Vom Vorteil des Landlebens ohne Sandkastenquengelei

wiese
Guten Tag, neue Woche!

Mensch, da war ja wieder ordentlich was los am Wochenende. Also nicht nur bei mir zu Hause, sondern auch hier im Blog. Und wenn ich Dein… sorry …. Gezeter so durchlese, dann kann ich einige Kommentare unserer Leser schon durchaus nachvollziehen. Aber der Reihe nach. Du hast ja wieder so wunderbar aufgezählt in Deinem Beitrag, da kann ich jetzt mal ganz schnell zu jedem Punkt meinen Senf hinzugeben.

Punkt Eins. Was um Himmels Willen ist ein Bergkäsebrötchen?

Punkt Zwei. Weiter so! Denn je böser Du meine alte Heimat darstellst, desto wohler fühle ich mich hier auf meiner Wiese.

Punkt Drei. Verstehe ich nicht. Erstens (um bei den Aufzählungen zu bleiben…):  Wieso platzt Dir der Kragen, wenn eine Mutter sagt, dass es sich um ihren Ball handelt? Wenn Du doch im selbsen Atemzug erwähnst, dass Du auch keine Lust hast, dauernd neues Spielzeug zu kaufen? Dann ist es doch nur normal, zu sagen, hey, das Ding gehört mir, spiel damit, aber gib es bitte danach wieder… Zweitens: Wieso hat die Frau dran zu knabbern, wenn DU Deinen Sohn anschnauzt? Drittens: Wieso soll das schlimmer sein, als wenn eine Mutter Sand nach einem Kind wirft, so wie wir es im Buch beschreiben? Hm.
Naja, im Großen und Ganzen hast Du mir mit Deinem Beitrag aber echt einen Gefallen getan. Denn manchmal denke ich ja, ich bin hier auf dem Land zu einsam und dann vermisse ich die vollen Spielplätze. Aber wenn ich das so höre, was sich da für Probleme auftun, wo gar keine sind… dann freu ich mich jetzt doch nochmal extra, dass meine Kids ihren Sandkasten im Garten nur mit sich selbst oder ab uns zu mit ihren besten Freunden teilen müssen. Herrlich. Und weißt Du was? Wir haben nicht mal Sandspielzeug! Mal darf ein Putzeimer herhalten, mal ein Anhänger-Trecker und mal werden mit Stöckchen ganze Schlachten nachgespielt. Und das Beste: Ich muss da gar nicht dabeisitzen! Ich mach mir drinnen nen Kaffee und räum die Spülmaschine aus. DAS ist echt ein großer Vorteil am Landleben. Warum ich plötzlich so schwärme?
Jaha, das liegt sicherlich auch an meinem Geburtstag. Am Freitag war hier nämlich Tag der Offenen Tür für meine Freunde und es war sooo schön. Man MUSS hier nämlich gar nicht einsam sein. Und was gibt es Tolleres, als sich mit netten Menschen zu umgeben? Wir saßen draußen und haben zwölf Stunden am Stück gegessen, geklönt, gelacht und uns gefreut. DAS hat Qualität und das mach ich jetzt viel öfter. So. Und Dir wünsch ich jetzt noch eine streitfreie Woche ohne Sandkastenquengelei. Ich setze mich mal an die Arbeit, bevor ich gleich wieder die Kinder aus allen möglichen Himmelsrichtungen abholen und zum Sport bringen muss. Tschöhö (flöt, flöt).

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2 Kommentare

  1. Daumen hoch!
    Gibts hier irgendwo die Funktion „Gefällt mir“? 😉 Sehr sympathisch geschrieben und trifft genau den Nagel auf den Kopf 🙂

  2. Sandkasten
    Wir haben gerade am Wochenende den Sandkasten für unseren Sohn aufgebaut. Im eigenen Garten auf dem Dorf. Und ich bin auch froh das es da keine Spielplatz-Mutter-Zickereien gibt. Weil die gibt es leider auch auf dem Dorf.