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16/03/2017 - 06:45

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Was mir in der Stillzeit geholfen hat - Kooperation mit Lansinoh

Ihr Lieben, will ich mein Baby stillen und wenn ja, wie lange? Zwei Fragen, die sich jede Mutter stellt. Eins ist klar: Die Antworten auf diese Fragen sind höchst individuell, es gibt kein Richtig oder Falsch. Jede Mutter hat das Recht, ihren eigenen Weg zu gehen. Dabei muss sie auf ihren Bauch hören und herausfinden, mit was sie sich selbst gut fühlt. 

Wie war das bei mir? Ich habe die Frage „Will ich stillen“ sehr schnell mit JA beantwortet. Weil ich glaube, dass es meinem Baby gut tut. Und weil ich es auch für sehr praktisch hielt - schließlich ist Schlaf anfangs Mangelware. Das Baby nachts im Liegen zu stillen, hörte sich daher für mich komfortabler an als aufzustehen, um ein Fläschchen zu machen.

Als meine erste Tochter dann geboren wurde, war das Stillen allerdings nicht so leicht wie gedacht. Weil ich zu schnell zu viel Besuch hatte und mich das unheimlich stresste, bedankte sich mein Körper mit einem Milchstau. 

Ich habe mir damals generell viel Druck gemacht. Denn immer wieder hörte ich, ob ich denn sicher sei, dass das Baby auch wirklich satt würde, so ganz ohne Zufüttern. Die Folgen: Milchstau um Milchstau. Ich kämpfte um jede weitere Woche Stillen, aber so richtig gut lief es nie mehr. Mit sechs Monaten stillte ich dann meine Tochter ab. 

Als mein Sohn geboren wurde, beschloss ich, nicht nochmal so viel Stress mitzumachen. Sollte ich wieder ständig gegen Milchstaus ankämpfen, würde ich früher abstillen. Doch es lief alles viel leichter als beim letzten Mal. Weil ich die Sicherheit hatte, dass mein Körper schon einmal ein Kind genährt hatte und weil ich wusste, wie ich sofort gegensteuere, wenn ich spüre, dass die Brust knotig und hart wird. Und trotzdem stillte ich mit sechs Monaten ab. Es war der richtige Zeitpunkt für mich. 

Jetzt, bei Kind Nr. 3, läuft das Stillen komplett ohne Probleme. Ich lasse es auf mich zukommen, wie lange ich noch stillen möchte. Ich denke, viel länger als bei den anderen beiden Kindern wird es nicht werden, aber im Gegensatz zu den ersten beiden empfinde ich die jetzige Stillzeit als sehr angenehm und leicht. 

Es gibt Produkte, die mich durch ein, zwei oder sogar drei Stillzeiten begleitet haben und die will ich Euch heute vorstellen.

1. HPA® Lanolin von Lansinoh

Schon im Krankenhaus gab mir eine Krankenschwester ein Pröbchen davon und sagte, es gäbe kein besseres Mittel gegen wunde Brustwarzen. Dem stimme ich absolut zu. Ich habe mehrere andere Salben ausprobiert und bin doch immer bei der von Lansinoh gelandet.  Die Brustwarzensalbe ist hypoallergen, ungebleicht und garantiert frei von Zusatzstoffen wie Konservierungsmitteln, Wasser, Paraffin, Parfüm, Farbstoffen oder Antioxidationsmitteln.

2. Stilleinlagen

Ich habe das Luxus-Problem, sehr viel Mutter-Milch zu produzieren. „Du könntest locker Zwillinge satt kriegen“, hat meine Hebamme mal gesagt. Das ist zwar toll, aber führt eben manchmal auch zu kleinen „Unfällen.“ Wer schon mal an der Supermarktkasse gemerkt hat, dass die Milch einschießt und gerade die Bluse ruiniert, geht nicht mehr ohne Stilleinlagen raus. Die von Lansinoh sind form- und strukturstabil, ein saugfähiger Kern aus Polymer-Kügelchen schließt die Flüssigkeit im Inneren der Stilleinlage sicher ein.

3. Kühl-und Wärme-Kissen

Wochenlang lief ich mit Kohlblättern auf der Brust herum, um diese zu kühlen. Oder schmierte Quark darauf (was eine schöne Sauerei ist). Jetzt, bei Baby Nr.3 habe ich die Thera Pearl 3-in-1 ThermoPerlen benutzt. Das Perlenkissen kann man entweder als kühle Kompresse nutzen, um Spannung und Schmerzen zu lindern, oder warm, um den Milchfluss zu fördern. Außerdem, am Pumpentrichter einer Milchpumpe befestigt, kann das erwärmte Perlenkissen zur Anregung des Milchspendereflexes beitragen, das Abpumpen beschleunigen und die Mutter entspannen.

4. Milchpumpe

Die Milchpumpe gibt uns Müttern natürlich ein ganzes Stück Freiheit zurück. Denn dann kann Papa/Oma/Opa auch mal das Füttern übernehmen. Bisher bin ich aber nie so wirklich „warm“ mit dem Abpumpen geworden. Ich hatte manuelle Pumpen, bei denen der Vorgang mitunter richtig weh getan hat oder bei denen alles ewig dauerte. Diese elektrische Milchpumpe ist ein handliches leichtes Gerät mit 6 Saugstärkestufen, was ich wirklich angenehm finde. So kann ich die Stärke auf meine Bedürfnisse einstellen. Das Gerät ist zudem schön leise, funktioniert zügig und ist leicht zu reinigen. 

5. Das Fläschchen

Die Umgewöhnung von Brust auf Flasche war bisher jedes Mal nicht einfach. Meine Kinder hatten einfach wenig Lust darauf und ich habe jedes Mal mehrere Sauger probiert, bis es klappte. Jetzt stand das Fläschchen-Geben also wieder an. Dazu habe ich mir Unterstützung von einer lieben Freundin geholt. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Kinder die Flasche leichter akzeptieren, wenn sie ihnen nicht von mir gegeben wird. Ich war guter Dinge, denn der NaturalWave® Sauger sollte den Wechsel von Brust auf Flasche und zurück ganz einfach machen, weil er dem Baby ermöglicht, das an der Brust erlernte Saugmuster beizubehalten. Der erste Versuch ging gründlich schief. Das Baby wusste überhaupt nicht, was es tun soll und hat irgendwann genervt angefangen zu schreien. Am nächsten Tag habe ich es erneut versucht und das Baby hat ein bisschen drauf rumgekaut. Plötzlich kam Milch raus, worüber sie ganz erstaunt war. Getrunken hat sie trotzdem nicht. Und so habe ich es ein paar Tage lang immer wieder sanft probiert - bis sie tatsächlich am Sauger gezogen hat. Sie ist jetzt noch keine Flaschen-Weltmeisterin, aber sie trinkt. Mit ein bisschen Übung wird das sicher ganz prima laufen!  

Ganz generell gilt: Lasst Euch nicht stressen. Nicht von Euch selbst, nicht von Freunden oder der Familie, die Euch Tipps geben und scheinbar alles besser wissen. Wenn Ihr Langzeitstillen praktizieren wollt: Macht es! Wenn Ihr nur ein paar Wochen stillen wollt: Macht es! Wenn Ihr Euch ganz gegen das Stillen entscheidet: Auch ok. Wenn Ihr drei Jahre zu Hause bleibt und das Kind nicht fremdbetreuen lasst: Gut so! Wenn Ihr nach dem Mutterschutz arbeiten geht und im Büro abpumpt: Auch gut so!

Geht Euren Weg. Hört auf Euer Bauchgefühl. Denn nur dann geht es Euch und Euren Babys gut! 

 

Tags: Stillen, Lansinoh, Baby, Brust, Geburt, Milchpumpe, Flasche

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Kommentare

Franziska — Do, 03/16/2017 - 11:42

Hach, der Artikel kommt genau zur rechten Zeit. Nachdem unsere Kleine die ersten beiden Flaschenversuche easy mitgemacht, hat sie nun auch mit genervtem Weinen reagiert. ( wir haben leider zwei Wochen Flaschenpause gemacht) und ich war total unsicher ob ich ihr noch nen Versuch zumuten soll. Jetzt werden wirs am WE einfach nochmal sanft anbieten ;) ich nutz die Handpumpe weil mir elektrisch zu creepy vorkam.

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