Wie komm ich raus aus der Mental Load-Falle? Patricia Cammarata weiß es

Ihr Lieben, wow, als wir in der letzten Woche den Beitrag über Laura zu „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ brachten, wolltet ihr gar nicht mehr aufhören zu kommentieren und zu klicken.

Das Thema Mental Load scheint für viele (oder alle?!) von euch ein riesiges zu sein. Nun ist in der letzten Woche noch ein weiteres Buch zum Thema erschienen, das wir euch wärmstens empfehlen und ans Herz legen möchten: Raus aus der Mental Load-Falle. Wie gerechte Arbeitsverteilung in der Familie gelingt. (Affiliate Link) von unserer sehr geschätzten Kollegin Patricia Cammarata, die übrigens auch „Nur noch 30 Minuten(Affiliate Link) geschrieben hat (was sie bei drei Kindern natürlich nur schafft, weil sie das mit dem Mental Load in ihrer Partnerschaft offenbar gut gemanaged bekommt 😉).

Es geht um die Frage, wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingen kann. Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer hätte da nicht an der ein oder anderen Stelle Optimierungsbedarf?! Ähäm. Wir freuen uns also riesig, dass das Thema nun so sehr in deutschen Haushalten angekommen ist, dass wirklich niemand mehr behaupten kann, es gäbe halt nichts Gutes zu Lesen zum Thema. Denn das gibt es!

Liebe Patricia, ich schaue bei neuen Büchern ja gern immer erstmal hinten rein (ok, das war jetzt eine Beichte) und der Erste, dem du dankst, ist dein Lebensgefährte mit den Worten: „Ohne dich wüsste ich zwar, was Mental Load ist, hätte aber keine Ahnung, wie man ihn teilt. Noch weniger wüsste ich, wie es sich anfühlt, in einer gleichberechtigten Beziehung zu leben.“ Was genau macht er bzw. was macht ihr richtig?

Wir teilen uns nicht nur To-Dos sondern eben auch das Drandenken und das Initiieren von Aufgaben – also die Verantwortung.

Wir haben uns irgendwann mal zusammengesetzt und über alle Aufgaben gesprochen und die Themen dann verteilt. Mit manchen Aufgaben habe ich gar nichts mehr zu tun. Zum Beispiel bestellt er mit den Kindern immer das Schulessen oder besorgt, wenn die Saison wechselt, Sandalen bzw. Winterschuhe.

Da muss ich also nie sagen: „Marcus, könntest Du bitte mit den Kindern Schuhe kaufen gehen, die vom letzten Jahr passen nicht mehr“, sondern er sagt, sobald es über 20 Grad ist: „Ich würde dann am Wochenende mit den Kindern Sandalen kaufen gehen, passt das?“

Das ist eine wahnsinnige Entlastung und ich hab am Anfang richtig gemerkt, wie ich umdenken und lernen musste, NICHT mehr dran zu denken, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass er sich zuverlässig kümmert.

Ab und an rutscht auch mal was durch. Aber das wäre bei mir ja nicht anders. Das ist einfach menschlich. Wichtig ist, dass ich dann nicht Feuerwehr spiele und alles ausgleiche, sondern dass er das selbst macht. Wenn er für die Brezeln beim Sommerfest zuständig war und sie vergisst, dann zieht er los und nicht ich. 

Auch da hab ich gelernt: Niemand stirbt, wenn es die Brezeln 20 Minuten später als geplant gibt.

Warum war es dir ein so großes Bedürfnis, ein Buch zur gerechteren Arbeitsverteilung zu schreiben? Hast du da auch persönliche Negativerlebnisse gehabt? Und: Gab es für dich so etwas wie einen Erweckungsmoment?

Ja, in der Tat habe ich das Buch aus einer sehr persönlichen Erfahrung geschrieben. Mein Leben mit zwei Kindern und einem 30-Stunden-Job lief nämlich total reibungslos und mit drei Kindern und einem 20-Stunden-Job klappte dann plötzlich gar nichts mehr. Ich war schon morgens vor der Arbeit so am Ende, dass ich mich am liebsten mitten auf den Gehweg gelegt hätte.

Das habe ich nicht verstanden. Denn ich hatte die besten Voraussetzungen: Einen super Job in Teilzeit, die Kinder waren sehr glücklich in ihrer Kita und mein Mann hat auch im Haushalt und mit den Kindern geholfen. Ich wusste damals nicht, was Mental Load ist und hab es nicht geschafft die Überlastung mit meinem Ehemann gemeinsam zu bearbeiten. Wir haben an den To-Dos gearbeitet und viel gestritten – aber weil wir beide nicht wussten, dass es noch den unsichtbaren Teil des Projektmanagements gibt, sind wir gescheitert. 

Nun heißt es ja immer so schön: Du musst das Glück in dir selbst finden. Was kann also ICH konkret tun, damit das mit der gerechteren Verteilung der mentalen Last und der Familienorganisation besser klappt?

Man kann eine Menge selbst tun. Zum Beispiel kann man hervorragend Dinge nicht tun. Das ist natürlich etwas querulantisch – aber wer hat eigentlich festgelegt, dass wir für alles zuständig sind und die Verantwortung dafür haben, dass der Kühlschrank immer gefüllt, kein Geburtstag in der Verwandtschaft vergessen und die Blumen immer gegossen sind? 

Im System Familie haben alle gelernt: Mutti wirds schon richten. Sie kümmert sich.

Wer kennt sie als Mutter nicht, diese Listen im Kopf oder auf Papier…

Das kann umgelernt werden. Der Partner ist für die Kinder doch genauso zuständig wie man selbst. Und die Kinder können sich (altersgemäß) durchaus um ihren eigenen Kram kümmern.

Was jetzt ein bisschen herzlos klingt, kann lebensrettend sein. Niemand in der Familie ist ernsthaft an einer Mutter oder Partnerin interessiert, die irgendwann im Burnout landet und dann gar nichts mehr machen kann.

Ein weiterer Hebel ist den Perfektionismus – Perfektionismus sein lassen und damit meine ich nicht, dass man aushält, dass Dinge nicht 100% sind. Nein, wir müssen lernen, dass es total okay ist, wenn die Kinder zum Geburtstag mal eine gepimpte Aufbacktorte bekommen. Es ist okay, einen Haufen Käsewürfel zur Party zu bringen und keine dreifarbigen Spieße zu machen. Es ist okay, wenn die Wohnung unaufgeräumt ist. Das sollte der akzeptierte Standard sein: Unaufgeräumte Wohnungen, wenn man Kleinkinder hat.

Wir sollten unsere Freundinnen darin bestärken und die Männer sollten da auch mitmachen und dann, wenn man z.B. Besuch bekommt und die Wohnung sieht chaotisch aus, dann können sie auch mal sagen: „Ich bin nicht zum Aufräumen gekommen“, so dass nicht unausgesprochen im Raum steht, dass die Frau nicht aufgeräumt hat.

Warum findest du, sollten besonders auch Männer dein Buch lesen? Lohnt es sich für sie, ihre bequeme Position des „Die-Frau-macht-das-schon-mit-dem-Geschenk-für-die-Schwiegermutter“ aufzugeben?

Klar lohnt das. Erstens weil man sich doch über eine fröhliche und entspannte Partnerin freut, der es gut geht und die nicht total überlastet abends um 21 Uhr ins Bett fällt.

Für Väter lohnt es sich, weil die Qualität der Beziehung natürlich auch an der Zeit und dem was man miteinander erlebt und tut hängt. Väter können so Eltern auf Augenhöhe und nicht mehr die zweite Wahl nach der Mama sein.

Und zuletzt: Männer tragen den alten Rollenbildern entsprechend oft die finanzielle Verantwortung für die Familie. Davon können sie abgeben. Denn eine Frau, mit der man sich Mental Load und To-Dos gerecht teilt, hat die Freiräume (im Idealfall) die Hälfte des Familieneinkommens zu erwirtschaften. Das entlastet sehr und ist in Sachen Ausfallsicherheit ziemlich wichtig.

(Im Übrigen sind alle anderen Familienmodelle auch total okay. Das schreibe ich auch im Buch – allerdings gibt es da auch ein paar Dinge, die man mittel- und langfristig mitdenken und planen sollte)

Wie profitieren denn auch unsere Kinder von einer besseren Verteilung?

Sie profitieren davon auch auf mehreren Ebenen: Erstens weil sie eine weitere, wichtige Bindungsperson bekommen: den Papa, der dann nicht nur „hingenommen“ wird, weil die Mama gerade nicht kann.

Zweitens, weil sie selbst lernen Verantwortung zu übernehmen, selbständig(er) werden und sich als selbstwirksam erleben können.

Und drittens auf der Meta-Ebene: Gleichgestellte Eltern zu haben, erleichtert es für Mädchen und Jungen Rollenstereotypien zu durchbrechen. Sie können z.B. sehen: Der Papa ist ein Kümmerer und die Mama kann auch fürs Finanzielle sorgen.

Nun ist ja die Schwierigkeit: Wenn wir eh schon überfordert sind, überfordert uns das Lesen eines zusätzlichen Buches nun vielleicht noch mehr… Warum sollten wir trotzdem dringendst dein Buch in die Hand nehmen?

Es gibt ja immer so schöne Kalendersprüche. Einer meiner Lieblingssprüche ist: „Sorry, ich kann die Gebrauchsanweisung für die Kettensäge nicht lesen, ich bin so beschäftigt mit der Axt Bäume zu fällen.“

So ist es mit dem Buch auch. Macht erstmal Arbeit und dann noch mehr, weil man ja Dinge umstellt und das braucht auch Platz und Zeit, aber nach hintenraus kommt dann nach und nach die Entlastung und die ist Gold wert.

Deine Zukunfts-Traum-Vision in einer gerechten Welt?

In einer gerechten Welt wachsen wir alle mit der Vorstellung auf, dass es ganz normal ist, dass sich Frauen und Männer To-Dos und Verantwortung rund um die Familie teilen. Das Müttergenesungswerk macht zu und jeder Mann kann einem blöden Arbeitgeber einfach sagen: „Ja, super. Dann kündige ich!“ und weiß, dass die Familie damit keine Probleme bekommt, weil die Frau die Zeit locker überbrücken kann, bis der Mann einen neuen Job hat. Und weil das geht, können es sich Arbeitgeber irgendwann gar nicht mehr leisten, familienunfreundlich zu sein.

Yay! Und ihr könnt jetzt hier das Buch „Raus aus der Mental Load-Falle“ gewinnen! Bitte hinterlasst uns dafür ein einfach einen kleinen Mütter-sind-Heldinnen-Tschakka-Kommentar, der uns allen Entlastung schenkt! Wir losen dann aus!

Patricia Cammarata: Raus aus der Mental Load-Falle. Wie gerechte Arbeitsverteilung in der Familie gelingt. (Affiliate Link)

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66 Kommentare

    1. Schon der erste Absatz macht Lust, das Buch zu lesen. Mein Mann sagt gerne: „Aber ich helfe doch ganz viel“. Das stimmt auch, aber die Verantwortung, die trage fast ausschließlich ich…

  1. Mein Mann gibt zu, dass die Mental Load bei mir liegt, aber wir schaffen es nicht wirklich, das zu ändern. Vor allem ich brauche Ansätze (und vielleicht mehr Selbstbewusstsein), um Änderungen durchzusetzen

    1. Ich würde mich total freuen über das Buch. Das Thema beschäftigt mich schon eine Weile und ich überlege viel, was wir ändern können, damit es gleichberechtigter wird 👍

    2. Wahrscheinlich bin ich etwas spät, zu viel Mental Load. Ich kann nichts abgeben, mein Kopf rattert unentwegt und abschalten…. ein Fremdwort. Alle Eltern schaffen so viel, aber einen anderen Blick von außen, der würde mal guttun.

  2. Damit kommen wir der Lösung für „pay-gap“ und Burn-outs ein riesen Stück näher! Umplanen statt nur umdenken, für glücklichere Familien 🙂

  3. Da selbst das Thema „wie können wir uns mentale Aufgaben teilen“ nach Ansicht meines Mannes meine Aufgabe ist (mach dir Gedanken, wie ich dich unterstützen kann), wäre das Buch eine mega Hilfe!

    1. Mich würde sehr interessieren, wie ich mit meinem Mann darüber überhaupt in ein gutes Gespräch kommen kann. Wie kann ich ihm das Thema begreiflich machen und wie gelingt es möglichst ohne Vorwürfe und gegeneinander Aufwiegen darüber zu sprechen 🙃

  4. Immer wieder ist mir in letzter Zeit der Satz rausgerutscht „Ich bin hier nicht für alles verantwortlich!“ Und das bin ich wirklich nicht! Das Buch würde mir helfen, mit meinem Mann ins Gespräch zu kommen. Danke für diesen Beitrag!

    1. Das Thema ist auch bei uns ein Dauerbrenner! Leider fehlt mir oft der Mut zu insistieren in gerechte Arbeitsteilung. Freue mich riesig darauf, das Buch zu lesen!

  5. Oh, ich bin schon lange ein Fan von Patricia und würde mich sehr freuen, ihr Ideen zu diesem wichtigen Thema zu lesen!
    Geteilte Load ist halbe Load und bestimmt besser für alle Beteiligten.

  6. Ich würde das Buch sehr gerne gewinnen, selbst gerne lesen und auch meinem Mann dringend ans Herz legen. Wir überlegen bzgl Kind Nummer 3 und ich habe gesagt, dass das nur geht wenn sich hier Dinge grundlegend ändern. Ich kenne fast ausschließlich Frauen die in der Kitaschließzeit ohne Ende Minusstunden aufgebaut und die Nächte durchgearbeitet haben, weil sie tagsüber die Kinder und den Haushalt gewuppt haben. Die Männer haben meist ganz normal weitergearbeitet. Da müssen wir Frauen echt was gegen tun! Tschaka!!

    1. Wow – der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.
      Würde mich richtig über das Buch freuen!
      Ein Tschakka an alle Powerfrauen, die meist alles mehr oder weniger allein wuppen… Es kann nur besser werden…

  7. Versuche gerade an meinem Mindset und meiner Stressbewältigungskompetenz zu arbeiten. Das Buch würde mich und meinen Mann phantastisch dabei unterstützen das Gleichgewicht in unserer Beziehung wieder herzustellen und die Atmosphäre in der Familie zu verbessern.

  8. Tolle Sache, dieses Buch. Genau das richtige um mit drei kleinen Kindern den Kopf über Wasser zu behalten. Wir Mütter machen schon so viel- alles müssen wir nicht alleine regeln 💪🏻☀️

  9. Endlich ein Name dafür, wie sich das ganze als Mama anfühlt. Und noch viel besser, ein Ausweg aus der Sackgasse. Bin auch Mama von 3 Kids, 7,5 und 1 Jahr. Würde mich sehr über das Buch freuen 🙂

  10. Da hüpfe ich gerne mit in den Lostopf! Bei uns gibt es noch sehr viel optimierungsbedarf.
    Wir Frauen sollten uns viel öfter bewusst machen, was wir tatsächlich am Tag schaffen: einfach mal jede (Haushalts-)Tätigkeit notieren…auch wenn wir die Kinder geknuddelt, getröstet, etwas erklärt haben, etc.
    Da kommt ganz schön viel zusammen! Yeah, wir schaffen das!

  11. Meine Familie hört von mir in letzter Zeit häufig den Satz: ich bin nicht eure Dienerin und ich höre auf mich so zu benehmen! Das Buch steht schon lange auf meiner Liste!

    1. Das Buch hört sich toll an! Ein so wichtiges Thema.. Weg von dem Gefühl, für vieles vieles allein verantwortlich zu sein, hin zum Familien-Team, Tschakka!! 🙂

  12. Endlich! Gleichberechtigung in der Familie mit Anleitung. Besser können wir unseren Kindern keine Vorbilder sein, die es mal „besser“ machen als wir oder die Generationen zuvor. Los gehts! Her mit der Veränderung!

    1. Mein Mantra:

      Ich tue was ich kann, mehr kann kein. Mensch tun !

      Ich würde mich riesig über dieses Buch freuen, da es bei uns ein absolut aktuelles und empfindliches Thema ist.
      Toi toi toi

      1. Bei uns wechselt die Hauptverantwortung/Hauptlast tatsächlich immer wieder. Als ich nach dem 2. Kind Vollzeit (als Ärztin) wieder Dienstsystem angefangen habe, hat mein Mann die Stunden reduziert und einen Großteil der Hausarbeit gemacht – und ging nach einem Jahr ziemlich am Stock. Das vergangene Jahr war ich dann wieder mit Kind Nr. 3 zu Hause und ziemlich geplättet am Ende. Heute hatte mein Mann seinen ersten Elternzeittag und fand es voll anstrengend:D Ich finde diese Erfahrung total wichtig für beide Seiten.
        Am besten ging es uns, als wir beide 35h gearbeitet haben und somit gleich verantwortlich für Kinder und Arbeit waren. Da kommen wir Ende des Jahres auch wieder hin:) Ohne einen Begriff dafür zu haben, war mir die mentale Last schon lange bewusst – ich würde das Buch daher gern für meinen Mann gewinnen, als Diskussionsgrundlage und zum tieferen Verständnis der großen Aufgabe und Herausforderung eine Familie zu haben.

  13. Ich wusste gar nicht das es soetwas gibt. Lese ich aber das Interview, finde ich mich erschreckender Weise darin wieder.

    Sehr gerne würde ich das Buch lesen und versuchen etwas zu ändern ❤️
    Liebe Grüße

  14. Mega! „Man kann eine Menge selbst tun. Zum Beispiel kann man hervorragend Dinge nicht tun. Das ist natürlich etwas querulantisch – aber wer hat eigentlich festgelegt, dass wir für alles zuständig sind und die Verantwortung dafür haben, dass der Kühlschrank immer gefüllt, kein Geburtstag in der Verwandtschaft vergessen und die Blumen immer gegossen sind? “ Danke für den tollen Beitrag. Und ich glaube, jede Mama arbeitet in irgendeiner Form genau daran. Jeder hat halt auch andere Grundvoraussetzungen. Ich würde mir wünschen, dass wir vielleicht jetzt nicht in einer Mental-Load-Phase thematisch hängen bleiben, sondern direkt in die Mental-Care-Phase übergehen – klingt doch gleich viel positiver 🙂

  15. Nach dieser verrückten Zeit weiß ich: Mamas sind Heldinnen, Papas sind Helden und wenn wir uns (vor allem die Kopf-) Arbeit gerecht teilen, dann geht es allen besser und es bleibt noch mehr Zeit für Heldenaktionen 🙂

    1. Da bin ich dabei! Ich mag ja den Spruch: „I am a mom! What’s your superpower?“Und wenn das gleichermaßen für den Vater passt, hat man wohl alles richtig gemacht!
      VG
      Anni

  16. Ich muss gestehen, bei uns ist diese Last auch ziemlich unheimlich ausschließlich auf meine Frau gelagert, die sich jetzt vier Jahre lang alles aufgeladen hat, damit ich berufsbegleitend zwei Studiengänge absolvieren konnte (auch wenn das finanziell und von den Arbeitszeiten der Familie zugute kommen wird, aber das ist ja gerade nicht das Thema). Diese Zeit war von Entbehrungen und Spannungen geprägt und hat uns sehr belastet. Ich habe größte Achtung vor ihrer Leistung und wünsche mir, dass wir die Verantwortung künftig gemeinsam und gemeinschaftlich tragen können. Ich werde das Buch gerne lesen. Danke für den Beitrag!

  17. Eins der wichtigsten Themen unserer Zeit. Würde mich total über den Gewinn freuen. Habe das Buch schon eine Zeit lang im Auge und würde es gerne rezensieren.

    1. Ich möchte auch in den Lostopf. mental load nicht zu besprechen und zu verteilen ist definitiv mit Schuld am Scheitern meiner Ehe. Ich bewundere schon lange eine sehr gute Freundin, die wie selbstverständlich davon ausgeht, dass beide Eltern mental load tragen. Und es läuft. Nicht immer perfekt, aber das muss es auch nicht. Daher ein Tschakka auf das neue Buch – ich bin gespannt, es zu lesen.

  18. Mamas sind wie Rockstars!
    Sie machen die Nächte durch,
    Ihre Fans wollten zu ihnen ins Bett,
    überall wo sie sind ist lautes Geschrei.
    Atemlos? Frisur kaputt?
    Egal! Show must go on!

    🙂

  19. Und wenn der Vater die mentale Last nicht anerkennt…? Im Endeffekt sind die Kinder die Leidtragenden, die mit zu kleinen & zu warmen Schuhen rumlaufen… Ich brauche dieses Buch ganz dringend…!

    1. Mein Mann packt schon sehr viel mit an, obwohl er Vollzeit arbeitet und halbtags studiert…
      Ich bin sehr dankbar!
      An alles denken tue trotzdem ich, ich bin aber auch ein absoluter Macher Typ.
      Oft wird mir das zu viel; ein paar Tips in Buchform wären schon schön.
      Herzliche Grüße

  20. Brauche ich, unbedingt. Mental Load ist schon lange ein Thema bei uns und aktuell brauchen wir dringend Unterstützung, das Buch könnte uns also gut helfen.

    1. Ich bin dran am Umverteilen – es ist aber noch viel zu tun. Ich würde mich sehr über das Buch mit weiteren Ansätzen für Veränderungen freuen!

  21. Vor Jahren hätten diese Gedankenanstöße unsere Ehe retten können… Aber wir brauchten die Trennung, um eine halbwegs vernünftige Aufteilung des Mental Load zu finden…

    Gut, dass das jetzt mehr und mehr Thema wird – ich drücke den Paaren da draußen die Daumen!

  22. ..und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. (Astrid Lindgren)
    Darin versuche ich mich gerade sehr zu üben, nachdem mir alles nur noch zu viel war und ich ständig in Tränen ausbrach. Erschreckend, wie sehr wir Mütter uns oft aufarbeiten!

  23. Die Gesellschaft erwartet, dass hauptsächlich die Mütter alles rocken, weil wir uns Gas ja so ausgesucht haben und unsere Omas das ja auch schon so gemacht haben. Warum? Mein Mann hat sich auch die Kinder gewünscht und kein Mensch alleine kann für die Bedürfnisse von 4-5 Personen zuständig sein. Jeder muss mit anpacken und „Frau“ darf auch sagen, dass ist dein Job. Mein Mann macht zum Beispiel die Wäsche und noch viele andere Dinge. An dem Thema Mental Load muss ich aber auch noch arbeiten- ich liebe To Do Listen und kann mich schwer davon lösen, nicht alles selbst im Kopf zu planen. Daher würde ich gerne das Buch gewinnen.

  24. Wir müssen einfach diesen Irrglauben ausrotten, dass Perfektion und Alles-alleine-schaffen der Weg zu Zufriedenheit und Glück seien…
    Für mehr Abgeben-können! Für mehr Lasten (und Freuden!) teilen!
    Für Frauen, für Männer, für Kinder, für Familien!

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