Aus Vätersicht: Warum Kinder nerven – und warum sie super sind

Ihr Lieben, hier kommen ja überwiegend Mamas zu Wort, heute sind mal die Papas dran. Max und Jakob haben insgesamt drei Kinder und nun ein Buch mit dem Titel „Vatermilch“ geschrieben. Für uns nennen sie ihre TOPs und FLOPs der Vaterschaft. Und Ihr könnt das Buch auch gewinnen.

Elf Dinge, die an Kindern nerven

  1. Sie kennen kein Wochenende. Auch sonntags stehen sie fröhlich um 6:30 Uhr an der Bettkante und schreien voller Energie, Hunger, Durst oder Spiel- sucht.
  2. Dass sie so verdammt dickköpfig sind. Vor allem in der Phase, wenn sie noch nicht oder nicht gut sprechen können, also bis zu ihrem 18.ten Lebensjahr.
  3. Sie verbreiten schreckliche Ohrwürmer, die anhalten, selbst wenn sie schon über alle Berge sind.
  4. Sie kennen keine Privatsphäre. Alleine auf Toilette gehen ist nicht mehr. Die geschäftliche Wichtigkeit spielt hierbei keine Rolle.
  5. Sie kennen keine Pause. Die Schicht beginnt morgens und endet abends mit dem Bereitschaftsdienst, ob man Lust hat oder nicht.
  6. Damit wird unser Tagesrhythmus inkompatibel zu dem von Leuten, die keine Kinder haben, bzw. generell zu anderen Menschen.
  7. Sie sind ständig krank und damit weinerlich und pflegebedürftig.
  8. Sie wollen immer wieder an dieselben schrecklichen Orte: Ins Tiergefängnis oder in Lärmbelästigungshallen oder in die sogenannten Kids Cafés.
  9. Sie zwingen einen, mit Menschen Zeit zu verbringen, die man vorher nicht mit der Kneifzange angefasst hätte.
  10. Sie sorgen dafür, dass man an den langweiligen Gesprächen der anderen Kita-Eltern Interesse heucheln muss.
  11. Sie wollen ständig auf den Arm. Damit ist der Bandscheibenvorfall vorprogrammiert.

Elf Gründe, warum Kinder einfach super sind

  1. Wenn sich ein kleiner Mensch mit dem Ausruf »Papa, Papa« über einen freut, als hätte man sich seit Jahren nicht gesehen.
  2. Der Moment nach dem Baden, wenn das Kind ins Handtuch eingewickelt den Kopf auf unsere Schulter legt.
  3. Wenn unsere Kinder Dinge zum ersten Mal tun und uns daran teilhaben lassen.
  4. Dass sie uns die Welt, in der wir leben, neu erleben lassen und wir dadurch lernen, unseren Alltag zu entschleunigen.
  5. Dass man durch sie wieder selber zum Kind wird.
  6. Dass sie über die dummen Sprüche, Witze und Grimassen, die wir machen, lachen können.
  7. Dass sie uns raus in die Natur schicken.
  8. Dass sie nur Blödsinn im Kopf haben und wir uns trotz mahnender Worte oft ein Grinsen nicht verkneifen können.
  9. Dass sie tolerant und geduldig unseren Fehlern gegenüber sind und uns diese mit einem Lächeln verzeihen.
  10. Dass sie einen höheren Sinn im eigenen Leben definieren.
  11. Dass sie uns lehren, was Liebe ist.

Wer das Buch von Max & Jakob gewinnen will, schreibt uns einfach hier in die Kommentare, was das Schönste am Kinderhaben ist. Wir verlosen zwei Exemplare, das Los entscheidet. Viel Glück!

Max & Jakob
Vatermilch. Die nackte Wahrheit übers Vatersein
Penguin Verlag

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11 comments

  1. Die Ohrwürmer!! Gerne Weihnachtslieder im Sommer. Aber wir macjen jetzt einfach mit und lachen mit den verwunderten Leuten um uns herum 😁

    1. „9. Sie zwingen einen, mit Menschen Zeit zu verbringen, die man vorher nicht mit der Kneifzange angefasst hätte.

      10.Sie sorgen dafür, dass man an den langweiligen Gesprächen der anderen Kita-Eltern Interesse heucheln muss.“

      Oder ❤

      9. Sie ermöglichen mir mit Menschen in Kontakt zu kommen, die ich früher nie getroffen hätte.

      10. Sie öffnen mein Herz für neues. Durch meine Kinder erweitere ich mein Gesprächsthemenrepertoir in einer Art und Weise, wie ich es nie für möglich gehalten hätte…

      Love & Peace ☺
      Anna

  2. Das Schönste am Kinderhaben? Die Kinder selbst!

    Bedingungslose und gegenseitige Liebe (auch wenn sie manchmal wirklich nerven).

  3. Den Positivpunkten kann ich als Papa vorbehaltlos zustimmen.

    Zu den Negativpunkten habe ich meine eigenen Lösungen:

    1. Am Abend lange aufbleiben lassen hilft gegen frühes Aufstehen am Wochenende. Zumindest meine lassen mich bis 10 Uhr schlafen, wenn sie vorher lange genug aufbleiben durften.
    2. Mit einer Mischung aus psychologischen Tricks und klaren Ansagen kommt man damit ganz gut klar, finde ich.
    3. Die Lösung: Statt irgendwelcher grässlicher Kinderlieder-CDs die Kinder einfach an die eigene Musik gewöhnen.
    4. Stimmt, aber bei den eigenen Kindern macht mir das nichts aus. Außerdem verwächst sich das mit der Entwicklung des eigenen Schamgefühls der Kids.
    5. Stimmt auch. Im Notfall hilft allerdings kurzfristiges Parken der Kids vor Youtube. Sollte man aber nicht zu oft machen, weil sonst schlecht für die Entwicklung.
    6. S. Punkt 1. Ich habe die Kids auf meinen Schlafrhythmus programmiert. Hat geklappt.
    7. Manchmal. Dafür gibt es dann die Kinderkrankentage. Seit Corona sind sie aber kaum noch krank.
    8. Moderne Zoos sind doch schon lange keine “Tiergefängnisse“ mehr, sondern eine Möglichkeit exotische Tiere auch mal hautnah zu erleben. Macht mir auch Spaß. Kids Cafés und Indoorspielplätze nerven mich auch, darum mache ich das einfach nicht. Stattdessen geht es bei mir dann halt raus und zwar bei jedem Wetter.
    9. Ich bin bei solchen Leuten einfach schweigsam. Die Kids sollen miteinander spielen, aber ich muss mich nicht mit jedem Idioten unterhalten.
    10. Ich heuchele kein Interesse. Sollen die mich halt für unhöflich halten.
    11. Stimmt teilweise. Regelmäßiges Krafttraining und die richtige Hebetechnik schützen aber. Außerdem verwächst sich das auch recht schnell.

  4. Egal wie unterschiedlich Mutter und Vater sind, am Ende lieben sie ihre Kinder einfach bedingungslos. Egal wie lang die „Kontraliste“ ist.

  5. Bei den Listen müsste ich mehrfach schmunzeln 🙂

    Das Schönste am Eltern sein ist für mich, wenn wir morgens aufwachen und sich die Kinder nochmal ankuscheln. Und diese unendliche Liebe.

    Liebe Grüße

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