Lange Autofahrten: Mit diesen Tipps klappt die Reise mit Kindern

Es gibt ja so Kinder, die sind richtige „Autofahr-Kinder“. Sie machen es sich hinten gemütlich, lesen ein dickes Buch durch, ohne dass ihnen schlecht wird. Oder sie machen ein Nickerchen, ohne dass sie dafür dann bis 24 Uhr abends wach sind. Sie bröseln nicht das ganze Auto voll, wenn sie vom Brötchen abbeißen und verschütten auch ihr Getränk nicht. Sie spielen friedlich mit ihren Geschwistern „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder zählen die roten Autos auf der Gegenfahrbahn. Solche Kinder sind meine Kinder … NICHT. 

Die Größte hat einen sehr nervösen Magen, weshalb wir nie ohne diverse Spuck-Tüten verreisen können. Der Mittlere hat einen äußerst ausprägten Bewegungsdrang, weshalb wir schon mehrfach daran dachten, ihn einfach neben dem Auto herlaufen zu lassen. Und die Kleinste will 100 Meter nach Abfahrt wissen, wann wir EEEEENDLICH da sind, weil ihr soooooo langweilig ist. 

Aber man kann ja nicht nicht ins Auto steigen, nur weil man Eltern geworden ist. Deshalb haben wir uns in den Jahren einige Tricks überlegt, durch die die Zeit im Auto für alle leichter wird. 

FAHRZEITEN

Als die Kinder noch klein waren, sind wir immer erst abends losgefahren. Kleinkinder sitzen einfach noch nicht gerne lange still – außer sie schlafen. Deshalb haben wir immer noch zu Hause zu Abend gegessen, den Kindern dann die Schlafanzüge oder Jogginganzüge angezogen, das Lieblingskissen mitgenommen. Meist dauerte es dann nicht lange, bis alle auf der Rückbank eingeschlummert sind. Klar, für uns Eltern bedeutete das eine Nachtschicht, war aber besser als Dauer-Gebrüll eines Babys. 

PAUSEN 

Jetzt, wo die Kinder deutlich älter sind, fahren wir auch mal tagsüber längere Strecken. Wir planen die Strecke dabei genau, schauen uns vorher schon im Internet an, wo man gut Pause machen kann. Damit meine ich keinen Rastplatz, sondern wir fahren richtig von der Autobahn runter. An einen tollen Spielplatz oder an einen Fluß oder Badesee – damit die Kinder wirklich die Chance haben, sich auszupowern. Und natürlich sind auch für uns Eltern Pausen wichtig, denn nur so bleibt der Fahrer konzentriert und kann alle sicher mit dem Auto ans Ziel bringen.

BESCHÄFTIGUNG

Viele Kinder dürfen ja während der Fahrt auf dem Tablets Filme schauen – das fällt bei uns leider flach, weil meinen Kindern davon schlecht wird. Was aber geht: Auf die Tablets Hörspiele laden, die die Kinder dann mit Kopfhörern hören. Bester Tipp hier: Mehrfach-Stecker kaufen, an den mehrere Kopfhörer angeschlossen werden können, so gibt es keinen Zoff. Und dank Kopfhörern können sich die Eltern auch mal in Ruhe unterhalten. Was außerdem immer geht: Klassische Spiele wie „Ich packe meinen Koffer“ und „Welche Person bin ich“. 

VERPFLEGUNG

Man meint ja, die armen Kinder hätten seit Wochen nicht gegessen, denn sofort, wenn sie im Auto sitzen, haben alle unfassbaren Hunger. Um Streit zu vermeiden, bekommt jeder seine eigene Trinkflasche (möglichst mit kleiner Öffnung, damit nicht alles gleich nass wird) und auch die Süßigkeiten gibt es in genau gleicher Anzahl. Sonst wähle ich einfachen Knabberkram wie Salzstangen oder Kekse, alles, was keine Flecken macht, schmiert oder zu doll riecht (Stichwort nervöser Magen). Generell gilt: Man kann nie genug Knabbereien dabei haben. 

SITZPOSITIONEN

Manchmal ist ein Auto einfach zu eng – das soll heißen, dass man streitende Geschwister einfach nicht zu dritt auf die Rückbank setzen kann. Ja, ich zwänge mich in diesem Falle dann auch mal nach hinten, während ein Kind vorne auf dem Beifahrersitz sitzt. Das ist zwar nicht besonders bequem, aber entspannt die Stimmung sofort. Und natürlich wird dann irgendwann gewechselt, damit das andere Kind vorne sitzen kann. 

———-

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von InShared. Das Unternehmen ist auf dem niederländischen Markt bereits über 13 Jahre aktiv und bietet seit Sommer 2021 Kfz-Versicherungen in Deutschland an. Neben transparenten Konditionen und dem bewährten Self-Service-Konzept setzt InShared auch auf die sogenannte Jahresbelohnung: Je mehr Schäden die Versicherten vermeiden, desto mehr profitiert die gesamte Kundengruppe. Das für Schäden nicht verwendete Geld wird fair und anteilig an die Kunden zurückerstattet. In den Niederlanden betrug diese Summe 2021 2,01 Millionen Euro. 

Du magst vielleicht auch


Mehr zum Thema





2 comments

  1. Hihihi ich musste echt schmunzeln. Toll das Sie sich so bemühen die Fahrt für die Kinder erträglich zu machen. Das klingt doch alles recht positiv. Also dann, allseits gute Fahrt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.