Zum Ausflippen: Das sind die Schwachstellen, die uns als Eltern explodieren lassen

Wut! Zum Ausflippen

Manche Situationen lassen uns als Eltern ausrasten. Foto: pixabay

Ihr Lieben, fast jede Familie hat eine „Schwachstelle“. Bei den einen gibt es immer wieder Theater beim Zähneputzen, bei den anderen dauert das Zubett-Bringen ewig, die anderen haben immer Tränen an der Kitatür.

Bei Katharina zu Hause ist das „Pulverfass“ das Abendessen – da kracht es regelmäßig… Wir haben mal bei euch, lebe Leserinnen, nachgefragt, welches euer Pulverfass ist.

Der Morgen!!! Mit welch unfassbarem Langmut man den Honig aufs Brot tropfen lassen kann…ARGH! (Sabine)

Morgens werde ich zum Tier! Fast täglich. Wir haben so knapp Zeit für alles (oder irgendwas) – beide Kinder müssen mit all ihrem Zeug in verschiedene Einrichtungen (Kita & Schule). Das alles bei Wind und Wetter. Und immer Zeitdruck. Mama MUSS unbedingt den Zug schaffen damit sie irgendwie so halbwegs rechtzeitig im Büro ist. Und die Kinder haben die Zeit gepachtet 😫😫😫 Meine Nachbarn müssen denken ich bin ein Monster. Aber in 4 Jahren muss zumindest mein Großer alleine zur Schule! Ha! Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei 🤪🤫 (Karin)

Zum Zähne putzen schicke ich jeden alleine. Hätte nicht gedacht, dass das so ein Theater mal wird. Die schlagen sich ja bald die Köpfe ein. (Christine)

Bei uns ist es am schlimmsten morgens. Ich stehe 2 Stunden, bevor wir aus dem Haus müssen, auf… Auch in den 2 Stunden hab ich selten Zeit zum frühstücken oder um mich mal zu schminken. Allein die Diskussionen um die Kleidung, oder überhaupt die Überredungskünste, bis die Kleinere sich wickeln und anziehen lässt, rauben mir schon den letzten Nerv. Streitereien, Frühstück herrichten, Brotzeit, Mittagessen für die Kleine einpacken… Immer ein Kampf. (Julia)

Mich nervt auch die Geräuschkulisse und die permanenten „Ihhhh, Kackaaaaaa, Bähhhhhh“ Rufe wenn es an den Tisch geht 🙈🙈🙈(Carina)

Mit fast 2-jährigen Zwillingen gibt es mehrere… ganz nach dem Motto „einer schreit immer“: fängt einer abends an zu weinen, weint der andere mit 🤷🏼‍♀️ Morgens brauchen wir ewig. Kurz vor dem Losgehen gibts oft nochmal ne volle Windel, in der Zeit des Wickelns zieht der andere Zwilling seine Schuhe wieder aus, dann das Treppen runtertragen mit zwei Kids gleichzeitig, spazieren fahren im Kinderwagen, wenn sich gegenseitig an den Haaren gezogen wird…und und und 😂 (Madi)

Im Bad🤯🤯🤯 … und der Weg dahin… Ob morgens oder abends… egal, ob man danach einen tollen Ausflug machen will… es gibt mit beiden immer Theater, Getrödel, Gebocke und Gezicke😤😤😤
Ich bin inzwischen schon allergisch aufs Bad und krieg es irgendwie nicht gelöst 😰😰😰 (Simone)

Zwei Jahre alte Zwillingsmädchen. Anziehen ist auch eines unser Pulverfässer, am liebsten wären sie immer nackt, ganz schlimm sind Socken und Strumpfhosen, die Füße mögen sie am liebsten nackig. Und Essen ist bei uns auch so ein Thema. Schneide ich Gurken zum Abendbrot, wollen sie Tomaten, schneide ich Tomaten möchten sie lieber Gurken 🙄 drehe ich mich um fällt mindestens ein Becher um, oder das Brot wird rasch an den Hund verfüttert. Gestern saßen sie mit dem Bruder im Auto während ich bei der Bank war und danach hing den Rest des Tages der Haussegen schief, weil sie beide aufs Auto aufgepasst hatten und das doch alleine machen wollten 😱🔫 (Inga)

Ihr seid ja süß. Nur EIN Pulverfass 😂. Meine Tochter trödelt wie ein Weltmeister, ihr Bruder dreht abends regelmäßig nochmal richtig auf wenn er müde wird. Und es gibt noch so viel mehr. Ist beim einschlafkuscheln aber meistets schon wieder vergessen (Anne)

Bei uns ist es das umziehen. Der Kleine (1) meckert oder heult immer und der Große kann trödeln, zwischendurch spielen, erzählen, dass uns regelmäßig die Hutschnur platzt. Selbst wenn man ihm helfen will, geht einfach nichts voran. Würde man ihn machen lassen, dann würde gar nichts passieren und selbst mit schimpfen und helfen, kann es schon mal eine Stunde am Abend dauern, früh schnappe ich ihn mir dann einfach, leider oft mit lautem Protest. Aber keiner (auch die Kinder) will morgens noch eher aufstehen. (Anna)

Bei uns war es auch das Abendessen, bis wir zugesehen haben, dass wir früher Abendessen. Seitdem ist es um einiges entspannter, auch wenn es zum Ende hin trotzdem noch anstrengend wird.

Die Unordnung/ allgemein und im Zimmer meiner Kinder… Egal, wie alt, reif oder Söhne oder Tochter. Als sie kleiner waren, waren es die überall im Zimmer verteilten Spielsachen. Als sie älter wurden, Geschirr und Essensreste, bei meinen Söhnen- manches hätte da wohl jahrelang gestanden. Und bei meiner Tochter, dass Sie eigentlich zu keiner Zeit ihres Teenagerlebens hätte einen Kleiderschrank gebraucht. Auch im Bad blieb immer irgendetwas liegen. Sei es der Föhn, die Bürste oder auch schon mal ein, in Toilettenpapier eingewickelter und dann doch vergessener Tampon…Schuhe, die immer irgendwie einfach da stehen blieben, wo man sie ausgezogen hatte und die Schultasche, mitten im Flur. (Petra)

Petra, ich schließe mich Dir an. Ins Zimmer meiner Jungs zu gehen ist wie ins IKEA zu gehen……man braucht nix, kommt aber mit Tellern, Schüsseln und Tassen wieder raus. Ich wünsche uns weiterhin starke Nerven. (Kerstin)

Bei uns ist es das Zubettbringen, wobei ich es noch harmlos finde, wenn meine Tochter über die Schlafenszeit (soweit nach hinten wie möglich 😉) verhandelt. Und das morgendliche Aufbrechen zur Schule. (Stefanie)

Lustigerweise habe ich festgestellt, dass es hauptsächlich an mir liegt, denn ich treibe ja an. Ich versuche immer öfter, den Druck rauszunehmen und bin dann selber überrascht, dass wir alle ordentlich angezogen und ohne Geschrei rechtzeitig zu Kita, Schule und Arbeit kommen. (Anja)

Ich habe selten, einen Bericht, mit so einer Begeisterung gelesen, wie diesen. Immer wieder, habe ich mich in Jahre zurückgesetzt gefühlt. Und trotzdem, würde ich liebend gerne, diese Zeit nochmal haben wollen. Im Nachhinein denke ich, sehr oft, war ich das Problem. War ich gestresst oder genervt, hat es sich auf die Kinder übertragen. Jetzt sind sie in der Vor- und Pubertät und sind liebenswerte und gesunde Kinder ❤(Annemarie)

Der Satz „So jetzt geht es ins Bad waschen, Zähne putzen und dann ab ins Bett.“ Das wird schon 3 Stunden vorher angekündigt und wenn es soweit ist, dann geht der Fasching los 😂 (Janine)

Bei uns ist es das fertig machen am Abend. Da sind die Kinder noch so aufgedreht und kommen nicht runter, trotz Einzelzeit mit Erzählungen vom Tag und Geschichten vorlesen. (Raphaela)

Wenn wir das Haus verlassen wollen und die Jungs sich Jacken und Schuhe anziehen sollen. Entweder gibt es schon vorher Zoff, weil irgendwer aus irgendeinem Grund gerade nicht weg will, oder es fängt dann beim Anziehen an. (Jenny)

Ne richtig doofe Schwachstelle haben wir nicht. Früher war es das Thema Essen, dann Schule….heute sehe ich das alles gelassener. Wenn’s Kind nen Pudding zum Frühstück will, bitte sehr. Dann frag ich nur noch: Welche Farbe darf der Löffel haben? Das Leben ist zu kurz um über so nen Mist zu streiten oder zu diskutieren. Irgendwann hängt der Maus der Pudding zu den Ohren raus. …. Dann gibt’s wieder Müsli. Wenn die Mittlere sich die Haare nicht kämmen will, bitte, dann eben nicht. Vielleicht hilft da ein entsprechender Kommentar einer Freundin. Alles zu seiner Zeit und bis dahin… Ruhe bewahren. (Nadine)

Fußnägel schneiden! Nur Geschrei, Gezappel und lautes „Mama aua“ schreien! Ich könnte auch eine Bombe entschärfen während ich Achterbahn fahre 😅 . Das käme aufs selbe raus 🤷🏻‍♀️ ich warte auch noch auf den Tag wo jemand die Polizei ruft wegen dem Geschrei 😂 (Nina)

Ich habe festgestellt, dass die heimische Apokalypse naht, sobald das Zeitfenster schrumpft. Weil irgendwas, dank Murphys Gesetz wieder schief geht. Und mal ehrlich, du kannst als Mama noch so gut planen… aber meistens lauscht doch das Schicksal und fällt lachend vom Stuhl. Da ich also weder Schicksal noch Murphys Gesetz aushebeln oder ändern kann, habe ich mir angewöhnt, das Zeitfenster so groß wie möglich zu legen. Damit klappt es echt besser. Wir sind zwar dann die Ersten im Kindergarten. Oder mein Sohn muss noch angezogen 10 Minuten auf seine Freundin warten, eh sie ihn für die Schule abholt. Aber es bleibt genug Zeit für Gejammer auf dem Weg dahin. Zum Verabschieden, weiter auf Arbeit gehen, die Kinder zum Ballett oder ins Schwimmtraining fahren. Der Stau im Bad ist auch nicht mehr da. Jeder hat seine festen Zeiten, ist er zu spät, ist das nicht mehr mein Problem. Dann ist es halt so. Fertig aus. Sobald Mama nicht mehr so hetzen muss, ist Ruhe in der Familie. Klar das zu erkennen und zu ändern, dauert. Vor allem muss man ehrlich in sich hinein hören und den Tag versuchen, nicht zu voll zu packen. (Cathleen)

Abendessen… Hausaufgaben… Anziehen… Es gibt viele Pulverfässer. Tröstlich dass es woanders genauso ist. (Birte)

„Ja, aber…“ Ich kann es nicht mehr hören 😫 (Katja)

Ein Pulverfass…? Wir sind ein Munitionslager mit wechselnder Besetzung. Was immer immer klappt, ist Kita abgeben. (Elke)

Meine Kids sind 12 und fast 8 Jahre….Im Moment nervt mich nur das überall was herum liegt/liegen gelassen wird. Ansonsten ist alles entspannt. (Jenny)

Bettgehzeit. Einschlafzeit. Eigentlich alles was mit Ruhe, Frieden und Schlafen zu tun hat 🙄 (Kristine)

Morgens vor der Schule, das war kein Pulverfass, das war das tägliche Waterloo. Ich habe meiner Tochter schließlich Tee und Müsli mit Obst oder vorgerichtete Brötchen ans Bett gebracht und an besonders schrecklichen Tagen habe ich sie zur Schule gefahren, aus Zeitgründen durch die verbotene Innenstadt. Nein, ich bin nicht stolz drauf! (Annette)

Schon irgendwie beruhigend zu lesen, dass es anderswo auch regelmäßig eskaliert 🙈😅 (Michaela)

Bei uns war es immer morgens das Fertigmachen, über Jahre ging das, aber seit meine Tochter eingeschult wurde, hat sich das drastisch verbessert. Mittlerweile ist es immer noch, auch seit Jahren, das Duschen. Bevor man meine Tochter mal überredet hat das sie doch wirklich duschen UND Haare waschen muss. Sie tut immer so als würde sie zur Schlachtbank müssen, lässt sich nur widerwillig die Haare waschen, föhnen ist sowieso doof und kämmen auch. Das Gesicht waschen geht gar nicht, da brüllt die immer…einfach nur anstrengend. (Kim)Formularende

Abstillen oder nicht, Kita oder doch lieber Oma, es ist ein Krampf derzeit. (Sandra)

Solche Pulverfässer vermeidet man am besten von Haus aus, heißt, wir Eltern machen erst gar keines draus – es ist wie es ist und irgendwann ist es besser oder anders …. Verschwendete Energie und macht bei allen schlechte Laune! Es sind Kinder ❤️ (Tanja)

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