacht?“

„Bin ich schuld, weil ich nie auf meine Mama aus Fischhausen gehört habe?“

„Bin ich schuld, weil ich zu meiner Mama das gesagt habe, was meine Oma immer gesagt hat? Dass sie mich nicht verdient habe?“

Ich hatte ganz viele Fragen im Kopf, und fühlte mich nicht gut dabei.

Endlich, da kamen meine Oma und mein Onkel Zocki, der war 7 Jahre alt.  Nun wusste ich, dass alles gut werden würde. Aber irgendwas war anders. Meine Oma weinte ganz viel und schrie Frau Quatschkowski und die Polizei an, dass sie mich und Tom nicht mitnehmen dürften.

Ich hörte meinen Onkel zu den Polizisten sagen: „Ich knall Euch ab, wenn ihr die beiden mitnehmt.“ Das war ganz schön gruselig. Alle um uns herum guckten uns an. Meine Mama aus Fischhausen habe ich nicht mehr gesehen, ich glaube sie ist in der Wohnung geblieben. Dabei hätte ich mir so gewünscht, dass sie in diesem Moment da gewesen wäre. Meine Oma schrie die ganze Zeit und mein Onkel sprach von „abknallen“.

Diese Worte haben mir noch mehr Angst gemacht: Wohin mitnehmen? In ein Kinderheim? In ein Gefängnis?

Also habe ich doch was falsch gemacht? Denn Oma sagte mal zu mir, die Polizei nimmt nur die Menschen mit, die böse sind.

„Das war es, ich bin böse gewesen und nun müssen mein Bruder und ich ins Gefängnis“, dachte ich. „Oh nein, ich fühlte mich so allein.“

Keiner nahm mich in den Arm und sagte zu mir, dass alles gut werden würde. Ich hatte das Gefühl, dass ich in diesem Moment ganz allein bin. Ich hielt meinen Bruder so gut und so fest es ging.

Die Fahrt zum Jugendamt und die Ankunft bei Resi …  

Frau Quatschkowski brachte Tom und mich zu ihrem Auto und setzte uns hinein. Dann fuhren wir los. Auf der Fahrt sprachen Frau Quatschkowski und ich ganz viel. Sie gab uns einen Lolli. Ich sagte zu ihr: „Ich will nicht mehr zurück nach Hause.“ Ich fühlte mich von den allen allein gelassen.

Frau Quatschkowski erzählte uns, dass wir jetzt zum Jugendamt fahren und sie uns dann eine „neue Familie“ suchen werde. Das klang etwas aufregend, aber auch etwas komisch und ich bekam Angst.

Eine neue Familie? Was heißt das? Ich habe das nicht verstanden und überlegte, was ich denn mit noch einer Familie soll, denn ich habe doch eine. Hatte meine Oma recht und meine richtige Mama verdient mich nicht? Wer verdient mich dann? Was heißt eigentlich verdienen?

Nach einer Weile kamen wir im Jugendamt an und wir durften in das Büro von Frau Quatschkowski. Frau Quatschkowski telefonierte eine ganze Weile. Mir war langweilig und ich hatte immer noch Angst, was jetzt passieren würde. 

Dann ging auf einmal die Tür auf und eine Frau kam rein. Sie sah nett aus. Sie lächelte und sagte: „Hallo, ich bin Resi.“ Resi und Frau Quatschkowski erzählten uns, dass wir jetzt eine Weile bei Resi wohnen werden, bis Frau Quatschkowski eine neue Familie für uns gefunden hat.

Das klang gut, also sind Tom und ich mit Resi mitgegangen. Als wir bei Resis Haus ankamen, zeigte sie uns gleich unsere Zimmer. Mann, waren da viele Spielsachen. Mit denen haben wir gleich gespielt, bevor wir uns weiter im Haus umguckten.

Neben Resi wohnten noch ihr Mann Hans und ihre Kinder Paula, Nicole und Hannibal mit im Haus. Später erzählten uns Resi und ihre Familie, dass Paula und Hannibal Pflegekinder sind, genauso wie wir. Da habe ich das Wort „Pflegekinder“ zum ersten Mal gehört und gefragt, was das heißt.

Resi erklärte mir, dass es Kinder wie Tom und mich gibt, die nicht mehr bei ihrer Familie leben können, weil es ihnen da vielleicht nicht so gut geht oder weil die Eltern krank sind und sich nicht gut um die Kinder kümmern können. Diese Kinder leben dann in einer Familie, welche sie pflegt, auf sie aufpasst und bei der sie erwachsen werden können, deshalb Pflegekinder.  

Eine Woche später kamen Frau Kamille und Frau Alt vom Pflegekinderdienst. Sie sprachen mit Resi und mit uns. Frau Kamille und Frau Alt sahen sehr nett aus. Sie erklärten uns, dass sie auch beim Jugendamt arbeiten würden und für uns zuständig seien und uns in unsere neue Familie begleiten werden.

Frau Kamille sagte uns, dass wir noch eine Weile bei Resi bleiben würden und Frau Quatschkowski auf der Suche nach einer neuen Familie sei. Das hörte sich sehr aufregend an.

Wir lernen Melanie und Silke kennen …

Eines Tages waren wir im SOS-Kinderdorf. Resi erzählte uns, dass sie dort einen Termin habe und wir dort so lange spielen können. Als wir im Kinderdorf ankamen, war auch Frau Alt da. Tom und ich spielten in der Kinderküche.

Nach einer Weile kamen zwei Frauen, ich glaube, das waren zwei Frauen, rein und setzten sich zu Resi. Resi rief Tom und mich zu sich und stellte uns ihnen vor, bevor wir uns etwas zu essen holten. Die beiden Frauen sagten, dass sie Melanie und Silke heißen.

Sie sahen nett aus. Ich setzte mich neben Silke, aß meinen Pudding und malte nebenbei. Silke fragte mich: „Was malst du da? Darf ich mit dir malen?“ Das klang super und Silke durfte mitmalen. Melanie spielte mit Tom und half ihm beim Essen. Sie war sehr lieb zu Tom, das fand ich gut.

Später am Tag fragte mich Resi, wie ich diese beiden Frauen gefunden habe. Ich sagte ihr, dass sie sehr nett sind und auch sehr lieb zu Tom waren. Resi erzählte mir, dass wir bei ihnen wohnen könnten, wenn wir es wollen. Melanie und Silke würden sich sehr darüber freuen. Resi zeigte uns ein paar Bilder von den beiden und ihren Tieren. Die hatten zwei Hunde und zwei Katzen. Das hörte sich sehr aufregend an.

Ich freute mich riesig, endlich werde ich wieder Eltern haben können. Ich sagte zu Resi: „Es wäre super, wenn wir zu ihnen ziehen könnten.“ 

Einige Tage später durften wir Melanie und Silke zu Hause besuchen. Das war ein sehr schönes Haus und so sauber. Auch die Hunde waren total niedlich, obwohl wir den einen, Kato, nicht anfassen durften. Melanie sagte, er hat seinen eigenen Kopf. Beide zeigten uns unser Zimmer.

Das war der Hammer. An den Wänden waren Bilder gemalt von Micky Maus und von Aladdin. Das Zimmer war schön hell und groß. Ich würde ein Hochbett bekommen und Tom ein kleines Bett, aus welchem er von alleine aufstehen könnte.

Nach einer Weile mussten wir jedoch wieder fahren. Das fand ich doof. Erst dachte ich, dass sie uns doch nicht wollen. Resi und Melanie nahmen mir ganz schnell die Angst und erklärten uns, dass wir uns noch ein paar Tage gedulden müssen, bis wir einziehen dürfen.  

Der Einzug …

Endlich war es soweit, ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Ich fühlte mich aufgeregt und gleichzeitig hatte ich ganz viel Angst.

Was ist, wenn die mich nicht mögen?

Was ist, wenn die mich auch nicht verdient haben?

Was ist, wenn die böse zu Tom sind?

Ganz viele Fragen, auf die ich in diesem Moment gar keine Antworten bekommen konnte. Eine Frage war für mich auch, wie soll ich denn beide nennen? Paula und Hannibal nannten Resi und Hans Mama und Papa, obwohl sie nicht deren richtige Eltern waren. Aber Paula sagte mir, dass die beiden besser als ihre richtigen Eltern sind und sie sie deshalb Mama und Papa nennt.

Ich fragte Resi, wie ich denn Silke und Melanie nennen könnte, denn ich wollte auch wieder eine Mama und einen Papa haben. Resi sagte mir, das könne ich die beiden ruhig allein fragen.

Wir fuhren wieder ins Kinderdorf – es war der 09.03.2018. Dort warteten beide schon. Ich glaube, die waren genauso aufgeregt wie ich. Sie lächelten uns an und fragten, ob wir gemeinsam die Sachen in ihr Auto packen wollen? Ich überlegte gar nicht lange und sagte: „Na klar!“

Dann verabschiedeten wir uns bei Resi und stiegen zu Melanie und Silke ins Auto.

Im Auto fragte ich beide gleich, wie ich sie denn nennen kann. Melanie meinte, das könne ich mir aussuchen. Ich fragte, ob es okay sei, wenn ich Mama und Papa sagen würde.

Silke sagte, dass sie beide ja zwei Frauen sind und Papas eigentlich Männer seien. Das war mir jedoch egal und ich fragte Silke, ob ich sie dennoch Papa nennen dürfte. Beide überlegten eine Weile und sagten dann, dass es okay sei, Silke sei eben ein weiblicher Papa.    

Nun hatten wir wieder eine Mama und einen Papa.

Die ersten Wochen und meine Angst …

Die ersten Wochen waren für mich sehr aufregend und anstrengend. Alles war neu. Es gab neue Regeln und neue Tagesabläufe. Besonders ungewohnt war für mich, dass ich öfter die Worte hörte, mich nicht mehr um meinen Bruder kümmern zu müssen. Das machte mir anfangs Angst, weil ich dachte, dass ich dann nicht mehr gebraucht werde. Auch hatte ich noch sehr lange das Gefühl, dass meine neue Mama Tom nicht so gut versorgen kann wie ich.

Ich lernte, dass meine neuen Eltern für Tom verantwortlich sind und nicht ich. Das fällt mir heute noch teilweise sehr schwer. Ich hab aber auch gemerkt, dass ich meinen Eltern vertrauen kann.  

Große Angst bereiteten mir die ganzen Menschen, die fast wöchentlich bei uns waren, um zu gucken, ob ich bei meinen neuen Eltern bleiben kann oder nicht. Besondere Angst hatte ich, als eine Gutachterin bei uns zu Hause gewesen ist. Sie erklärte mir, dass sie gut gucken müsse, wo ich in Zukunft leben soll. Ich fühlte mich in dem Gespräch nicht gut, weil ich dachte, dass ich wieder gehen müsste.

Meine Mama erzählte mir eines Tages, dass es eine Gerichtsverhandlung geben wird, wo entschieden wird, wo ich und mein Bruder in Zukunft leben werden. Ich wünschte mir so sehr, bleiben zu dürfen. Mein Wunsch ging in Erfüllung.

Bei dieser Verhandlung wurden ganz viele „Umgänge“ zu meiner Mama aus Fischhausen, meinen Großeltern und meinem richtigen Papa festgelegt.

Was ich komisch fand, dass wir gar nicht gefragt wurden, ob wir die alle wirklich so oft sehen wollen.

Wisst ihr, wie viele Umgänge das im Monat waren?

Das war mir teilweise viel zu viel. Aber ich traute mich anfangs nicht, das zu sagen, weil ich niemanden traurig machen wollte.

Später hatte ich erneut Angst, dass ich von meinem neuen Zuhause weggehen muss, weil mein richtiger Papa vor Gericht das Sorgerecht erkämpfen wollte. Er erzählte mir einmal bei einem Treffen, dass ich dann zu ihn kommen würde. Das wollte ich auf gar keinen Fall, hatte aber Angst, ihm das zu erzählen.

Ich fragte meine Mama, ob sie nicht bei den nächsten Treffen dabei sein kann, weil ich keine Umgänge mehr allein mit meinem richtigen Papa haben wollte. Ich habe ihr jedoch nicht erzählt, wieso ich keine Umgänge mehr allein haben wollte. Das erzählte ich erst viel später.

Das war eine sehr anstrengende Zeit für mich, denn ich hatte wieder ganz viel Angst.

Meine Pflegeeltern würden über diese Zeit sagen, dass sie ganz schlimm für uns alle gewesen ist. Vor Angst habe ich wieder angefangen in die Hose zu machen, habe meiner Mama und meinem Papa nicht mehr vertraut, weil ich dachte, dass sie mich einfach zu meinen richtigen Papa gehen lassen. In der Nacht konnte ich nicht schlafen, weil ich Angst hatte, von ihnen alleingelassen zu werden. Also stand ich jede Nacht auf und guckte, ob beide noch da waren.  

Mama versuchte mir immer wieder die Angst zu nehmen, und erklärte mir, dass mein richtiger Papa auch etwas mehr Verantwortung für mich haben will. Und dass er das Sorgerecht möchte, damit er zusammen mit uns allen gute Entscheidungen für mich treffen kann. Das Gleiche erzählte mir auch meine Kinderanwältin, die meine Wünsche vor dem Richter erzählen sollte. Sie sagte mir auch, dass ich bei meiner jetzigen Familie bleiben kann. Das beruhigte mich.

Mein Leben heute …

Heute kommen ab und zu Frau Kamille oder Frau Quatschkowski vorbei, um zu gucken, wie es uns geht. Diese Termine finde ich immer besonders anstrengend, weil ich immer noch denke, dass Frau Kamille oder Frau Quatschkowski in mein Zimmer kommen und sagen: „Pack deine Sachen, du kommst jetzt mit uns mit!“

Zu meiner richtigen Familie habe ich nur noch wenig Kontakt. Diese Entscheidung habe ich für mich getroffen, weil es mir mit weniger Kontakt besser geht. Ich weiß heute noch nicht, ob ich irgendwann wieder mehr und regelmäßig Kontakt haben möchte. Ich bin froh, dass mir meine richtige Familie diese Freiheit lässt.

Tom und ich leben bei unseren Pflegeeltern oder – wie ich es sagen würde – meinen Eltern. Wir sind in ein Haus gezogen, wo ich mein eigenes Zimmer habe. Außerdem haben wir jetzt viel mehr Platz.

Manchmal verbiete ich meinen Eltern zu sagen, dass ich ein Pflegekind bin, weil ich mich schäme und Angst habe, dass andere denken, ich sei schlecht und hätte keine richtigen Eltern verdient.

Aber meine Eltern ermuntern mich immer wieder, dass ich stolz darauf sein darf, ein Pflegekind zu sein.

Mama und Papa sagen immer, dass alle Erfahrungen, die ich in meiner richtigen Familie gemacht habe, egal, ob die jetzt gut waren oder nicht so gut waren, mich stark gemacht haben.

Dass sie alle, egal ob meine richtige Familie oder meine Pflegefamilie, ein Teil von mir sind. Mich in meinem Lächeln, meinem Können, meinem Denken, meiner Verrücktheit und meinem „Bockig- und Wütendsein“ darstellen.

Ich weiß, dass Tom und ich bei unserer jetzigen Familie erwachsen werden wollen. Ich habe den Wunsch, später einmal so zu heißen wie meine jetzige Familie. Ich möchte von beiden adoptiert werden, wenn ich alt genug bin und ich das allein entscheiden darf.   

Wir sind eine sehr große Familie. Ich habe zwei Mamas und zwei Papas, wovon einer ganz besonders ist, weil er eigentlich eine Frau ist. Zudem habe ich unzählig viele Omas und Opas, was ich besonders zu Weihnachten oder meinem Geburtstag super finde.

Meine Ängste sind kaum noch da. Ich habe ganz viele Freunde und Eltern, die an mich glauben und stolz auf mich sind. Ich bin auf meine Eltern stolz, weil ich weiß, dass ich manchmal auch sehr anstrengend sein kann. Dennoch sind sie immer für mich da und können mit mir und meinen Ängsten sehr gut umgehen.

Das ist meine Geschichte.

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17 comments

  1. Das klingt alles nach einem tollen Happy End und ich freue mich, dass diese Kinder einen schönen Platz in der Welt mit Menschen, die gut zu ihnen sind gefunden haben. Was in mir beim Lesen des Textes dennoch anklingt ist, dass die ist Situation so gut dargelegt wird, wie es eigentlich gar nicht sein kann. Der Alltag mit so einer Geschichte im Gepäck kann nicht immer einfach sein. Möchte das Mädchen hier den Pflegeeltern gefallen? Hat sie unbewusst Angst sonst wieder Ablehnung und Zurückweisung zu erfahren?
    Ich würde mich auf jeden Fall über ein Update ein paar Jahre später freuen

    1. Ich glaube, dass Kinder den Alltag anders wahrnehmen als wir. Ich habe mit meinem Sohn das Ritual, dass wir abends im Bett uns sagen, was heute alles schön und blöd war. Selbst an Tagen, an denen wir uns gestritten haben und die ich als sehr anstrengend empfunden habe, quasi keine Glanzleistung meiner Erziehung, kam von ihm nie, dass es blöd war, dass ich so oft geschimpft habe oder dass wir uns gestritten haben. Erst wenn ich das angesprochen habe, dass ich das blöd fand, kam von ihm ein „ja stimmt. Das fand ich auch blöd.“ er ist 6 Jahre alt. Ich glaube, Kinder vergessen vieles was über dem Tag passiert ist, zumindest wenn es normale Konflikte sind. Deswegen würde ich das jetzt nicht so überbewerten, dass sie in ihrer Beschreibung nicht auf die Konflikte eingeht, die sie bestimmt mit ihren Pflegeeltern hatte und immer wieder hat.
      Mir hat der Text gut gefallen. Ich bezweifle auch gar nicht, dass er nicht von der 8-jährigen kommt. Ob so eine Pflegegeschichte gut oder weniger gut ausgeht, hängt wahrscheinlich auch vom Päckchen ab, das die Kinder mitbringen. Ich will die Erlebnisse von ihr nicht klein reden, aber sie scheint jetzt keine hochtraumatische Erfahrungen im Sinne von jahrelangem missbrauch, Gewalt und Angst gehabt zu haben, zum Glück. Ich denke, Kinder mit so einem Päckchen werden es schwierig haben, ein Happy End zu erleben und wären wahrscheinlich auch gar nicht in der Lage ihr Gefühle halbwegs zu Papier zu bringen. Von dem her verstehe ich diesen Aufruhr hier nicht.

  2. Liebe Kim, deine Geschichte ist besonders und du wählst deine Worte so sorgsam, dass ich sehr gut verstehen kann, wie du dich gefühlt hast.
    Es ist bewundernswert, dass du so gut auf dich aufpasst und sagen kannst, was dir gut tut. Das schaffen manche Menschen auch erwachsen nicht.

    Ich wünsche dir, dass du in deiner Familie ein sorgenfreies Leben haben kannst und dass du ein schlaues, starkes Mädchen sein kannst, dass ganz viel Freude verbreitet.
    Alles Gute für dich und deine Familie!

  3. Ich teile die Zweifel an der Echtheit des Textes. Auch die Bilder sind meiner Meinung nach von einer erwachsenen Person in kindlichem Stil gemalt. Soll halt ordentlich auf die Tränendrüse drücken…

  4. Für mich klingt es eher als hätte ein/e Therapeut/in dies über ein Kind geschrieben welches bei ihr/ihm in Therapie ist. Es ist sehr wortgewandt umd beinhaltet komplexe Sätze als ich das einem Kind welches erst seit 1-2 Jahren schreibt zutrauen würde. Anders natürlich wenn es diktiert/aufgenommen wurde und dann von einer erwachsenen Person getippt wurde. Nichts desto trotz, alles Liebe für alle Beteiligten.

  5. An sich lese ich wirklich gerne euren Blog, aber bei manchen Texten frage mich wirklich, wie real und ehrlich die Beiträge sind. Dieser Text stammt doch von keiner 8jährigen, allein schon die Länge, aber auch die Wortwahl:

    Auf die Idee zu diesem Text bin ich gekommen, weil es keine Bücher von Pflegekindern für Pflegekinder gibt.

    Das war eine sehr anstrengende Zeit für mich, denn ich hatte wieder ganz viel Angst.

    Meine Pflegeeltern würden über diese Zeit sagen, dass sie ganz schlimm für uns alle gewesen ist.

  6. Ein sehr berührender Text von dem kleinen Mädchen. Wahnsinn, wie gut und treffend sie ihre Gefühle beschreibt, ich konnte richtig mitfühlen. Ich wünsche ihr, ihren Bruder und der gesamten Familie alles, alles Gute!!!

  7. Hm… wird mal wieder an meiner Perspektive als Adoptivmutter liegen, aber ich stoße mich an dem Text.

    Es fängt schon an mit den Begriffen. „Richtige Familie“…aha und die Pflegefamilie ist dann!??! Die „falsche Familie“? Ich kenne im ganzen Pflege- und Adoptivumfeld, in dem ich mich bewege, das natürlich auch nicht repräsentativ ist, kein Kind, das von seiner „richtigen“ Familie spricht. Es ist die leibliche Familie, die Herkunftsfamilie, die Bauchmama, was auch immer, die Zahl der Begriffe ist groß und individuell. Aber kein Kind, kein einziges, benutzt „richtig“, das ist der Begriff der Erwachsenen, begegnet mir auch beim Arzt immer wieder, wenn wir nach der Familiengeschichte wegen der chronischen Krankheit des Kindes gefragt werden, die ich leider nicht beantworten kann, eben weil das Kind adoptiert ist. „Ach, dann sind sie gar nicht die „richtige“ Mutter?“, ist dann oft die Entgegnung. Von Kindern nie gehört.

    Schön auch, wenn die Ängste des Kindes kaum noch da sind. Gerade nach all den Erlebnissen über Jahre. Ich würde es dem Kind mehr als wünschen, dass dem so ist, allein… es fehlt der Glaube. Auch hier sprechen alle, alle, alle Erfahrungen dagegen, leider. Wie sagte die Trauma-Therapeutin meines Kindes? „Man kann diese Verletzungen nie heilen..“ Das heißt nicht, dass man nicht alles tut und das Kind nicht auch tolle Fortschritte macht, aber sorry… so easy peasy ist die Realität, die ich kenne, einfach nicht.

    Ja, ich weiß, es ist die Perspektive des Kindes und es ist toll, wenn eine Pflegegeschichte weitgehend gelingt, aber mit ist zuviel Puderzucker drübergestreut worden. Ich bin nicht berührt, sondern genervt.

    1. Ich finde es schade das viele Menschen die in diesen Jugendamt „Kreisen“ verkehren nicht mehr an das gute Glauben. Es gibt so viele Kinder die nicht vom Jugendamt „gerettet“ wurden und eine schlechte Kindheit hatten, und es trotzdem geschafft haben und gut durch leben kommen. Ich finde es traurig das den Kinder immer schon von Anfang an ein Stempel aufgedrückt wird! Das kleine Mädchen schreibt doch von Ängsten und das sie schon viel durchmachen musste. Nun lasst ihr doch bitte das bisschen gute und Glück in Ihrem Leben was sie hat. Man kann auch mit einer schlechten Kindheit ein guter Erwachsener werden!!!
      Ich finde es mutig und toll das die kleine Maus hier so offen und ehrlich über ihre Gefühle gesprochen hat. Da hat Kritik einfach nichts zu suchen.
      Warum setzen wir so viel in dieses Pflegeeltern System wenn nicht mal die Pflegeeltern daran glauben.
      Ich bin eine Pflegemutter die an das gute in dieses kleinen unschuldigen Kindern glaubt und das wünsche ich mir für alle kleinen Mäuse da draußen.. es sollte viel mehr Menschen wir diese paar hier geben. Kinder sind so wertvoll und das geht uns schließlich alle was an!

      1. Liebe Ina,

        ich habe nicht das Kind kritisiert, sondern eine Ich-Botschaft formuliert. Mir behagt der Text nicht und das fängt bei der Begrifflichkeit an. Dies zu formulieren ist legitim.

        Nirgendwo habe ich behauptet, dass ich nicht an „das Gute“ zu glauben oder dass daran, dass man trotz schwerer Kindheit ein „guter Erwachsener“ werden kann, was auch immer das nun schon wieder sein mag.

        Allerdings mit „Liebe“ und Fürsorge nicht plötzlich „alles wieder gut“, nicht wenn Kinder traumatisiert sind. Das hat nichts mit „Glauben“ zu tun, der hat anderswo seinen Platz.
        Es geht nicht drum, wie „wertvoll“ usw. die „unschuldigen Kinder“ sind,es geht um Realismus versus Puderzucker.
        Der Alltag mit einem traumatsierten Kind ist kein Puderzucker, es ist harte Arbeit, Kampf mit den Lehrern, oft schon der Kampf im Kindergarten, Verzicht auf eigene berufliche Möglichkeiten, weil das Kind die Bezugsperson bis weit über die Pubertät hinaus sehr eng braucht und fordert, es ist Kampf um Therapieplätze usw. Das muss man machen, „Glauben“ hilft da alleine nicht.
        Zu oft begegnen mir Pflege- und Adoptiveltern, die „überrascht“ sind, dass Liebe nicht alle Wunden heilt. Schön wäre es, ja… ist aber in aller Regel nicht so.

        1. Mir Ina, liebe Blüte,

          ich denke, ihr habt beide Recht. Natürlich reicht ein bisschen Liebhaben für die allermeisten Kinder nicht aus! Wir wissen aber ja in diesem konkreten Fall gar nicht, wie es dem Kind in ihrer Herkunftsfamilie wirklich ging. Wie traumatisiert es war/ist und wir wissen auch nicht, ob Kims Pflegeeltern genau diese Kämpfe, von denen du schreibst, Blüte, nicht ausfechten. Vielleicht ist das Kind massiv verhaltensauffällig und traumatisiert. Aber in dem Text geht es ja nur um ihre Gefühle und nicht um die Außenwelt.

          Deshalb ist es ein Text einer 8-jährigen (vielleicht) mit der Tiefe einer 8-jährigen. Interessant zu lesen und berührend. Aber nicht als Anleitung für Pflegeeltern zu verstehen. Und so auch nicht als Buch geeignet!

          Aber ich denke, dem Kind geht es besser als in seiner Herkunftsfamilie und das ist für mich erstmal die Quintessenz des Textes!

  8. Da kommen einem natürlich die Tränen.
    Wie schön, schön, schön, dass es Menschen wie Silke und Melanie gibt, die es sich zutrauen und es offensichtlich ganz wunderbar geschafft haben, zwei Kinder mit schweren Päckchen aufzunehmen und glücklich werden zu lassen.
    Und wie fürchterlich, was manche Kinder erleben und verarbeiten müssen! Das ist tatsächlich zum Verzweifeln!

    1. Ich bezweifle, dass diese Geschichte wirklich von einem achtjährigen Mädchen geschrieben wurde. Es klingt sehr erwachsen und aus der Sicht der Pflegefamilie.

        1. Ja, ich finde, sowas muss auch mal gesagt werden können.Ich habe hier nicht zum ersten Mal Texte gelesen, die eigenartig klingen, unrund, entweder extrem unkonzentriert runtergeschrieben und nicht mehr drübergelesen oder irgendwie….nicht authentisch. Genau dieses Gefühl hatte ich auch wieder bei diesem Text. Und anscheinend war ich nicht die Einzige, die das so empfunden hat.

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