Die Klügere gibt ab! Weil Mütter niemals alles allein schaffen müssen

Mütter Erschöpfung

Foto: pixabay

Ihr Lieben, warum sind Mütter heute so erschöpft und was kann helfen? Psychologin und Familienbegleiterin Michèle Liussi und Texterin und Lektorin Katharina Spangler zeigen in ihrem Buch Die Klügere gibt ab den Weg zu mehr Mamafürsorge. Wie haben sich die Belastungen von Müttern durch die Pandemie verändern? Unter anderem das durften wir sie fragen…

Liebe Michèle, du unterstützt Frauen im ersten Jahr ihrer Mutterschaft, die unter starken (psychischen) Belastungen leiden. Welche treten da derzeit am häufigsten auf?

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Michèle Liussi.

Das sind momentan die gleichen, wie sonst auch, nur kommen sie häufiger vor: Ganz oben steht die Wochenbettdepression, die etwa 10-15 Prozent aller Mütter trifft, Tendenz in der Pandemie steigend. Mütter, die davon betroffen sind, leiden zum Beispiel unter starken Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Traurigkeit, Ängsten oder auch Gefühllosigkeit und können den Alltag mit Baby nicht mehr ohne Hilfe bewältigen.

Die Pandemie hat darüber hinaus unter den Schwangeren die Angst vor der Geburt gesteigert und finanzielle Schwierigkeiten haben, bedingt durch Jobverluste, frühzeitigen Mutterschutz und Kurzarbeit, auch sehr zugenommen.

Haben sich die Sorgen und Nöte der Mütter durch die Corona Pandemie verändert?

Sie haben zugenommen. Eine amerikanische Studie spricht zum Beispiel von 38 Prozent der Mütter, die in der schweren Phase der Pandemie eine Wochenbettdepression hatten. Der AXA Mental Health Report 2022 macht deutlich, dass Mütter besonders unter der Pandemie gelitten haben. Sie mussten größtenteils die Betreuung der Kinder sicherstellen, als Kitas, Schulen & Co. lange geschlossen waren.

Dazu kamen existenzielle Ängste, was die Arbeitsplatzsicherheit angeht, die Finanzen aber auch die Sorgen um die Gesundheit der Familie. Das Ganze in einer Phase, in der gerade Mütter im ersten Lebensjahr des Kindes kaum Möglichkeiten hatten, sich mit anderen auszutauschen und viel allein waren. Das ist schon ohne Pandemie für viele Mütter hart, diesmal war es besonders schwer. Die Geburt fand schon unter erschwerten Bedingungen statt und dann ging es so weiter.

Zusammen mit der Lektorin Katharina Spangler, die nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes selbst an einer Wochenbettdepression erkrankte, hast du das Projekt Mamafürsorge ins Leben gerufen. Worum geht es dabei genau?

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Katharina Spangler.

Wir wollen Müttern helfen, die sich allein fühlen, erschöpft, überfordert, einsam oder auch wütend sind. Die mit ihrer Mutterrolle hadern, für die nicht immer alles rosarot ist. So geht es vielen von uns, wahrscheinlich sogar allen streckenweise.

Wir möchten aufzeigen, dass Mutterschaft viele Seiten hat und ehrlich über die anstrengenden und herausfordernden Seiten sprechen – und Hilfe anbieten. Auf unserer Website www.mamafuersorge.com finden sie unter anderem eine Auflistung verschiedener Organisationen, die professionelle Hilfe anbieten.

Aber auch viele Blogartikel, die Themen der Mutterschaft vertiefen und Tipps mit auf den Weg geben, wie man als Mama etwas Erleichterung finden kann. Beispielsweise dazu, wie man sich ein Elternnetzwerk aufbaut oder mit Wut umgeht. Dazu kommen Berichte von Betroffenen, eine Online-Selbsthilfegruppe, die sich alle 14 Tage auf Zoom trifft und unser Podcast zum Thema. Es ist uns ein Anliegen, eine Anlaufstelle zu schaffen, für alle, die Hilfe und Austausch suchen. Für die Zukunft planen wir auch Workshops zum Thema.

Nun habt ihr zusammen auch noch ein Buch geschrieben. Es heißt „Die Klügere gibt ab“. Worum genau geht es euch da?

Um das gleiche Thema: Wie kann ich als Mutter Erschöpfung vermeiden oder wieder aus der Erschöpfung herausfinden, wie kann ich (wieder) mehr für mich sorgen, Verantwortung teilen und mir Hilfe holen? Zum Einen geben wir Werkzeuge an die Hand, mit denen man in der akuten Situation aber auch längerfristig selbst daran arbeiten kann: Wege zum Stressmanagement, Tipps, wie man die innere Widerstandsfähigkeit stärken oder mit der eigenen Wut umgehen kann, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Vor allem geht es aber darum, wie man sich das Dorf bauen kann, das es sprichwörtlich braucht, um ein Kind zu erziehen. Wie bittet man um Hilfe, wie bindet man Partner*innen, Familie, Freund*innen und andere Eltern so in den Alltag ein, dass man Entlastung findet? Um ein tragfähiges Netz zu schaffen.

Und ein Kapitel beschäftigt sich auch mit dem Fall, dass gar nichts mehr geht: Wenn Frauen an einer Wochenbettdepression, an einem Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen leiden und professionelle Hilfe brauchen. Dafür finden sie Fragen zur Selbsteinschätzung: „Bin ich schon an diesem Punkt?“. Wir zeigen übersichtlich und umfassend, wo und wie sie in diesem Fall schnelle Hilfe finden können.

Nun gab es zum Erscheinen des Buches auch einige kritische Stimmen zur Titelwahl des Buches. Bei vielen habe das Nicht-Abgeben nicht mit fehlender Klugheit zu tun, sondern mit schwierigen Rahmenbedingungen. Wie habt ihr darauf reagiert?

Wir bedauern, dass sich einige Frauen dadurch verletzt gefühlt haben. Es gab eine Diskussion zum Thema auf Twitter, als das Buch gerade frisch herausgekommen war. Wir wollen niemanden beleidigen oder verletzen. Das ist einfach ein Wortspiel: Die Klügere gibt nicht nach, sondern lieber ab. Wir wollen damit sagen, dass es gut, wichtig und richtig ist, abzugeben; nicht, dass alle dumm sind, die das nicht machen (können).

Dass die Rahmenbedingungen ursächlich sind für die chronische und strukturelle Be- und Überlastung von Müttern ist ein Fakt und damit beschäftigen wir uns im ersten Kapitel unseres Buches ausführlich. Wir zeigen auf, warum Mutterschaft heutzutage so schwierig ist und an welchen Voraussetzungen es mangelt: gute und ausreichende Kinderbetreuung, Gleichberechtigung und realistische Erwartungen und Ansprüche beispielsweise. Wir sagen im Buch sehr klar: Dich trifft keine Schuld! Du bist Opfer deiner Umstände. Das haben wir in der Diskussion auch noch einmal deutlich gemacht.

Wir animieren im Schlusskapitel auch dazu, dafür zu kämpfen, dass es besser wird – wenn wieder Kraft und Ressourcen dafür da sind. Denn eine Mutter, die gerade in der Wochenbettdepression steckt, hat keine Kraft, für Frauenrechte auf die Straße zu gehen. Das müssen wir machen, die, denen es (wieder) gut bzw. besser geht. Wir müssen für die Frauen und Mütter mitkämpfen, die dazu aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sind. Trotzdem oder gerade deshalb ist es uns wichtig, den Müttern auch Ratschläge und Tipps an die Hand zu geben, wie sie jetzt, in den Strukturen, wie sie gerade aktuell sind, Hilfe und Entlastung finden können. 

Ihr gebt in eurem Buch ganz praktische Hilfen, es gibt zum Beispiel eine 90-Sekunden-Regel im Falle von mütterlicher Wut. Erzähl uns doch mal mehr dazu…

Die Medizin weiß: Wut ist ein biochemischer Prozess, der nach etwa 90 Sekunden wieder abklingt. Nach dieser Zeit fährt der Körper herunter, die Emotionen werden milder, der Kopf wieder klarer. Das kann man sich zunutze machen. Wenn es einem gelingt, die Wut 90 Sekunden auszuhalten und sich nicht hineinzusteigern, dann kann man beobachten, wie sie wieder verschwindet. Dabei hilft es, laut „Stopp“ zu sagen, tief zu atmen, zu lächeln oder von 90 runter zu zählen. Das alles lenkt von der Wut ab und aktiviert Verknüpfungen im Gehirn, die kurzfristig blockiert waren. Es hilft auch, aufzuzählen, was man gerade sieht, hört oder riecht. Alles, was dem Hirn aus der Blockade hilft. Das ist eine Übung, die auch mit anderen Emotionen gut funktioniert und die wir beide selbst anwenden.

Habt ihr eine Erklärung dafür, dass Mütter heute so erschöpft sind?

An den bereits angesprochenen Rahmenbedingungen zum Einen, zum Anderen an den Erwartungen, die mit der Mutterrolle verknüpft sind: Man soll gute und liebevolle Mutter sein, die alles für ihre Kinder tut, gleichzeitig bitte auch arbeiten, und zwar möglichst viel und engagiert, und den Kindern darüber hinaus noch Programm bieten: große Geburtstagsfeiern, spannende Ausflüge, Förderung jeglicher Art.

Wir wissen so viel über Erziehung heutzutage, da sollen wir bitte up to date sein, genauso was gesunde Ernährung betrifft und so weiter. Basteln sollen wir auch gerne und gut, am besten auch Nähen. Wir sollen unseren Alltag möglichst nachhaltig gestalten und möglichst kindgerecht und die Kinder gleichzeitig auf das „harte“ Leben als Erwachsene vorbereiten und, und, und.

Natürlich ist der Haushalt heute leichter zu bewältigen als früher, als die Windeln mit der Hand ausgewaschen wurden. Aber für diese Erleichterung kamen unzählige neue Ansprüche hinzu. Das kann keine Mutter leisten. Muss sie auch nicht!

Warum fällt es Mütter manchmal so schwer, loszulassen oder sich auch mal an Stelle 1 zu setzen?

Weil wir es nicht gelernt haben. Den wenigsten von uns wurde das von unseren Müttern vorgelebt, weil das in der Generation unserer Mütter und Großmütter kaum eine Rolle spielte. Der Mythos einer Supermutter, die alles und noch mehr gibt und über ihre Grenzen hinausgeht, um für die Kinder da zu sein, hält sich ja bis heute. Aber er ist ungesund.

Trotzdem fällt es uns schwer, aus solchen Mustern auszubrechen, realistischere Erwartungen an uns zu haben und auszublenden, was da an Mythen und falschen Idealen an uns herangetragen wird. Das gelingt auch nicht von heute auf morgen, sondern das ist ein Prozess, bei dem wir Mütter gerne unterstützen möchten.

Schreibt ihr auch über eigene Momente der Erschöpfung, Momente des „Ich kann nicht mehr“?

Im Buch haben wir viele Elternstimmen, die über genau die Probleme und Erfahrungen sprechen, die wir zum Thema haben. Da sind auch eigene Erfahrungen dabei. Im Podcast, auf unserem Blog und auch auf Instagram sprechen wir auch immer über eigene Erlebnisse. Katharina hat auch in Interviews schon offen über die eigene Depression und ihre Erfahrungen damit erzählt. Es ist wichtig, dass wir dieses Tabu brechen und zeigen: Es geht uns allen so, du bist damit nicht allein. Das zu wissen, kann schon enorm den Druck aus der Situation nehmen.

Welche Glaubenssätze sollten Mütter dringend überwinden, damit es allen besser gehen kann?

Das ist sicher sehr individuell, wir alle sind unterschiedlich aufgewachsen und haben verschiedenste Glaubenssätze mit in unser Erwachsenenleben gebracht. Ganz oft sind es aber Sätze wie „Ich muss perfekt sein“, „Ich darf keine Fehler machen“ oder „Ich bin dafür verantwortlich, dass es allen gut geht“. Das liegt an unserer Sozialisation. Wir haben gelernt, dass Mütter „den Laden im Griff“ haben müssen und für das Wohl der Familie verantwortlich sind.

Heute wissen wir das besser, aber jahrzehntelange Prägungen in einem (immer noch) patriarchalen Umfeld mit starkem Leistungsdenken sind hartnäckig. Nicht nur wir Mütter müssen da umdenken, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Das ist ein Weg, den wir gemeinsam beschreiten können und müssen. Für den Anfang möchte ich allen, die das hier lesen, mitgeben: „Du bist gut genug, du bist wertvoll, du bist eine tolle Mama!“

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8 comments

  1. „Du bist Opfer deiner Umstände“? Ernsthaft? Das empfinde ich als sehr negative Sicht auf Frauen. Das kolportiert für mich die Botschaft „Ach, du armes, hilfloses Häschen, ohne Hilfe von außen wird es dir nicht besser gehen!“
    Hilfreicher fände ich da die Haltung „Ich gehe meinen Schwierigkeiten auf den Grund und schaue, wie ich gut für mich sorgen kann“.

  2. Genau mit dieser gesellschaftlichen Einstellung rutschen die Geburtenraten in Richtung 1 oder darunter, Marie- Christin. Ein Kind ist kein Privatvergnügen es erhält ein Volk. Das ist vielen bewusst entschiedenen kinderlosen Menschen in der Blüte ihrer Zeit nicht bewusst. Das aber später im Alter auch unsere Kinder deren Rente verdienen und für diese alten kinderlosen Pflege und Dienstleistungen erbringen werden, daran wird nicht gedacht. Was wenn dann unsere Kinder sagen, nein wir kümmern uns nur um unsere Eltern, das Alter ist schließlich ein Privatvergnügen und wer früher nicht daran gedacht hat, hat nun Pech? Da würden wahrscheinlich doch der eine oder andere bequeme Kinderlose anders über seine Entscheidung denken.

  3. Also niemand ist verpflichtet. Aber es ist doch sehr entlastend, wenn Eltern auch ein Netzwerk haben. Ich finde Ihr Beitrag ist ein typisches Beispiel für Mommy- Wars. Klar kommen nur die Harten in den Garten, aber warum muss es denn auf Teufel komm raus immer so tough wie möglich sein? Wer hat da was davon und was bedeutet das letztendlich? Soll ich nun der Freundin absagen, ihr Kind zu nehmen, weil sie und ich das alleine mit den Vätern hinzukriegen haben. Das geht doch dann nur, wenn ein Elter immer wieder zurück steckt. Und das bedient doch dann nur wieder das antiemanzipatorische Mythos, dass es nur eine wahre Form der Familie gibt. Willkommen im Biedermeier. Es sich leicht zu machen ist ein Skill. Alles alleine versuchen will ich nicht bewerten, aber das kann man dann doch bitteschön für sich alleine abfeiern. Statt allrn, die ihre Kräfte realistisch beurteilen möchten, die eigenen Grundsätze aufzudrängen.

  4. Leider ist es für viele Mütter heutzutage so, dass die Rahmenbedingungen (keine Familie vor Ort, enge Freunde wohnen meist weit weg, keine adäquate Kinderbetreuung usw.) gerade im ländlichen Raum es in keinster Weise zulassen, sich solch ein „Dorf, die das Kind mit begleiten“ aufzubauen. Die Frauen, die man
    vor Ort kennenlernt, sind meist gut eingebunden in eigenes familiäres Umfeld (weil nie aus dem Dorf heraus gekommen und Oma/Opa/Tanten usw natürlich vorhanden), da fehlt dann oft auch das Verständnis für diese Lage. Und eine Anfrage nach Hilfe von außen beim hiesigen Familienbüro wurde kaltschnäuzig als „Luxusproblem“ abgetan. Dabei wollte ich nur ein wenig Unterstützung als chronisch-erkrankte Mutter mit zwei Kindern und viel-arbeitendem Mann, vielleicht mal Jemand, der einen Nachmittag sich mit den Kindern beschäftigt, wenn man selbst durch einen Schub nicht kann. … Traurig, aber selbst wenn man bereit ist abzugeben, ist es noch lange nicht sicher, dass man Unterstützung erhält.

    1. Liebe Antje, das ist für mich sehr nachvollziehbar. Ich bin entsetzt von der Antwort des Familienbüros. Leider teile ich die Erfahrung in gesundheitlich komplizierten Situationen als Mutter keine Hilfen oder Entlastung zu finden. Ich denke, dass Sie mit der bewussten Verantwortung für die eigenen Kinder sehr recht haben. Leider ist niemand davor geschützt unerwartet in komplizierte Situationen mit den Kindern zu geraten. Die kluge Mutter gibt ab, absolut. Nur an wen? Diese Frage sollte gesamtgesellschaftlich relevant sein und lässt sich leider nicht in jeder Familie planen oder selbst klären.

      Antje, ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und geeignete Unterstützung!

  5. Ich finde nicht, dass weitere Familienmitglieder und FreundInnen dazu verpflichtet sind, Eltern durch Übernahme von Betreuungsaufgaben Freiräume im Alltag zu verschaffen. Aus welchem Grund sollte das gerechtfertigt sein? Eigentlich bin ich sogar erstaunt, dass dies so oft als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Jede(r) hat sein eigenes Leben. Die Eltern sind für das Kind verantwortlich. Ein Paar, das ein Kind bekommen möchte, muss sich in meinen Augen im Vorhinein über die Konsequenzen im Klaren sein und die Care-Arbeit fair untereinander aufteilen, so dass es erst gar nicht dazu kommt, dass alles an der Mutter hängen bleibt.

    1. Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht. Kinder zu bekommen bedeutet in erster Linie, dass man auch Verantwortung übernimmt und diese nicht auf andere abwälzt. Aber wie das Leben nun mal so spielt, kann es auch passieren, dass durch eine plötzliche Erkrankung im Alltag „plötzlich gar nichts mehr geht“. Alles, was man vorher mit Leichtigkeit und Energie gestemmt hat, ist nun nicht mehr möglich. Trotzdem sind da noch die Kinder, die ein Recht auf Zuwendung und Beschäftigung mit ihnen habe. Und da ist Hilfe von außen nicht nur sinnvoll, sondern auch oftmals bitter nötig. Wenn dann aber niemand da ist und auch nach intensiver Suche man nicht erfolgreich ist, kann es manchmal ganz schön „haarig“ werden. Und ich bin mit Sicherheit nicht die einzige Mutter, die in solchen Situationen mehr als einmal an ihre Grenzen gekommen ist. Das hat dann weniger mit „Verantwortung abwälzen“ zu tun, sondern – im Gegenteil- sich der Verantwortung bewusst zu sein, dass es hier um das Wohl der Kinder geht.

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