Appell einer Pflegekraft von der Covid-Station: „Bitte denkt an die Kinder“

Corona-Impfung

Symbolfoto: pixabay

Ihr Lieben, als wir bei Instagram danach fragten, wie es euch mit der schwierigen Inzidenzlage geht und wie ihr auf den kommenden Winter schaut, haben uns etliche Zuschriften erreicht. Wir fragten auch danach, was ihr von einer Impfpflicht halten würdet oder was ihr vorschlagt, um die aktuelle Situation wieder in den Griff zu bekommen. Auch Manuela hat sich gemeldet. Sie heißt eigentlich anders, möchte aber lieber anonym bleiben, um wirkliche Interna von der Covid-Station ihres Krankenhauses zu erzählen.

Liebe Manuela, du arbeitest als Krankenschwester auf einer Covidstation. Nicht auf der Intensiv-, sondern auf der Normalstation. Was erlebst du da an Krankheitsverläufen?

Die Patienten kommen meist zwischen dem 5 und 7. Krankheitstag nach positivem PCR-Test zu uns, weil sich ihr Zustand zu Hause akut verschlechtert hat. Hier ist vor allem die immer mehr zunehmende Luftnot der Grund, warum sich die Erkrankten ins Krankenhaus begeben. Hier haben sie bereits im Rettungswagen oder dann spätestens in der Notaufnahme (ZNA) Sauerstoffbedarf.

Die Blutgase sind im Ungleichgewicht, anhand der Werte sieht man, dass nicht ausreichend Sauerstoff von der Lunge aufgenommen werden kann. Mit Sauerstoffgabe verbessern sich die Werte oft, diese Patienten kommen dann auf die Normalstation für Covid-19-Erkrankte in Isolation. Wenn sich die Luftnot unter Sauerstoff nicht verbessert und der Allgemeinzustand schlecht ist oder sich verschlechtert, werden diese Patienten auf die Intensivstation verlegt.

Welche Symptome beobachtet ihr und welche weiteren Komplikationen?

Covid-19 Patienten sind begleitend gefährdet, Blutgerinnsel zu bilden, was Thrombose, Lungenembolien, Schlaganfälle und Herzinfarkte zur Folge haben kann. Viele leiden unter Vergesslichkeit, können sich oft an Gesagtes in der Visite nicht erinnern. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen ist auch ein häufiges Symptom. Etliche Patienten essen tagelang nichts, weil sie keinen Geschmack haben und ihnen übel ist. Oft sind die Patienten so schwach, dass sie sich gar nicht mehr alleine versorgen können und auf Pflege angewiesen sind.

Was bedeutet das für euch als Krankenhauspersonal?

Man muss Covid-19 Patienten gut im Auge behalten, oft verschlechtert sich der Zustand eines Patienten, der in einigermaßen stabilem Zustand aufgenommen wurde, innerhalb von 2 Stunden so akut, dass er in kürzester Zeit auf die Intensivstation muss. Die Luftnot wird dann so massiv, dass man dem Patienten mit normaler Sauerstoffzufuhr nicht mehr helfen kann. Die Entzündung der Lunge ist dann einfach schnell fortschreitend. Ein Lungenversagen droht.

Patienten, die ohne Intensivtherapie auskommen, aber trotzdem wegen oben genannter Probleme im Krankenhaus versorgt werden müssen, sind nach zehn bis 14 Tagen nicht mehr ansteckend und können dann nach Hause entlassen werden. Symptome bestehen aber oft weiterhin mehrere Wochen, vor allem Husten und mangelnde Kondition, Atemnot bei Belastung. Auch der Geschmacksverlust dauert oft mehrere Monate.

Und was erlebst du da an Emotionen – bei den PatientInnen, aber auch bei den Angehörigen?

Viele Patienten sind depressiv verstimmt, haben Angst zu ersticken. Einige Patienten haben bis zur eigenen Erkrankung diese Infektion unterschätzt und erleben nun am eigenen Körper, wie schlecht es einem gehen kann. Sie sind demütig und still. Seit Beginn der Impfungen sind überwiegend jüngere Patienten im Krankenhaus, Mütter, Väter, der Sohn, die Tochter.

Auf der Covid-19-Station gilt bis auf absolute Ausnahmefälle konsequentes Besuchsverbot. Das heißt, diese Patienten sind überwiegend alleine, wenn nicht wir als Pflegende bei ihnen sind. Es bestehen Existenzängste, viele haben Sehnsucht nach der Familie, nicht selten warten zu Hause kleine Kinder auf ihre Mutter.

Die Pflegenden müssen viele Gespräche per Telefon führen. Angehörige fragen uns, wie es weitergeht, wie es Frau X, Herrn Y oder der Tochter geht. Die Angehörigen haben Angst. Oft bekommen wir Vorwürfe, nicht alles Mögliche zu tun, wenn sie erfahren, dass es dem Patienten schlechter geht und/oder sie nicht zu Besuch kommen dürfen. Hinter diesen Vorwürfen steckt meistens Unwissenheit und Angst. Hier ist viel Verständnis und Geduld gefragt, das braucht Zeit.

Wie schützt du dich selbst und wie schützen sich deine KollegInnen?

Zuallererst sind wir fast alle geimpft und mittlerweile auch aufgefrischt geimpft (Stichwort „Booster“). Wir tragen während des Dienstes auch ohne Patientenkontakt durchgehend FFP2-Masken. Wenn wir mit den Erkrankten in Kontakt kommen, legen wir Schutzkleidung an. Dazu gehört eine Haube für die Haare, eine FFP2-Maske, ein Visier oder eine Schutzbrille. Ein wasserundurchlässiger Langarm-Kittel über der normalen Berufskleidung und Überzieher für die Schuhe oder extra Schuhe für den Infektionsbereich.

Es ist sehr mühsam, in der Kleidung zu arbeiten, es ist heiß und stickig. Kopfschmerzen und Schwindel sind hier keine Seltenheit beim Pflegepersonal. Im Privatbereich schütze ich mich mit den üblichen Hygieneregeln, Maske tragen und Abstandhalten. Ich meide weiterhin große Menschenansammlungen, Konzertbesuche oder Feiern in geschlossenen Räumen. Ich teste mich und meine Kinder oft selber, wenn wir Besuch bekommen.

Seid ihr arg überlastet derzeit? Falls ja: inwiefern?

Schon vor Corona war die Pflege stark überlastet. Jetzt mit Corona hat sich die Situation noch verschlimmert. Um Corona-Patienten versorgen zu können, braucht es einen Isolierbereich. Ein Isolierbereich benötigt zusätzliches Personal, was schon vor Corona nicht vorhanden war. Dieses wird nun von anderen Stationen abgezogen. Dort fehlt es nun mehr denn je. Denn die Patienten mit anderen Erkrankungen müssen auch versorgt werden, die Stationen im Krankenhaus sind voll. 

Viele meiner Kollegen sind im Burnout, dauerkrank. Ich selbst stand Anfang August kurz davor, als mich nach der Nachtschicht eine Panikattacke überrollte. Ich war einige Wochen nicht mehr arbeitsfähig.

Zu Beginn der Pandemie, wurde das Personal noch gefragt, wer freiwillig auf die Corona-Station geht. Davon ist nichts mehr übrig. Mittlerweile wird bestimmt, wer da hin geht. Die Stimmung unter den Kollegen ist entsprechend niedergestimmt. Wir arbeiten auf der Corona-Station zum Teil mit festem Personalstamm und jetzt aber immer mehr mit Aushilfskräften von anderen Stationen oder aus der Zeitarbeit. Fast jeden Tag muss man neu planen, weil ständig wieder Personal ausfällt.

Wie sieht es aus der mit der Impfquote? Oft heißt es, vor allem die Ungeimpftem landeten auf der Intensivstation, wie ist es bei euch in der Klinik?

Die Impfquote des Personals in unserem Krankenhaus liegt bei über 90%. Corona-Ausbrüche unter dem Personal mit Schließung von ganzen Stationen hatten wir seit dem Frühling 2021 nicht mehr. Die Neuinfektionen, die bei uns in die Klinik kommen, sind zum größten Teil ungeimpft.

Wir sehen mittlerweile auch wieder Impfdurchbrüche (also dass sich jemand trotz Impfung mit Corona ansteckt) im Krankenhaus, jedoch sind das die Patienten, die bereits im Januar/Februar geimpft wurden. Das sind zu größten Teil die Älteren und die Menschen aus medizinischen Berufen. Schwere, komplizierte Verläufe sehen wir vor allem bei denen, die gar nicht geimpft sind.

Hast du Verständnis für Menschen, die sich auch trotz der gerade beginnenden vierten Welle nicht impfen lassen?

Mittlerweile habe ich kein Verständnis mehr. Im Gegenteil, ich werde zunehmend wütender. Zuerst konnte ich verstehen, dass man Ängste hatte. Unbekanntes macht Angst. Die Impfaufklärung ist aber mittlerweile soweit, dass sich wirklich jeder an verschiedenen Stellen ausreichend dazu informieren kann und sich für die Impfung entscheiden könnte.

Wenn plausible Gründe für eine Ablehnung der Impfung genannt würden, bin ich die letzte, die kein Verständnis hat. Aber die Gründe, die ich höre, reichen von den schrägsten Verschwörungstheorien bis hin zu längst widerlegten Falschmeldungen. Wegen Covid in die Klinik zu müssen ist mittlerweile in so vielen Fällen einfach unnötig!

Hätten sich diese Patienten impfen lassen, müssten sie nicht in die Klinik. Dann wäre mehr Personal frei für die anders Erkrankten und das Krankenhaus deutlich entlastet.

Du plädierst für eine bundesweite Einführung der 2G-Regelung, dass also nur noch Genesene und Geimpfte an den meisten öffentlichen Angeboten teilnehmen können. Warum?

Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass eine Impfpflicht gegen Covid längst überfällig ist. Wir haben eine weltweite Pandemie, eine, die Menschen das Leben kostet und langfristig der Wirtschaft schadet. Da kann einfach nicht Rücksicht auf die Einzelperson genommen werden, die auf ihre Freiheitsrechte pocht. Je mehr Geimpfte wir haben, desto schneller wird das Leben wieder normal werden. 

Ich wünsche mir 2G auch für die Kinder, die monatelang Rücksicht auf alle anderen genommen haben und immer noch nehmen. Die, die verzichten mussten, damit sich die Alten und Vorerkrankten nicht anstecken. Und jetzt sind all die gefragt, die sich impfen lassen können, damit die Kinder sich nicht auch noch alle anstecken.

Die Infektionsquote unter den Kindern ist mittlerweile schon viel zu hoch. Nicht immer haben Kinder einen leichten Verlauf. Es gibt vorerkrankte Kinder, die Covid nicht so einfach wegstecken können. Auch gibt es Long Covid bereits unter den Kindern.

Nun gibt es ja mittlerweile auch etliche Impfdurchbrüche. Einige SkeptikerInnen nehmen das als Argument, dass die Impfung gar nicht wirkt. Die Befürworter argumentieren dagegen: Ungeimpft wären sie vermutlich auf der Intensiv- oder sogar an der Erkrankung verstorben. Wie siehst du das als Fachperson? 

Impfdurchbrüche beobachten wir vor allem bei den Älteren und/oder denen, die schon zu Beginn der Impfmöglichkeit geimpft wurden. Immer wieder wurde berichtet, dass man sehen muss, wie lange der Impfschutz anhält und dass man evtl. auffrischen muss. Auffrischimpfungen sind jetzt möglich und das sollte jeder, der kann, auch in Anspruch nehmen, damit wir uns nicht von Welle zu Welle hangeln.

Was wünschst du dir und deinen KollegInnen für das kommende Jahr?

Ich wünsche mir, dass wir Covid langfristig in den Griff bekommen. Dass die Kinder wieder ohne Einschränkungen zur Schule und in die Kita können und frei und ungehemmt spielen können. Für meinen Beruf wünsche ich mir mehr Sichtbarkeit, mehr Anerkennung, mehr Personal. Ich wünsche mir, dass irgendwer, der was zu sagen hat, den Pflegenotstand endlich in die Hand nimmt und sich um uns kümmert. 

Möchten du zuletzt noch einen kleinen Appell an die Bevölkerung richten?

Impfungen und Antibiotika gehören zum Wertvollsten, was die Forschung jemals entdeckt hat. Ohne dieses würden Menschen an Lappalien sterben, die heute keine Rolle mehr spielen. In manchen Ländern der Welt laufen Mütter mit ihren Kindern kilometerweit für medizinische Versorgung und würden ihr letztes Hemd für eine Impfung geben. 

Ich wünsche mir, dass jeder, der nicht geimpft ist, nochmal in sich geht und sich doch noch dafür entscheiden kann. Für die Kinder, die seit knapp zwei Jahren für uns auf so viel verzichten.

Für Frau Müller, die sich nicht impfen darf. Für Daniel, der herztransplantiert ist. Für Milo, der dialysepflichtig ist. Für die Oma, die Krebs hat. Für Sarah, die lungentransplantiert ist und so, so gern in der Uni weiter studieren möchte. Und auch für die Pflegenden, Ärzte die seit zwei Jahren unermüdlich gegen die Pandemie kämpfen.

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35 comments

  1. Ich ziehe meinen Hut vor jedem, der in der Pflege arbeitet (unabhängig von Corona). Die Arbeitsbedingungen (einschl. Gehalt) müssen dringend verbessert werden (auch unabhängig von Corona).

    Ich fände es nur wichtig, bei den Tatsachen zu bleiben und Menschen, die angesichts der nunmal tatsächlich neuartigen Impfstoffe immer noch Bedenken haben, nicht den Schwarzen Peter zuschieben zu wollen (vielleicht entscheiden sich einige noch zur Impfung, wenn demnächst mit Novavax ein Totimpfstoff zur Verfügung steht?).

    https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur

    Das Intensivregister veröffentlicht regelmäßig die Altersstruktur der Covid-Intensivpatienten. Hierbei ist ersichtlich (Stand 12.11.2021), dass 30-39-Jährige 4,7 % der Covid-Intensivpatienten ausmachen. Auf Patienten ab 50 Jahren entfallen zusammengerechnet 83,2 % (50 Jahre bis 80+). Da finde ich es schwierig, wenn Menschen, die selbst in der Pflege arbeiten, immer wieder von ihrer subjektiven Wahrnehmung berichten, dass die Patienten immer jünger werden. Die Statistiken geben das einfach nicht her.

    1. Wenn du die absoluten Anzahlen anschaust ist es schon so dass immer mehr auch Jüngere auf der ITS liegen. zB von 40-49 am 11.11. 266 versus 190 am 21.10 und von 30-39 am 11.11 137 und am 28.10 nur 97.
      Ich finde wer sich entscheidet sich nicht impfen zu lassen hat im Moment eine besonders grosse Verantwortung sich und andere nicht Anzustecken (also freiwillige Isolation). Was ich erlebe sind aber Ungeimpfte die alles genau so machen wollen und einfordern wie die Gemimpften, die sich oft nicht testen wollen und ihre Maske nicht richtig tragen. Das finde ich nicht in Ordnung.
      Wenn sich jemand nicht impfen lassen möchte und sich dann isoliert – total in Ordnung. Aber leider sieht man ja dass es nicht funktioniert.

      1. Aufgrund des saisonalen Effekts steigt über alle Altersgruppen hinweg die Anzahl an Covidpatienten je weiter der Herbst/Winter voranschreitet. Daraus kann ich keinen Trend ablesen, dass tatsächlich der Anteil jüngerer Patienten steigt (das wurde bereits im letzten Frühjahr behauptet, nachdem der Impffortschritt bei älteren Patienten schon recht weit war). Dennoch sind Stand 12.11.2021 immer noch 83,2 % aller Covidpatienten auf Intensiv im Alter von 50 bis 80+ Jahren, obwohl in dieser Altersgruppe die Impfquote im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung höher liegen dürfte.

        1. Ja mit dem Anteil der jüngeren Patienten hast du Recht. Aber ich denke wenn die absoluten Zahlen steigen kann sich das für Pflegekräfte schon so anfühlen. Ist sicher auch die Frage wie lange die Menschen auf Station liegen, kann mir vorstellen dass Jüngere deutlich länger da sind da Ältere schneller versterben. Und die psychische Belastung des Personals ist bei Jüngeren sicher deutlich höher.
          Das dort mehr liegen obwohl die Impfquote etwas höher ist ist ja auch logisch, die Erkrankung geht nunmal extrem nach Alter. Hier kann man etwas weiter unten sehr gut die Impfeffekte sehen: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/corona-impfungen-deutschland-impffortschritt-aktuelle-zahlen-karte
          Für mich immer eine wichtige Frage in der Pandemie war: Wenn alle so handeln wie ich – würde es funktionieren? Wir hängen da alle zusammen drin und kommen auch nur zusammen raus. Und wenn sich alle Anfang 30 jährigen nicht impfen lassen funktioniert es nunmal nicht. Also leiste ich gerne meinen Beitrag.

          1. Ich denke, dass unser Gesundheitssystem das schon verkraften könnte, wenn sich alle Anfang 30 jährigen nicht impfen ließen.
            Stand 11.11.2021 sind laut statistischem Bundesamt in knapp 2 Jahren Pandemie exakt 102 Frauen in der Altersgruppe 30-39 an/mit covid verstorben. Ein knappes Jahr dieser Zeitspanne gab es keinen Impfstoff.
            Sehr ungünstig ist auch, dass im
            Vergangenen Jahr knapp 5.000 intensivbetten abgebaut wurden. Das sind rund 13% weniger als wir zuvor hatten. Und aktuell liegen 3.000 Patienten mit Covid auf intensiv, das macht durchaus einen sehr großen Unterschied. Wenn man gewollt hätte, hätte man durch bessere Arbeitsbedingungen und Gehalt (endlich) etwas dagegen tun können.

          2. Das ist ein ziemlich guter Leitsatz, finde ich:
            Wenn alle so handeln wie ich, wäre das gut/ würde es funktionieren?

            Danke für den Impuls 😊

  2. Vielen Dank für das sehr gute Interview und den Einblick in deine Arbeit. Danke für den Appell zum Impfen!
    Die folgenden Zahlen aus BaWü sprechen für sich:
    Inzidenz von vollständig geimpften (Inzidenz: 44, in Worten: vierundvierzig) und nicht (vollständig-)geimpften Baden-Württembergern (Inzidenz: 829!!)

    1. Ihr wisst schon, dass geimpfte nur sehr selten noch getestet werden,eben weil
      sie es nicht müssen?
      War mir eigentlich schon vorher klar, dass mein Beitrag eben nicht freigeschaltet wird.

      1. Also ich teste mich – obwohl doppelt geimpft – seit Delta mindestens ein bis zwei Mal die Woche, einfach immer mit meinem Kindergartenkind mit. Diese Woche haben wir uns beide täglich getestet, weil sowohl Fälle bei mir am Arbeitsplatz als auch im Kindergarten aufgetreten sind.
        Und die hohe Zahl der Ungeimpften auf den Intensivstationen im Verhältnis zu den Geimpften hat ja wohl mit den Tests nichts zu tun, oder?

      2. Ich konnte auf deinen Kommentar oben nicht antworten, deshalb antworte ich dir hier: Du meintest das Gesundheitssystem würde es verkraften wenn sich alle um die 30 nicht impfen lassen würden.
        Ich habe es mal ausgerechnet was ungefähr passieren würde wenn die Menschen zwischen 25-39 sich alle nicht impfen lassen würden. In der Altersgruppe 25-39 leben in Deutschland 15,78 Mio Menschen ( https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/). Ich habe über einen Risikorechner ausgerechnet, wie gross ungefähr das Risiko einer Hospitalsierung ist. Ich habe grosszügig eine normalgewichtige Frau ohne Vorerkrankungen gewählt (in dieser Altersgruppe gibt es aber sicher auch einige Menschen mit Übergewicht, Diabetes etc. aber das habe ich raus gelassen). Das Risiko für eine Hospitalisolierung liegt bei 6%. Du kannst es gerne auch mal für dich selbst ausrechnen, ist allerdings auf Englisch (https://you.23andme.com/covid19/)
        Das wären in Deutschland also ungefähr 946.800 Menschen. Im Jahr 2019 würden in Deutschland 494.300 Krankenhausbetten gezählt (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157049/umfrage/anzahl-krankenhausbetten-in-deutschland-seit-1998/). Also nein, das Gesundheitswesen würde es nicht verkraften wenn sich alle um die 30 sich nicht impfen lassen würden. Selbst wenn alle Älteren geimpft wären und es keine Durchbrüche gäbe würde es niemals reichen. Da bringen ein paar Betten mehr auch nicht wirklich was (auch wenn ich natürlich grundsätzlich für bessere Bedingungen in den Krankenhäusern wäre, aber nur damit können wir die Pandemie nicht lösen)

        1. Die Leute infizieren sich ja nicht alle in der selben Woche, noch nicht mal im selben Jahr. Ich kenne immernoch nur sehr wenige Leute, die covid hatten (das mag bei anderen anders sein). Wenn es hierzulande auch herkömmliche/ Totimpfstoffe gäbe, wäre ich sofort dabei. Bei den aktuell verfügbaren definitiv raus.

          1. Selbst wenn sich nur 10% infizieren würden ein einem Winter wären es in dem Alter 90.000 Menschen. Da fallen alle Krankenhausbetten für die andren Altersgruppen aber raus. Es sind nicht nur die um die 30j die ins Krankenhaus müssen sondern noch alle anderen auch. Dann müssten wir einen kompletten Lockdown wie in der ersten Welle machen um das abzufangen.
            Du weisst ausserdem bei den Totimpfstoffen nicht, was für Nebenwirkungen auftreten könnten. Der vielgescholtene Schweinegrippeimpfstoff war auch ein Totimpfstoff. Die RNA Impfstoffe sind extrem sicher und ja jetzt auch schon länger in Beobachtung. So gut untersucht ist wahrscheinlich kein anderes Medikament dass du jemals eingenommen hast.
            Ich hoffe sehr, dass du dich solidarisch zeigst und Alles tust im eine Ansteckung zu vermeiden, wenn du dich schon nicht impfen lässt. Ich wünsche dir Alles Gute!

    2. Aufgrund des saisonalen Effekts steigt über alle Altersgruppen hinweg die Anzahl an Covidpatienten je weiter der Herbst/Winter voranschreitet. Daraus kann ich keinen Trend ablesen, dass tatsächlich der Anteil jüngerer Patienten steigt (das wurde bereits im letzten Frühjahr behauptet, nachdem der Impffortschritt bei älteren Patienten schon recht weit war). Dennoch sind Stand 12.11.2021 immer noch 83,2 % aller Covidpatienten auf Intensiv im Alter von 50 bis 80+ Jahren, obwohl in dieser Altersgruppe die Impfquote im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung höher liegen dürfte.

      1. &SB: nun, wir haben dennoch das Gefühl, dass mit Nebenwirkungen und Schäden nicht transparent umgegangen wird und in den gängigen Medien es nur die eine Meinung geben darf (bitte nicht zweifeln oder gar hinterfragen, falls doch landet man direkt in der Schublade der Tyrannen, rechten, linken, Dummen usw.). Wie gesagt, die Erfahrungen in unserem Umfeld und in den Diensten meines Mannes beeinflussen uns da natürlich. Auch ist es in Deutschland so, dass nur der impfende Arzt einen Verdachtsfall melden kann. Dieser muss das zum einen erstmal auch so einschätzen und dann dauert eine Meldung rund 30 Minuten. Dafür ist bei vielen schlichtweg keine Zeit übrig. In den Niederlanden wurden im Vergleich 7x und in Österreich 5x mehr Verdachtsfälle gemeldet.
        Ja, wir sind in der Tat sehr vorsichtig und treffen uns mit Freunden nur draußen oder aber vorher alle getestet, wenn doch mal drinnen. Da mein Mann im Dienst permanent Maske trägt, viel testet und ich mit unserem kleinsten zu Hause bin sind die Kita-Kontakte der älteren beiden praktisch unser einziges Infektionsrisiko. Ich wünsche dir auch alles gute.

  3. Ich kann nur vermuten, dass die bisherigen Kommentare von Leuten stammen, die in ihrem persönlichen Umfeld noch nicht Impfschäden in Verbindung gekommen sind. Ein Wort, was man, so scheint es oft (die Zensur in den gängigen Nachrichtendiensten legt den Verdacht nahe) noch nicht mal mehr aussprechen darf. Wir hatten in unserem persönlichen Umfeld 2 schwerwiegende und eine tödliche „Nebenwirkung“ im zeitlichen Zusammenhang. Auch gibt es längst offiziell bestätigte Fälle, darunter 5 Todesfälle bei Kindern und 460 bleibende Schäden nach Impfung (aktueller Sicherheitsbericht des PEI). Zudem arbeitet mein Mann seit vielen Jahren als Notarzt und was er seit Januar erlebt hat lässt uns sehr zweifeln. Darf man das alles mittlerweile nicht mehr aussprechen, nicht mehr fühlen, nicht mehr denken, ohne an den Pranger gestellt zu werden?

    1. Darf man alles! Wüsste nicht, wer da was verboten hat. Sprich aus, wenn du magst.
      Die seriösen Zahlen sprechen für sich und deine Zahlen sind (auch ehrlich ausgesprochen) peinlich. Bist du sicher, dass dein Mann Arzt ist?

      1. Bist du auf die Seite des Paul-Ehrlich-Instituts gegangen und hast dir den Bericht geladen, um das gesagte zu überprüfen? Sag Bescheid wenn du die Seitenangabe brauchst.
        Ich finde den öffentlichen Diskurs tatsächlich sehr wichtig und freue mich, dass es hier noch möglich ist.
        Wer es nicht glaubt, dass das vielerorts nicht mehr geht, kann beispielsweise auf der offiziellen Seite der Bill&Melinda Gates Seite nachlesen, dass kürzlich zum zweiten Mal eine saftige Summe von 2,9 Millionen Dollar an Spiegel Online geflossen ist. Hat mit Fake News nichts zu tun. Hat der Mann einfach ein Herz für finanziell schwächelnde Verläge auf der ganzen Welt? Mir war schon länger aufgefallen, dass die Berichterstattung keine unabhängige mehr ist und in deren Foren wird alles weg zensiert was auch nur im entferntesten an Zweifel grenzt.

      2. Ich meinte nicht, dass deine Zahlen falsch sind.
        Niemand hat je bestritten, dass eine Impfung einen „Schaden“ verursachen KANN. Aber mit welcher Wahrscheinlichkeit? Und vor allem im Vergleich zur Wahrscheinlichkeit durch COVID einen „Schaden“ zu erleiden?
        Zahlen und Studien zu zitieren reicht nicht, du musst sie auch lesen und interpretieren, d.h.verstehen können.
        Ärzte können das normalerweise, deshalb meine Frage. Ärzte zählen aber auch nicht irgendwelche drei unbewiesenen Ereignisse in ihrer Nachbarschaft auf, da sie zumindest meistens schonmal was von wissenschaftlicher Arbeit gehört haben;) Deshalb der Ausdruck „peinlich“.

        1. Hab es Ausgerechtet. Bei Covid 2.300 Tote pro 1 Mio Infizierte bei der Impfung 0.07 Tote pro 1 Mio Geimpfte
          (92.000 durch 4 Mio × 1 Mio vs. 48 durch 55 Mio × 1 Mio)
          Also um es noch besser vergleichbar zu machen 23.000 Tote pro 10 Mio bei den infizierten 0,7 Tote pro 10 Mio bei den Geimpften. Ist schon ein krasser Unterschied
          Selbst wenn ich alle Verdachtsfälle beim Paul Ehrlich Institut nehme (wobei wie gesagt nur bei 48 von denen ein Zusammenhang mit der Impfung gefunden wurde) komme ich auf 254 Tote pro 10 Mio Impfungen. (Vgl. 23.000 Tote pro 10 Mio Infizierte)
          Vergleich Verkehrstote 2019: 3059 (vs 48 impftote). Also ist Auto fahren ungefähr 63 Mal so gefährlich wie impfen.

          1. Hallo Lotta,
            Das nur Ärzte die Nebenwirkungen melden können stimmt nicht. Hier kann jeder die Nebenwirkungen melden https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/meldeformulare-online-meldung/meldeformulare-online-meldung-node.html.
            Ausserdem gibt es die Safevac App des PE, in der regelmäßig nachgefragt wird ob man Nebenwirkungen hat und über die jeder Geimpfte Nebenwirkungen melden kann. Ich wurde im Impfzentrum explizit auf die App hingewiesen und auch bei der zweiten Impfung nochmal extra gefragt ob ich nach dem ersten Mal Nebenwirkungen hatte.
            Ich finde es wird sehr transparent damit umgegangen, so viel wie über einzelne Impftote berichtet wird wurde meiner Meinung nach über Corona Tote nicht berichtet. Ist vielleicht einfach ein andere Fokus den man hat. Woher hast du das, dass es in anderen Ländern so viel mehr Verdachtsfälle gibt ?
            Selbst wenn es 10mal so viele Verdachtsfälle wären wären die Corontoten trotzdem 10 Mal mehr als die Impftoten (siehe meine Rechnung unten). Sogar dann würde sich die Impfung mehr als lohnen. Und dann müsste ja in allen Ländern der Welt nicht transparent mit Nebenwirkungen umgegangen werden und das erscheint mir doch sehr unlogisch. Und auch den impfenden Ärzten müsste es ja auffallen.
            Finde es sehr schön dass du vorsichtig bist, ich kenne leider nur Ungeimpfte die sich schon die ganze Zeit nicht an die Massnahmen gehalten haben und sich auch jetzt weigern sich zu testen oder ihre Maske richtig zu tragen..
            Liebe Grüße SB

        2. Also mit der Begründung darfst du auch keine Kugelschreiber mehr benutzen und keine Treppen steigen. Allein in Deutschland ersticken schätzungsweise jedes Jahr mindestens 300 Menschen an Kleinteilen eines auseinandergelegten Kugelschreibers, die man – sei es aus Nervosität oder Langeweile – unbedacht in den Mund gesteckt hat.
          1172 Menschen kamen 2013 in Deutschland bei einem Sturz auf einer Treppe oder von einer Stufe ums Leben.
          https://m.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/risiko/heimliche-killer-diese-todesfallen-lauern-in-unserem-alltag_id_4596604.html
          Die Angst vor der Impfung ist wirklich irrational. Dann müsstest du auch vor jeder Autofahrt Panik bekommen.

    2. Hallo Lotta,
      Mein Kommentar ist irgendwie verrutscht.
      Das nur Ärzte die Nebenwirkungen melden können stimmt nicht. Hier kann jeder die Nebenwirkungen melden https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/meldeformulare-online-meldung/meldeformulare-online-meldung-node.html.
      Ausserdem gibt es die Safevac App des PE, in der regelmäßig nachgefragt wird ob man Nebenwirkungen hat und über die jeder Geimpfte Nebenwirkungen melden kann. Ich wurde im Impfzentrum explizit auf die App hingewiesen und auch bei der zweiten Impfung nochmal extra gefragt ob ich nach dem ersten Mal Nebenwirkungen hatte.
      Ich finde es wird sehr transparent damit umgegangen, so viel wie über einzelne Impftote berichtet wird wurde meiner Meinung nach über Corona Tote nicht berichtet. Ist vielleicht einfach ein andere Fokus den man hat. Woher hast du das, dass es in anderen Ländern so viel mehr Verdachtsfälle gibt ?
      Selbst wenn es 10mal so viele Verdachtsfälle wären wären die Corontoten trotzdem 10 Mal mehr als die Impftoten (siehe meine Rechnung unten). Sogar dann würde sich die Impfung mehr als lohnen. Und dann müsste ja in allen Ländern der Welt nicht transparent mit Nebenwirkungen umgegangen werden und das erscheint mir doch sehr unlogisch. Und auch den impfenden Ärzten müsste es ja auffallen.
      Finde es sehr schön dass du vorsichtig bist, ich kenne leider nur Ungeimpfte die sich schon die ganze Zeit nicht an die Massnahmen gehalten haben und sich auch jetzt weigern sich zu testen oder ihre Maske richtig zu tragen..
      Liebe Grüße SB

  4. Danke für diesen tollen Bericht.

    Ein großes Gut war(?) in Deutschland, dass man im Notfall gute medizinische Hilfe im Krankenhaus bekommt. Das ist wohl nicht mehr so. Zumindest hört es sich so an. Grausam finde ich die Vorstellung, dass es vielleicht so weit kommt und Menschen mit Schlaganfall, akut Sachen(…), keinen Krankenhausplatz bekommen. Sorry, aber das kann nicht sein! Da hört mein Verständnis für Ungeimpfte auf.
    Meinen größten Respekt und Mitgefühl an alles Pflegepersonal, die diese Ungerechtigkeit schlucken müssen und bis zum Burnout arbeiten müssen.Und zwar für uns ALLE.

  5. Vielen Dank für diesen wirklich guten Artikel! Ich bin auch für eine Einführung der Impfpflicht, sonst nimmt Corona nie ein Ende! Ich kann wirklich nicht verstehen, warum sich noch so viele weigern und auch warum die Auffrischung nun wieder für Diskussionen sorgt?!? Es wurde doch gesagt, dass man schauen muss, wie lange der Schutz an hält! Ich habe meinen Booster- Termin nächste Woche und bin dankbar dafür! Gegen Grippe muss man sich doch auch jährlich impfen lassen! Bitte, bitte lasst Euch impfen, auch für unsere Kinder!!! Und Danke, Danke, Danke an das gesamte medizinische Personal!!!

  6. Corona hat eindrucksvoll gezeigt, dass Politik die schwachen, in diesem Fall Pfleger und Krankenschwestern, nicht die Bohne interessiert. Stattdessen werden Personal ausgelagert und ITS Betten abgebaut. Ihr müsst endlich auf die Straße. Aber so das es wehtut. Keine Notversorgung, keine Ausnahmen. Wenn ihr das Durchzieht, gibt’s einen Tag später Verhandlungen…

  7. Ein sehr, sehr eindringlicher Text. Danke dafür.

    Ich hab mittlerweile auch kein Verständnis mehr für Leute, die „erstmal noch warten wollen“. Und die, die sich aus reinem Trotz und weil sie sich „nicht bevormunden lassen wollen“ ungeimpft bleiben und diese elende Pandemie am Laufen lassen, machen mich einfach nur wütend.

  8. Vielen Dank für diesen Bericht, der die Situation treffend und einfühlsam auf den Punkt bringt.
    Vielen Dank an alle, die sich engagiert und mit großem eigenen Risiko in dieser Pandemie für die Menschen einsetzen und das System am Laufen halten.

  9. Ich kann die Wut so verstehen, weil die Impf-Ablehnung vieler Menschen so hilflos macht. Da ist mit Argumenten oft nur wenig zu tun. Herzlichen Dank für die Erklärungen und die wertvolle Sichtweise und natürlich vor allem für deine Arbeit!
    Viele Grüße,
    Birgit

  10. Danke für diesen Artikel! Ich selbst habe gerade eine Petition gestartet, bei der es um die Wiedereinführung der Maskenpflicht an Schulen, insbesondere Grundschulen, geht. Wir haben die Pflicht, unsere Kinder zu schützen. Und da wir unter 12-Jährige nicht gegen COVID immunisieren können, ist das in meinen Augen der einzige Schutz. Ich selbst habe „vor Corona“, nämlich im Februar 2020, die schlimme Erfahrung machen müssen, dass es in einem großen Klinikum im Rheinland keinen Platz für einen zu isolierenden Vierjährigen gab. Und dabei benötigte mein Sohn „nur“ ein Isolierzimmer, keinen Sauerstoff. Wir mussten damals schon eine Odyssee starten! Umso mehr macht mir die aktuelle Situation Sorgen: Die Zahlen steigen, die Kinder werden kaum geschützt. Erst neulich wurde die Nichte meiner Freundin, die wegen einer Lungenentzündung Sauerstoff benötigte, in die hundert Kilometer entfernte Eifel transportiert, weil für Kleinkinder an ihrem Wohn“Ort“ (eine bedeutende große Stadt) keine Sauerstoffgeräte mehr zur Verfügung standen. Ich wage zu bezweifeln, dass sich diese Situation kurzfristig bessert…

  11. Liebe Manuela,
    auch ich arbeite auf der COVID-Normalstation eines großen Krankenhauses und ich unterschreibe jedes Wort!!!
    Es geht um unnötig belegte Betten, um fix und fertige Ärzte und Pfleger, um Patienten, die nicht behandelt werden können, weil kein Personal und keine Zeit da ist und es geht um Kinder!
    Die sich testen und Maske tragen und alles gemacht haben und jetzt findet das Hallenfußballtraining vermutlich bis auf Weiteres wieder nicht statt! Das ist doch nicht fair!

    1. Da muss ich aber mal nachfragen: Warum für die Kinder Maskenpflicht? Wer Maske tragen muss oder will, auch FFP2, die ja die einzige ist, die auch selbst schützt, kann das doch auch ohne „Pflicht“ tun? Warum andere verpflichten, die sich mit Maske im Unterricht, der teilweise bis in den Nachmittag dauert, nicht konzentrieren können oder Kopfschmerzen bekommen?

      1. …weil es Leben rettet und Infektionen verhindert!!!!
        Die, die so argumentieren, können ja mal überlegen, wie ihr Entscheidung ausfällt, wenn sie die späteren Behandlungskosten selber tragen müssten.
        Solidarität ist keine Einbahnstraße – Solidarität erfordert Verantwortung!

      2. Weil ein Kind freiwillig (und dann evtl. als Einziges in der Klasse) keine Maske tragen wird und das kann ihm auch niemand vorwerfen oder von ihm verlangen!
        Wenn Maske, dann müssen ich als Lehrerin und die Eltern das zusammen mit den Kindern schaffen.
        ALLE (ohne Ausnahme!) Kinder, die ich bisher im Unterricht hatte, die ein Problem mit der Maske hatten, hatten Eltern, die die Maske blöd fanden! ALLE!
        Merkwürdig, oder?

  12. BRAVO.
    Solche wichtigen Artikel verdienen maximale Aufmerksamkeit, und Menschen wie der Autorin gebührt unser aller maximale Wertschätzung…. und übrigens auch das doppelte Gehalt. Mindestens. DANKE.

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