Kleine Statistiker: Die lieben Kleinen und ihre vielen Fragen in den Ferien

Ihr Lieben, bei uns sind grad Osterferien und wir verbringen unseren Urlaub zu Hause. Wer mehrere Kinder hat, wei√ü vermutlich, dass es ein paar Tage braucht, bis sich alle miteinander eingegroovt haben. Da kann es in den ersten Tagen auch erstmal ein bisschen lauter werden ūüėČ Aber es ist eben auch wichtig, als ganze Familie mall so intensiv Zeit miteinander zu verbringen.
 
Was die Kinder wirklich im Moment besch√§ftigt, wo sie stehen, das bekommt man eben erst dann mit, wenn man sich nicht nur zwischen T√ľr und Angel, zwischen Hausaufgaben und Hobby, zwischen Aufstehen und Schule sieht. Was mir dabei im Moment besonders auff√§llt? Dass sie permanent Einordnung verlangen, unsere kleinen Statistiker.
  • – Was ist ges√ľnder, Gurke oder Avocado?
  • – Wer krabbelt schneller, der Hirschk√§fer oder die Ameise?
  • – Wer fliegt h√∂her, Flugzeuge oder V√∂gel?
  • – Wer von uns ist am sportlichsten?
  • – Was meinst Du, wer am ehesten den langen Waldweg schafft?
  • – Wen hast Du am liebsten?
Heieiei, als Mutter oder Vater mehrerer Kinder taucht man tatsächlich ein in die internationale Diplomatie!

Ich k√∂nnte zwischen Kriegsparteien vermitteln, so oft, wie ich in Geschwisterstreit vermittle. Ich k√∂nnte Schiedsrichter, so oft, wie ich f√ľr oder gegen Elfmeter im Garten entscheiden muss. Ich k√∂nnte die diplomatischen Geschicke mehrerer Interessenparteien vertreten.

Wirklich: Manchmal rufe ich leise "Siri" und hoffe, dass sie mal kurz antwortet. Ich liebe diese Neugier unserer Kinder, aber wenn alle Antworten auf die Goldwaage gelegt werden, dann ist das ein Gleichgewicht-Halten, das durchaus mit einem Seiltanz vergleichbar ist…

  • – Ich hab euch alle auf eine ganz eigene Art gern. Du kannst x gut, er kann y gut und sie y.
  • – Aber wen magst du denn nun am meisten?

Kennt ihr das auch? Was antwortet ihr, wenn die Kinder Vergleiche verlangen? 

Zum Weiterlesen:

Meine Nerven! Manchmal flippe ich einfach aus

Geschwisterstreit, Geschwisternähe

 

Fotohinweis: geralt/pixabay

 

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1 comment

  1. „Ich k√∂nnte zwischen
    „Ich k√∂nnte zwischen Kriegsparteien vermitteln, so oft, wie ich in Geschwisterstreit vermittle.“
    Eine Bemerkung, die ich in Variation immer mal wieder lese und jedesmal v√∂llig daneben und unbedacht finde. Auch wenn sie nat√ľrlich lustig gemeint und √úbertreibung ein Stilmittel ist.
    LG