Und BITTE sag‘ mir nie wieder, dass ich eine zu vorsichtige Mutter bin…!

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Hey Lisa! 

Ich weiß, Du wärst jetzt eigentlich dran mit Schreiben, aber mir ist gerade danach, mir ein Thema von der Seele zu schreiben, das mich wahnsinnig genervt hat. Du wirst es wohl kennen als Dreifach-Mutter, aber im Moment habe ich sogar das Gefühl, dass wir dieses Blog nur haben, damit ich mir DIESEN MIST jetzt endlich mal von der Seele schreiben kann. Denn es nervt mich schon lange…

…und Freitag ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich saß zusammen mit meinem Mann und meiner Freundin in der Küche, wir haben die letzte Flasche Champagner von meinem Geburtstag am Küchentisch zu Dritt geleert, als die Beiden auf mich als Mutter zu sprechen kamen. Warum auch immer. Ich wollte es nicht. Aber wie das dann immer so ist, wenn sich Leute in einem Thema festgebissen haben: Sie hören dann einfach nicht mehr auf.

Meine Freundin so: „Also, Du bist so vorsichtig mit Maxime. Du kannst echt nicht abgeben. Ich würde ja an Deiner Stelle – bei dem was ihr für die Kita zahlt – ernsthaft über ein Aupair nachdenken. Du musst auch mal loslassen“ usw.

Ich blieb ruhig, schnappte nach Luft, aber blieb ruhig. 

Und dann kam mein Mann: „Du bist übervorsichtig, Caro. Das weiß jeder. Er soll alles dürfen und er kann auch öfters in die Kita gehen und länger…“

Ganz ehrlich, Lisa: Das hört sich für Dich alles (noch) sehr kryptisch an, aber da ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin wortlos aufgestanden und ist Bett gegangen, sonst wäre ich ausgeflippt. Ich wäre ausgeflippt und die Beiden hätten gesagt: „Ah, da ist sie ja, die Übermutter“, woraufhin ich wahrscheinlich gewalttätig geworden wäre. Also nur in der Theorie, versteht sich jetzt…

Weil ich es mittlerweile hasse. Solche Leute, solche dämlichen Aussagen. Ohne Sinn. Ohne Verstand. Von Freunden, Fremden, der Familie. 

Genau die Leute, die wahlweise nicht dabei waren oder keine Erinnerung haben oder nicht einmal davon wissen, wie das erste Jahr mit Maxime so war. 

Zunächst zu den Freunden, Leuten, Bekannten (meist noch ohne Kinder): Ja, Schätzchen, ich war auch mal Ende 20 und dachte ich wäre supercool, habe meinem damaligen Freund und heutigen Mann gesagt, als ich noch nicht schwanger war: „AAAALSO, wenn wir Kinder haben, dann will ich aber ein Aupair, hihi“ Denkste. Ich will nämlich die Mutter sehen, die ihr Kind einer 19-Jährigen überlässt, wenn es eine Bindehaut-Entzündung hat, die sein halbes Gesicht entstellt, dazu hoch fiebert und einen entzündeten, sich ablösenden Zehennagel hat. Das war bei Maxime so, übrigens. Mit nur vier Monaten. Ja, damals habe ich Maxime noch voll gestillt, aber hey, wahrscheinlich war ich damals schon zu ÜBERVORSICHTIG. Wahrscheinlich liegt genau da der Hund begraben…

ÜBERVORSICHTIG war ich bestimmt auch, als sich Maxime mit neun Monaten die Hand-Mund-Fuß-Krankheit geholt hat, dicht gefolgt von seinem ersten Noro-Virus, bei dem er sich in der Küche und im Wohnzimmer mehrmals am Tag (pardon) übergeben hat, so dass ich nach seinem Zubettgehen noch einmal alles gründlich wischen konnte wegen der Fußbodenheizung und der Keime, obwohl ich echt einfach nur SCHLAFEN wollte… Wahrscheinlich war ich damals einfach nur zu doof, einen Babysitter zu bestellen… Und dagegen, dass Maxime ständig nach Mama rief, hätte ich wohl Ohrstöpsel benutzen sollen…

Wahrscheinlich auch dann, als er kurz darauf zwei Mittelohrentzündungen, eine Lungenentzündung mit einwöchigem Krankenhausaufenthalt hatte und danach wochenlang noch Bronchitis mit Schnupfen, so dass ich kaum noch schlief, weil ich ihn spätestens nach Mitternacht noch einmal hochnehmen musste, um ihm die Nase zu entstopfen. Spätestens da hätte ich doch das Aupair rufen müssen. Selber schuld bin ich doch da…!

Und das hier geht an meine Familie und die üblichen Verdächtigen: Ihr seid toll und findet Maxime super gelungen. Dann führt das doch (ab und zu zumindest) mal auf mich zurück, statt mir ständig Tipps geben zu müssen. IRGENDWAS scheine ich ja richtig gemacht zu haben. Und irgendwie (warum auch immer!) scheine ich diese Kind ja am besten zu kennen. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass ich tagtäglich (wochentags) nie mehr als fünf Stunden von Maxime kitamäßig getrennt bin und mich ihm intensiv widme (Aber nein, aber nein!), sondern wahrscheinlich damit, dass ich wohl eine Besserwisserin bin oder ich weiß auch nicht…

Ich seid toll, liebe Familie, liebe Freunde, aber erzählt mir bitte nicht, dass ich ÜBERVORSICHTIG bin, dies oder das sein sollte, sondern verbringt erst einmal so viel Zeit mit einem Kind, Eurem Kind, dass ihr ein so gut einspieltes Team seid wie Maxime und ich. Was ihr als ÜBERVORSICHT interpretiert, ist einfach nur meine analytische Fähigkeit zu erkennen, dass er jetzt doch mal vorsorglich Nasentropfen braucht, einen Pulli mehr oder jetzt mal den Tag zu Hause bleiben sollte, damit es eben nicht wieder eine Bronchitis wird. Ich weiß sowas und andere (höfliche Umschreibung für „Ihr“) wissen es halt nicht…und ganz unter uns, seid Ihr auch nicht so hart im Nehmen wie ich, die ÜBERVORSICHTIGE.

Ich liebe Euch, Freunde, Familie und Bekannte, trotzdem von ganzem Herzen. Also gebt uns allen eine Chance! 

Schönen Tag Euch allen (denen es vielleicht genauso geht!) 

 


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34 comments

  1. …gähn
    Toller Artikel. In dem du Dinge beschreibst, bei denen dir sicherlich niemand Übervorsicht unterstellen würde. Dein Kind hat ja scheinbar alle lebens- und entwicklungsbedrohlichen Krankheiten binnen kürzester Zeit erlebt. Dabei zu helfen und vorsichtig zu sein, sich um das Kindeswohl zu sorgen und sich darum zu kümmern, dass der Kleine wieder fit wird, war sicherlich nicht gemeint von deinen Freunden und deinem Mann.

    Aber offensichtlich fehlt dir die Fähigkeit Dinge zu reflektieren und abzuwägen, weshalb du als übervorsichtig chrakterisiert wirst. Insofern kann ich dem Helikopter nur zustimmen, du bist das Problem. Nicht dein Umfeld.

  2. Helikopter
    Niemand beschwert sich, wenn man sich um sein Kind kümmert, wenn es ihm nicht gut geht. Es geht bei diesen übervorsichtigen Eltern um die Zeit dazwischen. Die Zeit, in der Kinder normale gesunde Kinder sind und Eltern übertrieben über sie wachen.

    Es geht darum, dass ein Kind auch mal Dreck in den Mund stecken muss, um ein vernünftiges Immunsystem aufzubauen und um die Wahrscheinlichkeit von Allergien zu verringern.
    Es geht darum, dass Kinder von anderen Menschen als den Eltern auf den Arm genommen werden, damit sie lernen es gibt mehr als Mama und Papa und nicht alle sind schlecht.
    Es geht darum, dass Kinder in ihrem Rahmen eigenständig entscheiden müssen, damit sie lernen Verantwortung zu übernehmen.

    Ich habe leider sehr schlechte Erfahrungen mit so einer Helikoptermama, die meint nur das beste fürs Kind zu tun. Leider geht das soweit, dass wir kaum noch Besuch bekommen und unser Sozialleben langsam stirbt, wenn sich nichts ändert.

    Wenn doch Besuch kommt, geht die Mama mit dem Kind ins Schlafzimmer, weil andere Menschen ja krank sein könnten, weil mehr als zwei Leute ja Stress für das Kind sein könnten, weil Kommentare (wie im Beitrag) unerwünscht sind,…

    Ich finde es schwierig. Wie gesagt niemand sagt übervorsichtig zu Eltern, wenn das Kind krank ist und man sich kümmert. Kinder werden nun mal krank. Keiner von uns ist ohne Krankheit aufgewachsen. Wenn sich diese extreme Fürsorge allerdings in den Alltag einschleicht und mit der Zeit Überhand gewinnt, kann das zu echten Problemen führen. Man kann und man soll Kinder nicht vor allem beschützen.mann muss aber da sein,wenn sie einen brauchen.

  3. So schön nichtssagend
    Ich kann bestimmt verstehen, dass ständiges Reingequatsche nervt.
    Aber mal ehrlich, irgendjemand weiß es immer besser und manchmal haben andere Menschen doch auch recht (natürlich nicht immer, aber eben manchmal).
    Weiter kann man aus deinem Artikel nichts beurteilen, da du weder konkrete Punkte nennst, noch irgendwelche Situationen schilderst.
    Du regst dich einfach nur auf … gut, schön, muss auch mal sein … aber dafür einen ganzen Artikel schreiben … naja …

  4. Schlimm, diese Besserwisser in der. Umgebung
    Ich kann dich gut verstehen, dass du sauer auf die dämlichen Kommentare der Umgebung bist. Ich selbst sortiere solche Freunde aus. Mit der Familie kosten Disskusionen dieser Art schon genug Kraft, da brauche ich nicht auch noch solche bekloppten Freunde. Schlimm genug, dass die Mütterlichkeit in diesem Land nicht mehr geschätzt wird, sondern dafür die Ideologie der Bildung in. Krippen politisch propagiert wird.

  5. „Also früher haben wir …“
    das sind die Sprüche, die mich noch mehr aufregen … die Kommentare, die dann auch noch von den eigenen Eltern kommen.

    Und wenn mein Vater immer ganz entrüstet zu mir sagt:
    „Das geht doch nicht …“

    (mein kleines Kind isst gerne mit den Fingern – Kita!, matscht gerne im Garten,

    die mittlere Tochter geht auch bei Regen mal ohne Jacke oder Schuhe raus – und sie war bis auf Kinderkrankheiten in 7 Jahren noch nie krank -,

    die Große ist seit 11 Jahren in der Pubertät – sie ist 11! (Und auch dat gibt sich noch.)

    Doch geht,
    denn ich bin die Mama und ich entscheide und lasse ihn/sie machen .. oder auch nicht!!!

    Und wie heißt es dann noch so schön: Die besten Mütter sind die, die noch keine Kinder haben…:-)

    Mach weiter so.
    Ihr macht das gut, toller Blog.

  6. Weiter so…
    Ich finde deine Reaktion durchaus verständlich und was andere als „übertriebene Vorsicht“ interpretieren, sieht für mich mehr nach „eingespieltem Team“ aus. Wie hier jemand schon so schön schrieb, du allein musst es vertreten können. Es ist dein Leben, dein Kind, deine Familie und deine Verantwortung.

    Ich bin selbst im siebten Monat schwanger mit dem ersten Kind und ich habe mich schon sehr darüber gewundert, wie schnell man den verschiedensten Leuten auf den Schlips treten kann… allein durch die bloße Existenz eines Babys oder/und weil man endlich anfängt Dinge zu tun, die man für richtig hält ohne sich vorher bei den „Anderen“ beraten zu lassen. Um ehrlich zu sein gruselt es mich sehr vor später, weil die Ratschläge und Besserwisserei wohl niemals aufhören wird… aber wenn ich ehrlich bin, finde ich gerade Postings wie diesen sehr ermutigend. Wir kämpfen alle alleine, sind aber Schwestern im Geiste 😀 (ja, ich weiß, das ist kitschig!).

    Weiter so. Toller Beitrag, tolle Einstellung, toller Blog.

  7. Schwachsinn
    Als mein Sohn gerade auf die Welt kam und ich mit ihm bei seinem Vater in Tirol lebte, erlebte ich es jeden Tag.
    Dieses tu das nicht du verwöhnst ihn. (Nein natürlich nicht wie kann ich nur :/
    – Wann hörst du endlich auf zu stillen das ist doch ungesund (ja das glaubte wirklich die gesamte familie!)
    – du brauchst ihn nicht ständig um dich haben (will ich aber)
    – lass ihn mal schreien! ! (Ich lass dich gleich schreien -.-‚)
    – und natürlich : du bist so übervorsichtig!

    Ich habe es gehasst. So sehr das ich mit meinem 3 monatigen Sohn nach graz gezogen bin. Alleine.. und vorsichtig.
    Jetzt ist er 8 monate und es geht ihm prächtig. So gut das er bis aif einmal Fieber noch nie krank war.
    Und ich traue mich einzubilden es liegt an meiner vorsicht das er gesund ist.
    Und wenn er das nicht wäre würde ich mich trauen zu sagen es läge an meiner Vorsicht das er gesund wird.

    Leider geht es jetzt mit meinen eltern los die meinen „ach ich hab dich auch großgezogen ich weiss was ich mache“

    Ja meine lieber ich weiss auch was du machst aber das will ich nicht das du das machst.

    Es wird wohl nie aufhören !!!

  8. URVERTRAUEN
    Liebe Caro, ich kann dich auch 100% gut verstehen, aber ich kann dir sagen: du hast alles für ein gesundes URVERTRAUEN von Maxime richtig gemacht – und das zu schaffen ist mit unter das Wichtigste im Leben, denn es prägt einen für immer!

  9. Mütter machen es anderen auch nicht immer leicht…
    Mein Sohn ist drei und ich gehöre eher zur entspannten Sorte Mütter. Er war bisher aber auch selten richtig krank bzw. erholt er sich immer sehr schnell. Die Frage ist vielleicht gar nicht ob eine Mutter überbesorgt sein kann, sondern ob außenstehende Freunde und Familienmitglieder entspannt mit dem Kind umgehen können ohne ständig reglementiert zu werden. Als meine Schwester ihr erstes Kind bekam war es nicht einfach: Zuerst habe ich alles verkehrt gemacht(nichts schlimmes- ich bin nur anders mit dem Kind umgegangen als sie). Als Reaktion habe ich mich zurückgehalten, das wurde mir auch vorgeworfen. Ich solle mich doch bitte mehr mit dem Kind beschäftigen, ich würde mich ja gar nicht interessieren…
    Ich habe auch lernen müssen, dass Andere, Außenstehende manchmal recht haben. In ²guten² Ratschlägen steckt manchmal ein wahrer Kern.

  10. Alles hat seine Zeit
    Ich denke mal, eine gesunde Mischung macht es. Heißt, man sollte auch mal loslassen. Bevor ich Mutter wurde habe ich auch gedacht, ich werde nicht so übervorsichtig sein wie andere. Pustekuchen. Die erste Zeit war auch bei uns schwer. Wenn die Kleinen dann größer werden, gibt man ihnen automatisch mehr Freiheiten. Man merkt als Mutter, wie sich das Kind entwickelt und wird halt im Umgang mutiger mit loslassen. Die Väter bekommen den Alltag mit dem Kind meist nicht mit. Wissen nicht, wo sie besonders aufpassen müssten und denken nicht besonders darüber nach, was alles passieren kann. Sie sind freier von Ängsten. Das Schlimmste sind die Anderen, die immer Raschläge parat haben. Man kann seine Ängste nicht einfach abstellen. Caro, handle so, wie DU es für richtig hälst..

  11. Gegenseite
    Ich finde den Post wirklich gut, aber ich möchte jetzt auch mal was von der Gegenseite schreiben. Ich (kinderlos) kann es wirklich verstehen, dass man beim eigenen Kind sehr vorsichtig ist und es vor allem beschützen möchte. Ich denke, so wäre ich auch bzw. bin es bei dem Kleinen von meinem Freund, wo ich mir dann anhören muß „Och, das macht nix.“ usw. Aber es kommt doch auch immer auf das wie und auf das Maß an. Meine beste Freundin ist vor anderthalb Jahren Mutter geworden. Seitdem gibt es nur noch das Kind. Nichts anderes! Und er kann auch nur von ihr oder Papa ins Bett gebracht werden. Was bedeutet, weggehen erst wenn der Kleine im Bett ist, dann aber auch nicht zu lange, er könnte ja wieder wach werden etc.
    Naja, jeder wie er mag. Aber ich bin selber sehr behütet groß geworden (meine Mama war bis ich elf war zuhause), aber meine Eltern haben mich mit 5 Wochen zum ersten mal zu meinen Großeltern gegeben und mich nachts wieder herausgeholt. Für mich war es ganz normal mindestens alle 4 Wochen von Sa. auf So. dort zu sein und das war toll. Und, das bitte ich dabei zu bedenken, was ist denn, wenn der Mama mal etwas passiert??? Was macht das arme Würmchen denn dann?
    Ich denke, jeder muß das machen, was er für richtig hält, aber andere können ja auch mal „Denkanstöße“ geben, oder?

    LG, Stephi

  12. Kicher…
    ..das kenne ich auch zu Genüge!!
    Eine Nichtmutter meinte auch immer ganz genau zu wissen,was mein Kind gerade braucht und will und mir immer Tipps geben zu müssen. Das Ergebnis: Sie wird garantiert nicht mal mehr zu unserer Hochzeit eingeladen 😉

    Ehemalige Kinderärztin war der Ansicht,das ich das Kind zu sehr verwöhne,es nicht hochnehmen soll wenn es schreit,ich darf es nicht auf meinem Schoß schaukeln und der Schnulli ist sowiso des Teufels. Auch diese Ärztin wurde sehr schnell ausgetauscht 😉

  13. Lass die Leute reden…
    … besonders bei den noch kinderlosen Freunden ändert sich spätestens mit dem ersten eigenen Kind der Blickwinkel und manchmal gibt es dann sogar eine nachträgliche Entschuldigung für zuviel Besserwisserei. Zumindest kann man sicher sein, dass sie ganz ähnliche Erfahrungen machen werden;) Ich finde es auch sehr kurios, dass man sich zumindest in Berlin dafür rechtfertigen muss, wenn das Kind nicht ab 1 mindestens acht Stunden in die Kita geht. Genauso absurd, wie die Idee, es muss aber bis drei durchgehend zu Hause bleiben…Wir haben auch immer alles „falsch“ und überbehütend gemacht- können aber gut mit den „Konsequenzen“ leben: http://www.zockt.com/vonguteneltern/?p=276 Also mach weiter so und genieß Dein Kind!! LG, Anja

  14. Du machst das gut.
    Hallo Caro,

    du machst das schon gut. Und stimmt, als Mutter hat man ein gewisse Antenne für gewisse Dinge, die das eigene Kind betreffen. Und… fünf Stunden täglich getrennt sein, ist doch schon was. Das können viele Mütter auch nicht. Also…, laß dir nichts einreden. Jeder macht es so, wie er es am besten kann.

    LG

  15. genauso
    Moin Caro,
    uff. Es ist Dir schon so viel geschrieben worden und ich schließe mich dem nur an:
    Du bist seine Mutter und hörst auf Dein Bauchgefühl und das ist mehr als richtig so!
    Ich hab einen tollen Mann und eine wunderbare Familie an meiner Seite, die mich wirklich unterstützen (ohne doofe Kommentare) -Gott sei Dank. Sonst wäre wohl schon was schlimmes passiert!
    Mein Sohn (knapp 13 Mon.) ist ein absolutes Mama-Kind. Bis zum 10Mon. konnte niemand anderes ihn hinlegen als ich. Selbst eine Betreuung durch jmd. anderen war bis dato nicht möglich, es sei denn er weinte fast die gesamte Zeit. Schlafen = Horror. Wenn er 5 Std am Stück schläft, bin ich mehr als dankbar (tut er auch erst seit 2-3Mon)!
    Ratschläge bezüglich meines Sohnes lasse ich mir kaum noch geben. Denn ganz im ernst, wenn mir jmd mit nem „Billokind“ (entschuldigt diesen Ausdruck) kommt, dass sich nie äussert oder wehrt und mit 3 Mon schon regelmäßig für ein Wochendende (!!!) bei den Omas und Opas geparkt wird, dann kann der mich nicht verstehen. Mein Mann und ich waren das erste Mal seit Sohnemanns Geburt vor einem Monat für 4 Std abends mal aus.
    Tja und seit wir vor 2 Wochen übers WE im Kh waren, weil mein Sohn einen Fieberkrampf hatte, der 1 Std andauerte, beobachte ich meinen Sohn sehr genau. Sobald ich nur einen Verdacht habe und mir es mit „in-die-KiTa-schicken“ nicht gut geht, bleibt er zu Hause. Punkt.
    Also: Kopf hoch Caro. Du bist nicht allein.
    PS: Liebe Grüße an alle Freunde die bereits fragen, wann den Kind Nr. 2 kommt …

  16. Ich versteh ….
    …echt nicht was immer alle haben . DAS ist doch genau das was ein Kind braucht … eine Mama die für es da ist in allen Situationen, eine Mama die es bedingungslos liebt egal was passiert , die beriet ist ihr Leben mit dem Kind zu teilen und dasfür zu sorgen , dass es ihm gut geht .

    Was würden denn die besagten Leute sagen wenn du Maxime schon mit sagen wir 8 Wochen ganztags in die Kita gesteckt hättest und dann an den Wochenenden auch noch einen Babysitter angestellt hättest .. dann würst du die Rabenmutter di eihr Kind ab schiebt .

    Ich finde wenn man Kinder bekommt , soll man bereit sein auch dfür zu sorgen und das bedeutet nicht nur dafür zu sogen dass jemand anderes für es da ist .

    Ich bin auch eine bekennende Glucke .
    Meine Kleine wird im August 2 und ich bin gerne für sie da.. sie geht noch garnicht in den Kindergarten und auch sonst geb ich sie selten ab .. hier und da mal (selten 😉 ) eine stunde bei der Oma oder wenn der seltene Fall eintritt , dass ich mal aus gehe , dann bleibt sie Abends beim Papa .. Für sein Kind da zu sein ist doch nicht übervorsichtig .. und vorrausschauend zu handeln wenn das Kind mit Krankeiten schon so viel mit gemacht hat find ich auch vollkommen normal .

    So würde jede Mutter handeln die ihr Kind liebt … und das tust du ganz sicher .. deswegen hier ein Zitat aus einem Lied der Ärzte :
    „Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht Lass die Leute reden, das hab’n die immer schon gemacht“

  17. Spiess umdrehen
    Bei „fremden“ Leuten bedanke ich mich jeweils artig für ihre Hilfe („nicken, lächeln, ‚Arschloch‘ denken).
    Bei meinem Mann habe ich ein paar Mal den Spiess umgedreht und anfangen, an der Qualität seiner Arbeit und an seiner Arbeitsweise rumzumäkeln (ich habe von Automechanik auch ein Bisschen Ahnung). Die eigene Medizin hat ihm gar bitter geschmeckt!

  18. Super!
    Super Artikel, das spricht aus meiner Seele!
    Einfach so weiter machen wie bisher, die Mamas sind im Endeffekt eh die Besten!!

  19. Also ich kann Dich gut
    Also ich kann Dich gut verstehen…und wenn man das so liest, hast Du mit Maxime im ersten Jahr ne menge durchgemacht… mein Freund und ich müssen uns das auch ständig anhören…
    Betütelt doch den Kleinen nicht! Er ist ja schon richtig verwöhnt usw usw… dazu kann ich nur sagen ja das ist er…aber ich möchte gern mal die Eltern erleben die nach der Geburt erfahren ihr Kind hat nen Herzfehler und um eine Op kommt man nicht drumherum…man hat dann nun auf jeden Quieker jedes quängeln und weinen extrem geachtet…und da man ja eh auf Symptome achten musste war man nur um zu vorsichtiger…
    Also liebe Caro sei einfach weiterhin Mama und egal ob übervorsichtig oder nicht, Du machst das super 😉

    Lg die Alex

  20. Übervorsichtig- und ich dachte schon ans klettern
    Hi Caro,
    mensch das kenne ich dass da kaum annerkennung rüber kommt. nur indirekt da alle das kind so „toll“ finden. nerv! hihi und ich dachte die ganze zeit beim lesen, wo kommt denn nun die GEFÄHRLICHE Stelle?
    also am Bach(oder Schwimmbad) oder beim hochhinausklettern, da bin ich übervorsichtig. als mein mann das Kind betreute, war es das ganz und gar nicht und was ist passiert? einmal Krankenhaus wegen Wespenstich und noch einmal Krankenhaus mit Tatütata wegen Kaninchenbiss! mann mann mann, und da darf man dann als Mama noch nciht mal sagen, Mensch pass doch auf!
    grüße

  21. Genau.
    Hallo Caro,
    genau so ist es – Du hast total recht. Und Du hast es auch toll formuliert. NIEMAND weiß besser um sein Kind Bescheid als die eigene Mutter. Es gibt dieses unsichtbare Band, diese Intuition zwischen Mutter und Kind. Und wenn DU es meinst, wirst Du auch eine gewisse Lässigkeit entwickeln. Wenn DU meinst, das es an der Zeit ist.

    Super Beitrag. Geteilt.

    Liebe Grüße
    Claudia.

  22. Das, was Dir guttut….
    ….tut auch ihm gut!
    Das ist schon seit der Schwangerschaft mein Mantra 😀 Die kleine Dame wird hier auch von allen immer als total problemlos, umgänglich und sooo lieb beschrieben. Jaaaa – weil vielleicht jemand (in dem Fall… ich 😉 ) schon vorher ihre Bedürfnisse sieht, bevor sie sie überhaupt aussprechen (schreien eher – bei 2 Monaten) muss. Und deswegen erleben sie alle immer nur lieb.
    Ich finde, Du kannst nichts besser machen als immer für Maxime da zu sein, ihm alles zu geben, was nur geht, wenn Du das willst. Basta. Sollen die anderen sich doch ihre Kommentare, Anregungen und gut gemeinten Ratschläge sonstwohin stecken…. Denn Du weißt doch, gut gemeint ist nicht gut gemacht, ne? 🙂

    Und das sagt eine, die die kommende Woche im Schwiegerelternurlaub verbringen wird :-S

  23. Antwort 🙂
    Das kannst du denen aber auch am Tisch sagen, das hilft, weil sich dann diese Wut nicht anstaut. Und diesen Blog lesen die bestimmt auch, oder? Zum Thema: jede Mutter wird schon wissen, was für das eigene Kind das Beste ist. Es ist ja dein Kind. Lass dir von anderen nichts einreden!

    Schöne Grüße
    Wärmstens empfehle ich den Blog momscam

  24. Ich kann dich gut verstehen
    Ständig hört man gute Ratschläge, besonders von Frauen, die keine Kinder haben! Meine Tochter ist sieben Monate alt und ich “verwöhne“ sie, weil ich sie nicht schreien lasse und immer noch stille!!!!Ich kann es nicht mehr hören!

  25. Lass es raus 🙂
    Liebe Caro,

    ja so etwas muß auch mal raus. Ich finde auch immer witzig, dass gerade die, die keine Kinder haben, die besten Ratschläge haben. Für so etwas habe ich nur noch ein müdes lächeln übrig.

    Ich find es super dass Du Dich um Dein Sohn so sorgst und mit Sicherheit kennst Du ihn am besten.

    Ob Du zu vorsichtig bist… mmhh… dass weiß ich nicht. Aber manchmal sollte man auch Mal auf die anderen hören. Auch wenn es nur ein bissel ist. 🙂

    Bist bestimmt ne tolle Mama!!! Weiter so!!!

    lg. Christian

  26. Extrem
    … wütend, angegriffen, aufgeregt, empfindlich, aufbrausend, übermäßig.
    Ja so reagieren wir Mütter, wenn mal wieder alle anderen es besser wissen. Und was solls, an einer vorsichtigen Mutter ist noch kein Kind gestorben. Ich denke ich bin es nicht, aber warum sollte das besser sein???

  27. Oh Jaaaaaaaa …
    … endlich mal ein Artikel von Caro, mit dem ich mich identifizieren kann. Die Familie meines inzwischen Exmannes hat es so weit getrieben, dass ich mich einmal vor einer größeren Familienfeier habe coachen lassen, wie ich den Tag verbal überstehe. Mein Lieblingssatz lautet seitdem grundsätzlich:“Ich habe ALLES im Griff. „Hilft immer. 🙂

  28. DANKE!!!
    Danke Caro, ich glaube jede Mutter hat genau das gleiche Problem. Immer weiß jeder alles besser.

    Ich hab heut mit meiner 13 Monate alten Maus 4 Stunden in der Uni-Klinik gesessen, um einen Beinbruch ausschließen zu lassen. Mein Mann meinte, dass es unnötig wäre, aber ich wollte sicher gehen.

    Ob übervorsichtig oder nicht ist nicht entscheidend. Wichtig ist, ob du das was du tust, vertreten kannst. Und du kannst es verdammt gut. Von meiner Seite kommt mittlerweile immer der Satz: „Mach es doch besser!“ Was meinst du wie schnell die Stimmen leise werden.

    Viel Spaß in Italien…

  29. Oh je
    hier ist es ähnlich, aber mein Freund hat netterweise auch erkannt, dass ohne mütterliche Fürsorge die Menschheit wohl nicht mehr existieren würde…
    fühl dich sehr von mir verstanden, ich habe gerade ein Wochenende mit viel Familie hinter mir und kann absolut nachvollziehen, wie sehr es einfach nervt, wenn alle alles besser wissen…
    viele liebe Grüße aus Nürnberg!

  30. Der empfindlichste Punkt
    Der empfindlichste Punkt einer Mutter: ihr Umgang mit dem Kind…du brauchst dich nicht zu rechtfertigen,du bist für deinen Sohn die beste Mama die es gibt 🙂 ..ich kann deinen Ausraster allerdings sehr gut nachvollziehen 😉

  31. 🙂
    hihi, das musste wohl mal raus. kann ich verstehen … mach dein ding und gib nichts auf das Gerede 😉


  32. einen Text vor dem posten vielleicht noch einmal Korrektur lesen lassen – wäre hilfreich, wirkt sonst etwas grob

  33. alles ist gut
    … ich weiss gar nicht wo ich grad anfangen soll…:)

    Steh dazu, steht dazu eine superfuersorgliche Mama zu sein. Das 1. Jahr hat dich und ihn=euch natuerlich gepraegt und das kann auch keiner nehmen und auch kaum jemand wirklich nachempfinden. Ich habe 3 Kinder und der kleine Mann in der Mitte hat sich auch schon ein paar Sturzfluege und Aktionen geleistet die mich jedes mal um ca 10Jahre haben altern lassen. Bei ihm bin ich auch staendig mehr am gucken, aufpassen, machen, tun etc… heisst nicht das die 2 anderen mich kaum sehen, aber es ist einfach anders.
    Und vor allem: Es ist einfach so!
    Und mein Kind kann das sehr gerne von mir haben…
    Muttergefuehle und vor allem Instinkte sollte man folgen, sonst geht es auch gar nicht… wenn du ihn um 16h abholen moechtest dann machst du das weil du sonst wahrscheinlich an eh nichts anderes denken wuerdest!

    alles ist gut und der papa weiss es doch auch.

  34. Top Text
    Caro nicht ärgern ich muss mir das auch immer anhören von den Super coolen lässigen Mami’s. Die ja garkeine Ängste und Sorgen haben. Aber Wehe Wehe ihr Kind hat mal was!!! Dann wird auch Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Irgend wann werde ich auch mal richtig abdrehen wenn ich höre :“ locker bleiben mach dir nicht so einen Stress. Seih nicht so ängstlich USW.“