Abenteuer vor der Tür: Mein Kind geht für ein Schulhalbjahr ins Ausland

Austauschschülerin

Ihr Lieben, nun ist es fast so weit und unsere 15jährige Tochter geht für ein halbes Jahr ins Ausland. Ich werde euch mit Sicherheit immer mal wieder auf dem Laufenden halten, wie es allen damit geht. Zunächst aber habt ihr uns dazu bei Facebook unglaublich viele Fragen gestellt, die ich hier gern beantworten möchte.

Warum geht sie ein halbes Jahr in den Austausch und nicht ein ganzes? Und warum jetzt schon?

Das hat vor allem den Grund, dass sie noch G8, also das Turbo-Abi macht. Sie ist also nach der 12. Klasse schon fertig, so dass die zehnte Klasse, in der sie jetzt gerade ist (EF heißt das neumodisch, also Einführungsphase) schon der Beginn der Oberstufe und des Kurssystems ist. Ab der 11 werden die Noten schon relevant fürs Abizeugnis, so dass die meisten, die einen Auslandsaufenthalt planen, jetzt schon gehen.

Dazu kommt: Wer ein ganzes Jahr geht, muss die Klasse wiederholen. Das möchte sie aber auf keinen Fall, weil sie „die beste Stufe der Welt“ hat. Bei einem halben Jahr Ausland ist es also möglich, einfach zurück zu den alten Freunden zu kommen.

Dazu kommt aber auch, dass ich selbst mit 15 und in der 10. Klasse für ein halbes Jahr im Ausland war und das von der Dauer her unfassbar gut fand. Ich hab die Sprache gelernt, ich hab eine neue Welt kennengelernt und ich bin dann im Jahr drauf einfach nochmal drei Monate hin, weil ich´s so vermisst habe. Hinzu kommt natürlich auch, dass wir als Eltern ein halbes Jahr noch ganz gut verkraften können (hoffe und glaube ich jedenfalls!). Wenn es jetzt gleich zehn Monate wären, müsste ich schon mehr schlucken….

Geht sie privat organisiert oder mit einer Organisation?

Ich selbst war damals ohne Organisation unterwegs, wir haben das privat organisiert. Wir hatten einen Austauschschüler an unserer Schule, der sagte: Mensch, komm doch zu uns in die Stadt und an die Schule. Und dann habe ich einen Steckbrief zur Schule geschickt, sie haben ihn an die Pinnwand geheftet und es meldete sich eine Familie, zu der ich dann ging. Im Gegenzug nahm ich dann danach meine Gastschwester für ein Jahr mit nach Deutschland in meine Familie. Das war kostenmäßig also etwas ganz Anderes (Flug plus Lebenshaltungskosten, mehr nicht) als mit Organisation.

Unsere Tochter geht nun aber mit einer Organisation. Vielleicht sind wir nicht ganz so mutig wie meine Eltern damals 😉 Aber zu wissen, dass immer ein Ansprechpartner auch vor Ort ist, dass die Gastfamilien behutsam ausgewählt sind, das war uns beim ersten Kind jetzt schon lieber.

Während die Tochter die Gastgeschenke einpackte , haben wir ihr heimlich auch noch was eingepackt…

Wohin geht sie?

Geplant war ein halbes Jahr Argentinien. Das hat sich aber durch die Corona-Lage zerschlagen. Geht nicht. Das war natürlich traurig, aber aus Elternsicht schon auch erleichternd, weil die Lage in Lateinamerika einfach grad zu krass ist. Ich war selbst damals in Lateinamerika und hätte ihr diese ganz andere Kultur sehr gegönnt, aber sie jetzt einer Gefahr auszusetzen, da wäre uns der Preis zu hoch gewesen. Sie hat sich dann als Alternative fürs Spanienprogramm entschieden und bleibt also in Europa.  

Warum geht das Kind in ein Land, in dem es die Sprache nicht kann?

Gute Frage! Mehrere Antworten: Ich hab das selbst damals so gemacht und kam fließend Spanisch sprechend wieder. Deswegen bin ich guter Dinge, dass das auch bei ihr so klappen kann. Wenn es Spanisch schon in der Schule gegeben hätte, hätte sie das gewählt, das konnte sie aber erst jetzt zur Oberstufe.

Warum sonst noch Spanisch? Spanien gehörten zu unseren Lieblingsreisezielen. Ihre kleine Cousine ist Halb-Mexikanerin und wächst deutsch-spanischsprachig auf. Unsere Tochter kennt also den Klang und versteht auch einiges schon.

Warum nicht Englisch oder Französisch? Englisch kann sie schon recht gut, weil sie seit der 5. Klasse auf eine bilinguale Schule geht. Und Französisch hat sie grad abgewählt 😉 Dass sie aber vier Jahre Französischunterricht hatte, wird ihr aber beim Spanischlernen enorm helfen, weil grammatikalischer Aufbau und viele Verben ähnlich sind im Spanischen.

Gibt es vorab einen Sprachkurs oder sonstige Vorbereitungen?

In Nicht-Corona-Zeiten wäre eine einwöchige Orientierungsveranstaltung der Organisation in Barcelona geplant gewesen. Mit Sprachkurs und Vorbereitungen auf das Land und seine Eigenheiten. Leider kann das nun nicht stattfinden, also gab es Online-Angebote, die sie hier in Deutschland wahrnehmen konnte.

Ist es ein Auslandsaufenthalt oder ein Austausch – kommt also auch jemand zu euch?

Bislang ist es ein Auslandsaufenthalt. Aber wer weiß, wen sie dort alles kennenlernt. Oder ob ihre Gastgeschwister irgendwann auch mal zu uns wollen. In meiner eigenen Kindheit hatten wir total oft Austauschschüler oder Gastgeschwister bei uns mitwohnen, ich schließ da nichts aus.

Geht sie dort ganz normal zur Schule?

Ja, genau. Sie geht – anders als ich damals, denn ich war auf der Deutschen Schule dort – in eine ganz gewöhnliche spanischsprachige Schule. Das wird zu Anfang sicherlich hart, aber das wird dann vermutlich auch dazu führen, dass sie relativ schnell in die Sprache reinkommt.

Wie viel Vorlauf braucht es für die Planung?

Die erste Mail an die Organisation haben wir im August 2020 verschickt. Das erste Beratungsgespräch per Zoom fand im Januar dieses Jahres statt. Da war noch geplant, dass sie im Juli nach Argentinien geht. Nun ist es durch den späteren Beginn des Spanienprogramms ja September geworden. Man kann also sagen: Ein halbes bis ganzes Jahr vor Abreise.

Seit wann habt ihr die Gastfamilie und wie war das, sie zum ersten Mal zu sehen/zu kontaktieren?

Oh, da haben wir tatsächlich recht lang drauf gewartet. Die Mail mit Fotos und allen Daten zur Gastfamilie kam am 20.8. Also drei/vier Wochen vor Abreise. Es hatte wohl mehrere Optionen gegeben. Und hui, das war schon ein emotionaler Moment, sie zum ersten Mal zu sehen. Mit Herzklopfen und Rührungstränchen. Unsere Große hat ihnen dann am Tag drauf per WhatsApp geschrieben. Ich helf da nur beim Übersetzen.

Abschieds-Brownies für den letzten Schultag vor der Abreise

Wurde die Familie zufällig ausgesucht oder anhand von gemeinsamen Interessen/Kind im gleichen Alter o.ä.?

Das hat die Organisation sehr behutsam ausgewählt. Wir haben relativ viele Fragebögen im Vorhinein ausgefüllt, sie selbst hat einen Brief an ihre Gastfamilie verfasst, wir Eltern haben auch einen geschrieben, es ging um Hobbys, darum, ob sie sich Geschwister wünscht oder nicht und wenn ja, ob älter, jünger oder gleichalt. Es ging um Vorlieben, Interessen und tatsächlich kommt sie jetzt in eine Familie mit einem Tennisplatz um die Ecke, wo sie mit ihren Gastgeschwistern hingehen und spielen kann. Auch die Gegend wurde bedacht ausgewählt, denn eine Schule, in der sie neben Castellano auch noch Catalán lernen würde, würde sie ohne vorhandene Sprachkenntnisse eher verwirren. Auch darauf wurde geachtet.

Wie teuer ist das Ganze und welche Möglichkeiten von Stipendien gibt es?

Eine Leserin schrieb uns, dass es zum Beispiel über die Rotarier (also den Rotaryclub) Stipendien gibt. Es gibt aber wirklich viele und die unterscheiden sich aber von Bundesland zu Bundesland. Da berät die Organisation aber auch und im Notfall hilft Onkel Google. Mein Bruder ist damals auch mit einem Teil-Stipendium gegangen.

Was die Kosten für eine Organisation angeht, reicht das – soweit ich das in meinen Recherchen überblickt habe – von Preisen ab 6000 Euro bis hin zu über 20.000 Euro, wenn man an besonders beliebte Ziele will und sich dort auch noch einen Ort aussuchen will. Wenn es also zwingend Melbourne, Vancouver oder Florida/Kalifornien sein soll, zahlt man direkt immens drauf. Die meisten lateinamerikanischen und europäischen Länder liegen aber bei unter 10.000 Euro. Ohne Organisation wären es Flugkosten, Lebenshaltungskosten und eventuell noch Schulgeld, je nach Land.

Bekommt das Kind eine Kreditkarte zulasten dem Elternkonto mit, für den Worst case?

Nein, sie hat eine EC-Karte auf ihr eigenes Konto auf das ich von hier aus Zugriff hab und das ich auffüllen könnte, wenn ich sehe, dass es nötig wird. Das klappt aber schon lange auch in Deutschland gut, da mach ich mir keine größeren Sorgen. Ich selbst hatte damals in Lateinamerika aber eine Kreditkarte auf das Konto meiner Mutter. Hat auch funktioniert.

„Schicken“ wir die Geschwister auch ins Ausland, oder wird jedem Kind ein bestimmtes Budget für Bildungszwecke zur Verfügung gestellt?

Wenn sich unsere weiteren zwei Kinder auch wünschen, ins Ausland zu gehen, werden wir versuchen, auch das möglich zu machen. Als Zwillinge wird das lustig, wenn sie gleichzeitig gehen, da hat man ja nicht die Chance, dazwischen nochmal kurz etwas wegzulegen oder zu sparen. Aber ich pack jetzt schon immer was weg für den Fall, dass sie sich das wirklich wünschen sollten. Im Moment möchte einer nach Amerika und einer nach Brasilien oder Kanada. Aber da sie G9 machen, würden sie ja eh erst in vier Jahren gehen. Bis dahin kann sich ja noch vieles ändern. (Die Tochter hat dann voraussichtlich schon Abi und ist ausgezogen, wir wären dann ganz allein, zu Hilf!)

Geht noch ein bekanntes Gesicht in die gleiche Stadt?

Nein. Es gibt schon noch Mitschülerinnen, die auch nach Spanien gegangen sind, die sind aber mit anderen Organisationen und an anderen Orten unterwegs. Es geht ja drum, sich ganz auf das neue Umfeld einzulassen, da wäre das ja auch eher hinderlich.

Abschied
Foto: pixabay

Werdet ihr sie dort besuchen?

Nein. Das werden wir nicht. Das ist IHR Ding. Die Organisation rät auch sehr davon ab und da ich selbst mit Gastgeschwistern groß geworden bin und weiß, wie schwierig das für sie immer war, wenn die leiblichen Eltern und die Gasteltern aufeinandertrafen, weil ja keine Eifersucht aufkommen soll und weil man sich hier und dort ja vielleicht auch anders verhält, werden wir davon absehen. Wenn es aber gut läuft und sie sich gut verstehen, schließe ich nicht aus, dass wir uns zu einem anderen Zeitpunkt mal besuchen. Hier oder dort. Aber dieses halbe Jahr, nein, das gehört ihr und ihnen.

Wir werden auch nicht täglich telefonieren, dann wäre sie ja immer mit einer Arschbacke noch zu Hause. Mit meinen Eltern haben wir das damals (in Vor-Handy-Zeiten und ohne Internet zu Hause) so gehandhabt, dass wir Sonntagsabends telefonierten zu einer festen Zeit. Wir selbst haben jetzt eine Familiengruppe bei Snapchat eingerichtet, damit wir ab und zu mal zumindest einen Snap, also ein einmal abrufbares Foto von ihr, abgreifen können.  

Was ist, wenn das Kind Heimweh hat?

Dann kann die Gastfamilie helfen. Die Betreuerin der Organisation vor Ort. Dann kann man telefonieren oder schreiben.

Wie kann man damit als Mama Glucke umgehen? Ausland, fremde Menschen, Sprache...

Als liebende Mama wünsche ich meinem Kind natürlich nur das Beste. Und dass es das Leben in vollen Löffeln zu sich nehmen und unvergessliche Erfahrungen sammeln kann. Die Mutterschaft besteht ja im Grunde zu einem großen Teil aus Abschieden. Das geht schon mit der Entbindung los. Kitaeingewöhnung und so weiter. Unsere Kinder gehören nicht uns, so platt das klingt. Wurzeln und Flügel und so. Wir sorgen fürs Fundament, damit sie ihre Flügel ausbreiten können. Wir können sie ja nicht festhalten, aber die Bindung, die bleibt ja! Auch über Tausende Kilometer Distanz, die nimmt uns ja niemand.  

Aber wir sprechen uns nochmal am Tag des Abschieds… Vermutlich geht mir da auch die Düse, ganz sicher sogar. Aber im Moment ist da noch Aufregung, Vorfreude, Euphorie. Ich bin auch einfach so stolz, dass sie sich sowas überhaupt traut. Puh, ist das alles aufregend.

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7 comments

  1. Hallo Nanni,
    Gemeinnützige Organisationen wie YFU und AFS haben es sich zum Ziel gesetzt, dass das ATJ nicht von der finanziellen Situation der Familie abhängen soll. Klar, das klappt wahrscheinlich leider nicht immer, aber es werden wirklich viele Teilstipendien vergeben. Dann gibt es z.Bsp. das PPP als Vollstipendium. Unter bestimmten Bedingungen kann Schülerbafög beantragt werden. Und ein bisschen was an Geld zu Hause spart man ja auch, wenn ein Kind weniger da ist.
    Dann sind die Preise je nach Organisation und Land wirklich seeehr unterschiedlich! Während man für Austramien oder Kanada, wo Gastfamilien meist bezahlt werden, schnell über 20k zahlen muss, kostet ein Jahr in Osteuropa 5000-6000 Euro.

    Ob Geld für so ein Auslandsjahr da ist, hängt aber auch sehr von der Lebensweise und den Präferenzen der Familie ab. Einigen ist ein Eigenheim wichtig, anderen schöne (teure) Urlaube, anderen Bioessen, oder ein bequemes neues Auto, für alles reicht es bei den meisten nicht! Meine Eltern z.Bsp haben als gering bis mittelverdiener (im 1-verdiener Haushalt!) ohne mit der Wimper zu zucken ein Austauschjahr finanziert vom Ersparten, weil sie voll dahinter standen; hätten aber z.Bsp. nie in Erwägung gezogen ein Haus zu kaufen oder in eine größere/teurere Wohnung zu ziehen. Womit ich überhaupt nicht sagen will, dass das jeder so machen soll! Sondern nur, dass es eben gaaanz interschiedliche Präferenzen gibt, wofür man sein Geld ausgibt, und dass das Leisten können manchmal auch nur andere Präferenzen und nicht mehr Geld bedeutet.

  2. ich war damals als ich so alt war auch für 5 monate in den usa. in unserer schule hat eine organisation sich vorgestellt. meine mutter musste das visum bezahlen und die flüge. vor ort waren wir bei gastfamilien welche uns „durch gefüttert“ haben. die schule hat meine mutter auch nichts gekostet. sie musste mir „nur“ mehr taschengeld geben damit ich dort ausgehen, essen gehen oder mir kleidung kaufen konnte. also abgesehen vom flug nicht soooo viel mehr als zuhause. wer da wirklich interesse daran hat findet sowas vielleicht auch.

  3. Liebe Lisa!

    Wow – ein Wahnsinns-Chance! Viel Spaß für deine „Große“!

    Aber ganz ehrlich: welche Familie (und ein Stipendium gibts auch nicht immer) kann sich das leisten?

    Wir sind gute Mittelschicht. Aber bei vier Kindern alle 2 Jahre mal eben 10.000€ für ein Auslandsjahr zu den anderen Kosten? Ist nicht drin. Unsere Kinder bekommen schon viel, mehr als andere – also jetzt nicht: „wer sich keine Kinder leisten kann“ …

    Aber was ist mit den zwei Vollzeitlern im Verkauf, Callcenter, Handwerksgeselle mit nur zwei Kindern? Da wird das auch nicht so einfach neben evtl. zwei Autos, Kinderbetreuungskosten, immer höheren Mieten und einem Familienurlaub pro Jahr gehen.

    Sorry, aber das ging mir einfach durch den Kopf!

    1. Na klar, die Nachfrage ist ja auch vollkommen berechtigt. Wie gesagt, es gibt Stiftungen, eine Leserin schrieb, ihre Tochter sei mit der Voltaire Stiftung nach Frankreich gegangen, es gibt Unterstützungen durch Stipendien und die Möglichkeit, es privat zu organisieren, wie meine Eltern das damals mit mir gemacht haben. Da waren es nur die Kosten für Flug und Taschengeld/Lebenshaltungskosten.Ich hab auch schon von SchülerInnen gehört, die das per Crowdfuning realisieren. Oder von Eltern, die schon bei der Geburt Geld für einen möglichen Auslandsaufenthalt zurücklegen. Da gibt es tatsächlich die unterscheidlichesten Mittel und Wege für junge Menschen, die das gern realisieren möchten.

    2. Hallo Nanni,

      ja das stimmt, vor allem, wenn die Kinder vom Alter eng beieinander sind, sind das schon enorme Kosten. Wir haben „nur“ 2 Kinder, die allerdings auch nur 2,5 Jahre auseinander sind, daher war mir von Anfang an klar, dass sie mal recht eng beieinander ähnliche große Wünsche haben werden z. B. Auslandsaufenthalt oder Studium/ Ausbildung in einer anderen Stadt etc… Deshalb sparen wir von Geburt an einen Teil des Kindergeldes für beide und wir konnten die Sparbeträge bei den Kindergelderhöhungen auch immer erhöhen. Denn meine Erfahrung war bisher (jetzt 8 und 10), dass sie je kleiner sie waren gar nicht soviel brauchen. Hinzu kommt, dass wir viele Dinge auch im Freundeskreis und Verwandtenkreis tauschen oder gebraucht abkaufen… Denn wenn sie dann in der 10. Klasse sind oder Abitur haben, dann verdienen wir ja nicht plötzlich mehr! Ach ja, wir sparen diese Beträge übrigens auf unsere Namen, nicht auf die der Kinder, damit klar ist, das ist unsere Rücklage für die Ausbildung der Kinder, nicht das Geld der Kinder. Und wenn es doch mal eng werden würde monatlich verringern wir den Sparbeitrag oder setzen ihn aus. Aber so lange es geht, sparen wir ihn. Getreu dem Motto: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not! Und wenn etwas ganz Schlimmes, Unvorhergesehenes kommt müssen wir die Rücklagen eben auflösen… Ich hoffe sehr, es tritt nicht ein! @ Lisa: Alles Gute und viel Spaß für Deine Tochter!!!

      1. Hallo K.!

        Das Kindergeld landet u.a. in die Schul- und musikalische Bildung. Bei Privatschule und Leistungskurs Musik kommt auch was zusammen.

        Aber wie gesagt, ich denke einfach an die Leute im Niedriglohnsektor. Die können das Kindergeld auch nicht immer sparen.

        Gerade auch in vielen Elternforen hat man das Gefühl, dass immer nur gut betuchte „vorzugsweise“ Frauen schreiben. Immer haben alle ein Haus, zwei Autos, vier Urlaube im Jahr, Kindergeld kann komplett gespart werden usw.

        1. Naja, da legt Ihr Euern Fokus ja auch auf die Bildung und setzt Geld dafür gemäß der Neigungen ein! So meinte ich das ja mit dem Budget, was man langfristig mit kleinen Raten anspart!

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