Erstausstattung fürs Baby: Was braucht man wirklich?

Erstausstattung

Ihr Lieben, brrrrrrrrrrrr, ist das plötzlich kalt geworden, oder? Innerlich war ich irgendwie noch gar nicht bereit für Mütze, dickere Jacken und Herbststiefel. Aber gut, nun ist es soweit und es gibt ja auch schöne Dinge an dieser Jahreszeit: Bunte Blätter, ganz besonderes Licht und dieses „Sich gemütlich zu Hause einmuckeln“. 

Dieser Herbst wird für uns als Familie ganz besonders, denn in den nächsten Wochen werden wir uns auf unser viertes Kind vorbereiten. Immer wieder werde ich gefragt, was man denn WIRKLICH als Erstausstattung braucht, wenn das Baby kommt. Tatsächlich hatte ich beim ersten Kind viel zu viel, um ehrlich zu sein, braucht man wesentlich weniger als gedacht. Aber natürlich müsst ihr beim ersten Kind einiges anschaffen. 

Meine Klamotten-Liste

  • 4 bis 6 Wickelbodys und Höschen in der Größe 50 bis 62. 
  • 3 bis 4 Strampler in der Größe 50 bis 62
  • 4 bis 6 Oberteile (Babywickeljäckchen) in der Größe 50 bis 62
  • 2 Paar (warme) Söckchen oder Wollschuhe, kleinste Größe
  • 3 bis 4 Babystrumpfhosen
  • 1 bis 2 dünne Baumwollmützen für drinnen
  • 1 bis 2 Jacken oder Baby-Overalls, je nach Jahreszeit gefüttert
  • 3 Hosen
  • 1 Paar Handschuhe
  • Mütze für draußen
  • 2 bis 3 Schlafanzüge
  • 2 Schlafsäcke

Und auch, wenn das Baby die ersten Monate sehr wahrscheinlich bei euch schlafen wird, ist es doch sehr wichtig für viele Eltern, das Kinderzimmer einzurichten. Einfach, weil es alles greifbarer macht, weil man sich oft erst dann wirklich vorstellen kann, dass da ein kleiner Mensch zur Welt kommt. 

Meine Kinderzimmer-Ausstattung: 

  • Babybett
  • Beistellbett (kommt neben das Elternbett)
  • Baby-Matratze mit zwei wasserdichten Matratzenauflagen
  • 2-3 Spannbettlaken
  • Wickelplatz
  • Kleiderschrank oder Kommode
  • Babywippe 
  • Eine kuschelige und dicke Krabbeldecke
  • evtl. Mobile und Spieluhr
  • Babyphone
Hochstuhl

Generell gilt hier: Lieber hochwertigere Sachen anschaffen, die dann eventuell an ein Geschwisterkind oder an Freunde weitergegeben werden können, als Dinge, die schlecht verarbeitet und schnell kaputt sind. Bei den Materialien solltet ihr darauf achten, dass sie natürlich sind, möglichst unbehandelt bzw wenn behandelt, dann mit Ölen, die keine Schadstoffe abgeben. Und natürlich gibt es auch zum Thema Sicherheit einiges zu beachten: Ins Babybett gehören keine Kissen, unzählige Stofftiere oder irgendwelche Decken, unter die sich das Baby rollen könnte – da kann Ersticken drohen. Zudem sollten die Babybetten Gitter haben, damit immer ausreichend Belüftung gewährleistet ist. 

Natürlich ist es erstmal ein ganzer Schwung, der da angeschafft werden muss – aber aus meiner Erfahrung heraus, lohnt es sich wirklich, in hochwertige Materialien bei Ausstattung und Klamotten zu investieren. Das Thema Nachhaltigkeit ist für uns alle ja wichtig – und ich denke, wenn man einmal eine gute Grundausstattung hat und diese für mehrere Kinder nutzt, ist das gut für den Geldbeutel und die Umwelt. 

Es macht auf jeden Fall großen Spaß, sich online umzuschauen (HIER gibts jede Menge gute Informationen zu dem Thema), sich zu informieren und herauszufinden, was man sich für dein Baby vorstellen kann. Nicht umsonst heisst es „Nestbau-Trieb“ – denn genau das soll es ja sein: Ein gemütliches, schönes Nest für das Wertvollste, was wir haben. 

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kindsgard Moebel

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6 comments

  1. Bei mir war das absolute MUSTHAVE bei allen drei Kindern ein Tragetuch (wahlweise natürlich eine andere Tragehilfe)- insbesondere bei meiner ERstgeborenen (gerade-noch-Frühchen) wäre ich ohne aufgeschmissen gewesen. Der Kinderwagen/ Buggy wurde effektiv erst genutzt, als Kind zwei da war- aber auch da eher für die knapp 2 jährige Schwester als für das Baby.

  2. Hallo,
    wenn man genug Platz im Schlafzimmer hat reicht auch ein Babynwtt das man neben das Bett stellt. Da kann man sich das Beistellbett sparen das schnell zu klein wird.

    Und vor allem fragt ihm Freundeskreis. So viele haben tolle Babysachen auf dem Speicher. Man braucht sie ja nicht lange und es kommt nichts dran.

  3. Bei den Bodies kommt es auch drauf an, wie oft man waschen möchte im
    Wochenbett und den ersten Monaten danach. Wir hatten ein Spuckbaby und zusätzlich ist es öfters passiert, dass eine randvolle Kackewindel ausgelaufen ist. Wir waren an vielen Tagen bei 4 bis 6 eingesauten Bodies und haben uns entsprechend großzügiger damit ausgestattet, um nicht jeden Tag waschen zu müssen.

    1. Das kann ich so bestätigen. Bei einem Spei- oder Auslaufbaby braucht man 6-8 Bodys pro Tag. Und dann ist noch die Frage wie oft man waschen möchte und ob man einen Trockner hat. Also lieber viel und dafür billig /second hand. Beim Neugeborenen macht das noch keinen Unterschied bezüglich Haltbarkeit, später lohnt sich Qualität eher. Beim Altbau der entsprechend kalt oder heiss wird empfehle ich ausserdem noch Kurzarmbodys und sowohl dicke als auch dünne Pyjamas und Schlafsäcke. Ausserdem unbedingt eine zweite Outdoormütze. Falls man schon zu spät dran ist und die andere partout nicht finden kann…

  4. Hm. Ich finde so pauschal lässt sich das nie sagen, habe noch keine dieser Das-brauchst-du-Listen gefunden die mit meiner übereingestimmt hätte. Babywippe hatte ich nie, dafür wäre ich ohne Kinderwagen und Autositz aufgeschmissen gewesen. Außerdem würden mir hier Spucktücher fehlen. Schlafanzug hatte mein Baby auch nie, verstehe bis heute den Unterschied/Vorteil ggü Body&Strumpfhose nicht. Nunja, ich glaube jede Familie holt sich Anregungen und kommt um den ein oder anderen Fehlkauf nicht drumrum.

  5. Hallo,
    eine kleine Ergänzung die erste Kleidung nicht nur in Gr. 62 kaufen. unser erster Sohn ist kurz vor Weihnachten geboren und im Krankenhaus haben einige Eltern festgestellt dass das doch ein bisschen zu groß ist. Die Väter würden dann zum nächsten Babyladen geschickt, da gab es in dem Jahr ein sehr süßen Rentierstrampler für Weihnachten. Jedes zweite Kind ist in dem Strampler nach Hause gefahren worden.
    LG Yvonne

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