Babyverrückt! Unser Buch hat eine kleine Schwester bekommen!

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Liebe Caro,
es gab eine witzige Situation vor einigen Tagen. Ich hatte ja hier das tolle Buch von Ulrike Schrimpf rezensiert und der Verlag hat sich sehr darüber gefreut und mich gefragt, ob ich nicht auch Interesse an einem neuen Buch aus ihrem Sortiment hätte. Das Buch hieße „Babyverrückt„, sei geschrieben von Nadine Luck und es ginge – tadaaa – um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Und zwar auf witzige Art und Weise!

Ich dachte: Huch! Das ist ja UNSER Buch – nur von einer anderen Autorin und mit einem anderen Titel und mit einem anderen Cover und von einem anderen Verlag und nicht im März 2013 (wie unseres), sondern im Spetmeber erscheinend und mit anderen Kapiteln und nur von einer Person geschrieben und nicht von zweien in Dialogform (Caro, Lisa – wie hier im Blog)… na gut, Babyverrückt ist NICHT „Ich glaub, mich tritt ein Kind“. Aber thematisch liegen wir da ganz nah beieinander.

Dem musste ich also auf den Grund gehen, bei Facebook suchte ich nach der Autorin, schrieb sie an und wir dachten: Gibt´s doch nicht! Wie schön, dass wir uns gefunden haben! Wir schreiben alle beide veredammt gern witzig über Kinderkram. Vielleicht klappt ja auch irgendwann mal eine gemeinsame  Lesung?!?

Jedenfalls fanden wir es beide erstaunlich, beängstigend, sauwitzig, dass wir doch dann auch einige Überschneidungen in unseren Büchern gibt. Zum Beispiel diese hier:

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Babyverrückt (Schwangerschaft): „Wenn ich in der U-Bahn sitze und neben mit ein Baby plärrt, warum auch immer, dann verursacht das in mir Stress, als wenn meine Chefin sagt: ´Frau Luck, ich hätte diesen Text gern bis vorgestern!´“
Ich glaub, mich tritt ein Kind (Caro, noch schwanger): „Kleine Brülltonnen – wird mich mein Kind so nerven wie fremde Kinder? […] Ich habe neu über Nerv-Kinder nachgedacht. Denn höchstwahrscheinlich können die kleinen Monster ja gar nichts dafür, dass sie völlig schamlos herumheulen,  Menschen belästigen und eine Qual für ihre Umwelt sind.“
Babyverrückt (kurz vor der Geburt): „Es reicht, in einer Woche ist der errechnete Geburtstermin, aber ich will jetzt sofort gebären. Ich MUSS. Schmerze es was es wolle!“
Ich glaub, mich tritt ein Kind (Lisa antwortet Caro auf fast den gleichen Ausspruch): „Liebe Caro, nun erfährst du ihn am eigenen Leib. Den Kontrollverlust. Wie schade, dass dein Körper keine Stereoanlage ist, und du jetzt einfach mit der Fernbedienung auf `Next track` drücken kannst.“
Babyverrückt (zu Sex in der Schwangerschaft): „Als ich meiner Nachbarin vom Vortrag meiner gynäkologischen (S-)Expertin erzähle, sagt sie: `Ja ja, und für Männer ist es auch lustfördernder als gewöhnlich, wenn ihre Frauen plötzlich lauter stöhnen – und sei es nur wegen des Ischiasschmerzes, der Walfische gemeinhin plagt.“
Ich glaub, mich tritt ein Kind (Lisa beantwortet Caros Sexfrage): „Aber verlassen wir mal die Vorurteile des schwangeren Never-again-Sex-Walfisches. Ich habe auch von Frauen gehört, die in der Schwangerschaft permanent von wilden Orgien träumten, die mehr Lust hatten als je zuvor. Du scheinst ja eines von diesen Exemplaren zu sein.“
Babyverrückt: „Kann man noch Kinder in diese Welt setzen? In eine Welt, die komplex und schwierig und oberflächlich ist (…und in der Markus Lanz ´Wetten dass…`moderieren darf)?“
Ich glaub, mich tritt ein Kind (Caro): „Liebe Lisa, es gibt Menschen, vor allem Männer, die vertreten die Haltung, dass man bloß keine Kinder in diese böse, kriminelle, ungerechte, umweltverschmutzte Welt hineinsetzen sollte. […] Verdammte Informationsflut. Schlage ich ein Magazin beim Gyn im Wartezimmer auf, lese ich von steigenden Krebsraten, Burn-Out,  und Medikamentensucht.“ Und so weiter.
TROTZDEM sind es natürlich zwei grundverschiedene Bücher geworden, die sich – das kann ich zumindest für Babyverrückt sagen und das wurde uns über unser Buch auch schon zugetragen – auch nach der Schwangerschaft oder davor oder währenddessen sehr lohnen.
Wer also noch einen Nikolauswunsch offen hat, oder ein Adventskalender-Kläppchen oder einen Platz auf der Weihnachts-Wunschliste… Der darf sich unsere beiden Herzensprojekte gern mal näher anschauen. Wir würden sie für Euch sogar signieren, wenn Ihr uns schreibt und Bescheid sagt. Liebe Grüße und viiiiiiel Spaß bei der Lektüre.
 
P.S. Ihr seid toll! Die ersten Leser haben schon signierte Exemplare angefordert. Weiter so! Empfehlt es gern auch Euren Freunden, teilt es mit Bekannten, erzählt es der Nachbarin. Wir leben schließlich davon (und nicht von diesem Blog, das wir ehrenamtlich betreiben) 🙂
 

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